Das Wetter ist noch nicht wirklich besser geworden, also sollten wir heute etwas unternehmen, das vom Wetter unabhängig ist. Daher haben wir uns gestern schon überlegt, das es heute die 50 km nach Paderborn geht, denn dort gibt es das Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF), ein Computer Museum mit Mitmach Teil auf 6.000 m².

Aber erst mal haben wir ausgeschlafen, sind dann in Ruhe aufgestanden incl. einer Dusche und TobbY hat die Zeit die Nils unterwegs zum Bäcker 1 war genutzt um das Tagebuch von gestern vorzuschreiben.

Nach dem Frühstück sind wir aber auch umgehend aufgebrochen nach Paderborn, sonst hätte die Zeit im Museum bestimmt nicht gereicht, es war ja auch so schon zu knapp, aber darüber mehr am Ende des Tages.

Beim Eingang ins Museum festgestellt, das das Museum in den Campus einer Paderborner Hochschule integriert ist, und TobbY bereits ohne weitere Informationen im eduroam eingebucht ist.

An der Kasse haben wir dann einen Familienkarte gelöst, diese beinhaltet den heutigen Besuch 2 sowie einen weiteren Besuch innerhalb eines Jahres.

Dann ging es los ins Museum im ersten und zweiten Stock. Der dritte Stock mit den zeitlich befristeten, meist Wanderausstellungen war aktuell nicht geöffnet, sodass TobbY überhaupt einen Chance hatte durch zu kommen. Geli, Nils und Nick sind gleich mit der Rolltreppe in den zweiten Stock gefahren und wollten wie sie schon öfters gemacht haben, das Feld von hinten aufräumen, während TobbY der vorgesehen Reihenfolge folgend in geschichtlicher Abfolge die Ausstellung besucht hat.

Bevor ich aber über einzelne, mir im Gedächtnis gebliebenen Ausstellungsabschnitte oder -stücke berichte, möchte ich erwähnen, das es in dem Museum ja um die Entwicklung der Elektronischen Daten Verarbeitung (EDV) geht, und diese Sichtweise sicher auch die ein oder andere Geschichtliche Interpretation der Kuratoren zulässt.

Dennoch fand ich es sehr interessanten, das es Thematisch auf gefundenen Tontäfelchen (Schrifttafeln) aus Mesopotamien nicht etwa um die Thronfolge oder Gesetze ging, sondern viel wichtiger die Verwaltung von Getreide und der Herstellung von Bier. Die Daten wurden erfasst um Steuern einzutreiben, die Bestände zu verwalten und die Herstellung (Rezepturen) zu verbessern. Interessant war dabei die Rechenweise, die noch nichts mit unserem 10er System zu tun, sonder sind teilweise 3 er bzw. 6 er und 10 er Systeme gemischt. Damit verwirrend und diese unterschiedlichen System führten dann auch zu dem ersten auf einer der Tontäfelchen dokumentierten Rechenfehler der Geschichte. Genauer kann ich den Rechenfehler jetzt aber nicht mehr nacherzählen, da das System für mich so kompliziert war, das ich es nicht mehr auf die Reihe bekomme, jedenfalls sind bei der Umformung von x kleinen Schüsseln zu einer großen Schüssel mit Punkt y Schüsseln verloren gegangen.

Und jetzt kommt die Sichtweise der Kuratoren und die Ausrichtung der Ausstellung sicher mit ins Spiel, wenn man eine Ausstellung mit Bezug auf das Rechtswesen machen würde, würde man diese Differenz sicher nicht als Rechenfehler analysieren sondern als Dokumentation eines Diebstahls interpretieren.

In der Ausstellung wurde dann über erst mal über die Entwicklung einer Schriftsprache und einer schriftlichen Mathematik weiter berichtet bis man dann über gehen konnte auf die ersten mechanischen Rechenmaschinen und ihre technischen Details bzw. die verschiedenen Entwickler bzw. deren Antrieb eine entsprechende Entwicklung voran zu treiben. Aber auch in diesem Abschnitt wurde ein Fokus auf die technische, insbesondere die Gerätetechnische Ausstattung gelegt. So war für Generationen von Schreiber ihr Werkzeug mit Gänsekehlfeder und Schreibmesser genauso ausgestellt wie dann die Stahlfeder z.B. von Brause & Co aus Iserlohn.

Eine der ersten großen Überlieferungen in Schriftsprache ist das Gilgamesh Epos, welches vermutlich zuvor nur mündlich überliefert wurde. Erste schriftliche Fassungen sich ab zweiten Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr. Belegten 3.

Dokumentiert mit einigen wenigen Ausstellungsstücken ist auch noch der Buch- und Zeitungsdruck. Vor allem die Linotype Setzmaschine 4 und die Rotationspressen.

Anschließend ging es in den Bereich der mechanischen Rechnen knechte. Auch diese Entwicklung und ihre vielen Väter bzw. technischen Umsetzungen sind hier gut dargestellt. Leider hab ich mir nicht ausreichend Stichworte zu den Technischen Prinzipien aufgeschrieben oder gemerkt, das ich jetzt dies im Detail recherchieren und wiedergeben kann. Aber die mechanische Rechenmaschine die mein Vater in der Kellerbar stehen hat, ist dort nicht nur ausgestellt sonder Funktionstüchtig mit Anleitung aufgebaut, damit man das Addieren, Subtrahieren und Multiplizieren ausprobieren kann.

Interessant war eine Mechanische Rechenmaschine mit Tasten (Comptometers) 5 mit der man addieren und subtrahieren konnte, beim subtrahieren aber eine Stelle Sperren und die zu subtrahierende Zahle vorher im Kopf um 1 verringern musste 6. Genauso Interessant waren die Hersteller und ihre Produktionsstandorte, vor allem wenn man durch die Deutsche Geschichte schaut. Rheinmetall hat Rechenmaschinen in Sömmerda (Thüringen) produziert.

Inzwischen recherchiere ich doch und ein paar der Begriffe fallen mir wieder auf, so die Staffelwalze oder das Sprossenrad 7.

Während TobbY noch die mechanischen Rechenmaschinen angeschaut hat, hatte geli im zweiten Stock die Funkstation DL0HNF gefunden, die auf der Rückseite einer Museumsinstallation in einer Ecke des Gebäudes untergebracht war. Hinter dieser Ausstellungswand fand sich auch die Ladestation für den Museumsführer der Firma Metra Labs aus Ilmenau der im zweiten Stock leider Offline, sein Kollege im ersten Stock aber gerade mit einer Familie im Schlepptau an TobbY vorbeigekommen ist. Neben der Funkstation gab es im ersten Stock auch einen Bereich über Telegrafentechnik, in dem auch eine Morsetaste aufgestellt war. Leider ist es mir nicht gelungen mein Rufzeichen einmal fehlerfrei mit der Klopftaste zu geben 8.

Von der Telegrafie geht es dann weiter zur Sprachaufzeichnung und Übertragung, also dem Diktafon und dem Telefon. Erst ein paar Worte zum Diktafon, einem Diktiergerät das die Sprache auf Wachstrommeln aufgezeichnet hat. Diese Trommeln konnten bis zu 15 mal neu übergedreht und besprochen werden, bevor sie Ausgetauscht werden mussten. Zu der Ausstellung zum Thema Telefon muss sich der Leser noch etwas gedulden.

Neben mechanischen Rechenmaschinen kamen auch mechanische Schreibmaschinen auf den Markt, die unterschiedliche Techniken und Buchstabenaufteilungen besaßen. Auffällig war, das vor allem die älteren Modelle meist doppelt so viele Tasten hatten, wie unsere heutigen, denn es gab das Alphabet einmal für kleine und einem für große Buchstaben. Mit dem Übergang zur Hebelmaschine und der Anordnung der großen und kleinen Buchstaben auf einem Hebel wurde auch über die Anordnung der Buchstaben auf der Tastatur nachgedacht. Sich entwickelnde Wettbewerbe zur Schreibgeschwindigkeit von Schreibkräften kam es durch Christopher Latham Sholes 9 zur Entwicklung des noch heute gebräuchlichen QWERTY(Z) Tastaturlayouts, das die mechanisch Anordnung der Daten dahingehend optimierte, dass häufig aufeinanderfolgenden Tastenfolgen möglichst weit getrennt angeordnet sind und sich die Hebel auch bei hoher Schreibgeschwindigkeit nicht verhaken. Auch wenn diese Notwendigkeit im Zeitalter von Kugelkopfschreibmaschinen oder PCs mit verschiedenartigen Druckern schon lange keine Rolle mehr spielt und es deutlich ergonomischer Tastaturlayouts entwickelt wurden, wird das QWERTY(Z) Layout weiterhin verwendet, da die Umschulung in der Praxis hohe Kosten verursacht und bei den Nutzern auf wenig Akzeptanz stößt.

Von der Schreibmaschine ist dann der Sprung in die EDV ein verhältnismäßig kleiner, auch wenn die ersten Maschinen in der EDV nicht mit Tastaturen sondern mit Lochkartenlesern ausgestattet waren. Was waren also wieder der Treiber der Entwicklung? Die staatliche Statistik und zwar im besonderen die der USA. Laut Verfassung muss alle 20 Jahre eine Vokszählung durchgeführt werden, das das Meldesystem nicht so ausgeprägt ist wie z.B. in Deutschland. Ein Beamter (Herman Hollerith, ) der Volkszählungsbehörde hat sich nach der Volkszählung von 1880 eine elektromechanische Lochkartenmaschine entwickelt, um die Auszählung der Daten zu beschleunigen. Im Jahre 1889 erhielt der US-amerikanische Ingenieur und Sohn deutscher Auswanderer das Patent für ein maschinelles Lochkartenverfahren, das aus einem Tabellier- und Sortiersystem bestand. Die Erfassungsbögen wurden auf Lochkarten übertragen die dann durch eine Stiftbox und darunterliegende Zähluhren nach verschiedenen Merkmalen ausgewertet werden konnten 10 . So konnte die Dauer der Auszählung von zuvor 8 Jahren auf wenige Monate reduziert werden.

Die EDV entwickelte sich auf Basis dieser Lochkartensysteme kontinuierlich weiter, aber vorerst in Richtung schnellere und vielseitigerer Tabbelier-, Sortieranlagen die dann um weitere Anlagenteile erweitert wurden. Auch wenn der genaue Begriff nicht mehr da ist, war eine der Erweiterungen eine Maschine die es ermöglichte sortierte Karten wieder zusammenzufügen damit sie nach anderen Kriterien weiter ausgewertet werden können. Darüber hinaus wurden Drucker und automatische Lochkarten Stanzen entwickelt um Ergebnisse auszugeben oder für einen nächsten Lauf zu speichern.

Von den Holleritmascheinen zur Modernen EDV kommen nun einige weitere Entwicklungen dazu. Eine wichtige war das Thema Speicher. Lochkarten im Hollerit Format hatten eine Speicherkapazität von 80 Byte und konnten solange mechanisch nicht beschädigt beliebig oft wieder eingelesen werden. Erste elektronische Speicher wurden dann in Form von ersten Ringkernspeichern oder Magentbändern aufgebaut. Auch musste die Verarbeitung der Daten flexibler werden, damit durch den Anwender festgelegt werden konnte, nach welchen Kriterien die Lochkarten addiert werden sollten.

Im Rahmen der Speicherentwicklung wurden erste nichtflüchtige Datenspeicher 11 auf Ringkernspeicherbasis und auch flüchtige Speicher auf Basis einer ähnlichen Technologie entwickelt. Gerade der Aufbau von nichtflüchtigen Datenspeichern war ein Produktionsschritt in den Nixdorf Werken in Paderborn, für den Frauen im Alter von 16 – 25 Jahren angeworben wurden. Die Frauen brauchten keinen besonderen Abschluss sonder nur eine ausgeprägte Fingerfertigkeit. Ihre Aufgabe bestand darin feine Kupferdrähte durch kleine Ferritkerne zu fädeln. Je nachdem ob der Draht durch den Kern (1) oder um den Kern herum (0) geführt wurde, war im ROM ein Bit gesetzt. Die Arbeiterinnen wurden durch eine spezielle Lichtschablone bei ihrer Arbeit angeleitet.

Der letzte Ausstellungsteil in der ersten Etage war zum Thema der Telefonie. So kann eine klassische Analog Vermittlungsstelle mit Hub-Dreh-Wählern in Aktion besichtigt werden 12. Dazu passend gab es Ausstellungsstücke über die Geschichte und Entwicklung des Telefons, beginnend bei den ersten Versuchen von Alexander Graham Bell und seinem Assistenten 13 bis zu einer für ihre Zeit Anfang der 1980 er Jahre zu moderne digitale Nixdorf Telefonanlage, die ihre Komfortmechanismen nur intern ausspielen konnte, da die Deutsche Bundespost erst gut 8 Jahre später ihr ersten Pilotprojekte am Start hatte.

Wechseln wir nun in die zweite Etage für die nicht mehr ganz so viel Zeit übrig blieb, deren Inhalt aber auch mehr in der Rubrik des Mittmachmuseums zu finden ist als in der echten Museumswelt. Wenn man von der Lochkarten EDV startet ist der Schritt zu den ersten Großrechner wie dem Zuse Z4 und seinen Nachfolgern doch ein gewaltiger.

Auch ist ein DDR Großrechner ausgestellt. Dieser ist ein Nachbau des IBM 360 und hat die Logistik des Fährterminals von Mukran unterstützt. Der Fährterminal mit der Fährverbindung Mukran–Klaipėda für die DDR ein wichtiger Umschlagplatz verlor nach der Wende Zusehens an Bedeutung und so wurde auch die dort gerade erst installierte Großrechenanlage nicht mehr gebraucht denn die Abwicklung konnte über einen Rechner der Deutschen Bahn in Berlin mit laufen. Auch in der Zuse Welt ist mit dem Z4 nicht das Ende erreicht gewesen sondern auch hier ging die Entwicklung weiter bis zum Z23 der erste in Transistorbauweise.

Neben den Großrechnern wurden auch verschieden Supercomputer ihrer Zeit ausgestellt, so z. B. der Cray 2, der Aufgrund seiner Wärmeentwicklung durchgängig Wassergekühlt war.

Neben einer Ausstellung zu Buchungsautomaten von Nixdorf fand sich auch eine kleiner Blick auf die Nutzer er EDV der frühen Jahren, z.B. Datev, dem Rechenzentrum des Steuerberaterwesens. In den Gründungsjahren wurden die Buchhaltungsdaten für einen Verarbeitung in der EDV vom Steuerberater vorbereitet, die Daten dann aber im Rechenzentrum der Datev eingelesen und nach den Anforderungen der Kunden ausgewertet. Ich kann mich noch Erinnern, das der Datev Kontenrahmen eine Bibel beim Buchen in der Steuerberater Praxis meines Opas. Die Datenverarbeitung hatte Opa aber selbst im Hause, und einige Modell die hier ausgestellt Buchungsautomaten erinnern stark an die Buchungsautomaten die Opa im Maschinenraum seiner Praxis so bzw. in leicht abgewandelter Form zu stehen hatte.

Der Weg von den Hollerrithmaschien über die Großrechner und Buchungsautomaten führte parallel auch zur Entwicklung von Speicherschreibmaschinen. Diese Entwicklung war nicht sonderlich spannend, da ich diese Entwicklung im Büro meiner Mutter noch live erlebt habe, wollte sie aber der Vollständigkeit halber hier erwähnt haben.

Der Nächste nur logische Schritt war der Schritt zum Micro-Computer wobei der Begriff Micro-Computer in keinster Weise mit der Rechentechnik verglichen werden kann, die wir heute als Mircro-Rechnentechnik bis hin zum Laptop kennen und regelmäßig nutzen.

Die ersten Micro-Computer füllten noch 2 Schaltschränke, sind aber im Vergleich der Großrechner mit zuvor bis zu 60 m² deutlich handlicher. Diese Entwicklung habe ich ja selbst in meinem Leben verfolgen können. Unser erster PC daheim war ein 286 mit bis zu 12 MHz Taktfrequenz, 640 kBit RAM und einer 40 MB Festplatte, Diskettenlaufwerke mit 3,5“ Disketten mit 1,44 Mbyte und 5 ¼“ Disketten mit bis zu 1,2 Mbyte, dem größten was zu der zeit möglich war. Dazu gab es noch einen 9 Nadel Drucker und alles was dazu im Museum ausgestellt war konnte ich aus der Erinnerung nachvollziehen.

In der Geschichtsausstellung fanden sich dann auch die kleineren Heimcomputer wie den Atari, Amiga 500 oder den berühmten Commodore C 64, der Mutter aller Heimcomputer. Denkweise der Industrie dahinter über die Kinder an die Eltern kommen und den Virus PC schon bei dein jüngsten einpflanzen. Unter diesen ersten PC’s fand sich auch der Altair Heim Computer für den Bill Gates und sein Kollege angeboten haben, eine „neues“ Betriebssystem zu schreiben. Der PC hat seine Befehle alle auf Basis von Basic erhalten und seine Ergebnisse über den 9 Nadel Drucker ausgegeben. Schaute man sich noch etwas intensiver in der Ausstellung um, so viel auf, das immer wieder Entwickler sich überlegt haben, das es auch einen tragbaren PC geben muss und Viel Arbeit gleich an Ort und Stelle zu erledigen und nicht erst mit an den Arbeitsplatz zu nehmen. Damals wog so ein Schlepptop noch gut 15 kg, wohingegen heutige Laptops mit mehr als 1 kg schon als zu schwer emfpunden werden.

In einen kleinen Bereich wurde dann auch noch auf die Herstellung der Mikroprozessoren eingegangen und auch auf die Entwicklung die dieser Bereich in den Jahren durch gemacht hat. Nachdem die ersten Masken noch mit optischem Licht belichtet wurden und damit die Strukturgrößen im Bereich von 100 µm gezwungen waren, wird heute mit Laserstrahlen belichtet werden, die Strukturgrößen bei 7 µm ermöglichen.

Zwei Teile der Ausstellung haben mich nicht sonderlich interessiert, die Spiele Welt und das Thema KI. Deshalb bin ich durch die Abteilungen eher im Schnelldurchgang durch, denn 18:00 Uhr sollte das Museum schließen und ich habe auch so schon bis 18:15 Uhr überzogen. Die Zeit die mit fehlte hab ich vermutlich auch schon bei dem OV Abend der Clubstation DL0HNF kurz nach 17:00 Uhr verloren. Wie schon zuvor berichtet hat der OV einen kleinen Bereich in einer Ecke des Museums, auf der Rückseite der Ausstellungsfläche. Er gehört nicht zum Museum direkt aber wir hatten Glück denn der OV trifft sich immer Dienstags zwischen 17:15 und 19:15 Uhr. Eine kurze Unterhaltung über die OV’s, die Entwicklung im Distrikt und über die Antennensituation auf dem Dach des HNF und schon waren gut 30 min. vorbei. Ein großes Problem für den OV ist, das neben den Amateurfunkantennen auf dem Dach auch eine Basisstation steht und jede Änderung der Antennen einen neue Standortbescheinigung durch die B-NetzA nach sich zieht. Also können sie nur defekte Antennen gegen baugleiche tauschen oder wenn sie mitbekommen das die Basisstation umgebaut wird und eine neue Standortbescheinigung erarbeitet werden muss kurzfristig die Antenne umbauen da sie vor dem Mobilfunkbetreiber ihre Technik schon am Start hatten und somit der Mobilfunkbetreiber meist die Bescheinigungen erstellen lassen muss.

Da im HNF heute noch eine Veranstaltung ist und auch die OM’s noch im Gebäude sind, hatte ich die Zeit meinen Rundgang wie oben beschrieben zu beenden, wobei ich dazu um ca. 15 min. überzogen habe. Kaum in der Halle bei der Familie angekommen wurde mir klar, geli hat Hunger und ist schon kurz vor der Diva. Und da weiterhin Paderborn gut 1 h fahrt vom Campingplatz entfernt liegt, wir noch einkaufen und dann erst Kochen könnten, ist also ein Besuch in einer Gastronomischen Einrichtung sicher nicht verkehrt. Nils hatte das Paderborner Brauhaus, Nick das Deutsche Haus gefunden und als wir laut Navi dort angekommen sind, stellte sich raus das beide sich gegenüber liegen, aber Parkplätze mit der Lupe zu suchen sind. Gegenüber sind wir an einem Parkhaus vorbei gekommen sodass wir doch noch in der Straße nach einem Abendbrot schauen konnten.

Das Paderborner Brauhaus hat uns von Außen und von der Speisekarte nicht zugesagt, im Deutschen Haus haben wir ohne Voranmeldung keinen Tisch bekommen also blieb am Ende ein Inder in der Straße. Dieser war als wie ihn betreten haben noch recht leer und hatte auch noch einen freien Tisch ohne Reservierung, füllte sich aber über die Zeit ganz ordentlich. Das Essen war lecker und vom Preis her eher günstig. Also waren wir alle zufrieden und geli wurde so langsam auch wieder etwas ausgeglichener.

Also nun zurück zum Campingplatz, unterwegs noch die fehlenden Dinge fürs Frühstück im Rewe mitgenommen und dann erst mal einen Braindump mit Stichworten für das Tagebuch von heute gemacht. Zum Ausformulieren fehlte mir die Kraft, bin müde … gute Nacht.

  1. Irgendwie hatte google Maps den armen Nils verwirrt, denn anstelle den Bäcker im Ortsteil zu nehmen, der nur knapp 2 km weg ist, hat er den Rewe in 4,5 km ausgesucht.[]
  2. in Form einer Tageskarte []
  3. https://de.wikipedia.org/wiki/Gilgamesch-Epos []
  4. über die habe ich 2022 im Bereich über das Gamla Linköping bereits ausführlich recherchiert, https://holiday.indiancoder.de/?p=4031 []
  5. https://www.johnwolff.id.au/calculators/comptometers/comptometers.htm engl.[]
  6. Ob das nicht fehleranfälliger ist als wenn man es direkt rechnet. []
  7. Details unter http://www.rechenautomat.de/ []
  8. ich bleibe dabei, wer eine altmodische digitale Betriebsart nutzen will, kann heutige PCs dafür einsetzen und so handhabe ich das und nutze lieber moderne digitale Betriebsarten []
  9. https://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Latham_Sholes []
  10. https://www.destatis.de/DE/Ueber-uns/Geschichte/HistorischesDossier/_docs/Texte/Hollerithanlage.html []
  11. ROM Read only Memory[]
  12. hatten wir das nicht schon mal im Kommunikationsmuseum in Frankfurt? https://holiday.indiancoder.de/?p=6016 []
  13. Auch wenn ein Hesse zur gleichen Zeit an der gleichen Entwicklung bastelte []

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