Der Tag begann heute angekündigt, aber nicht gewünscht schon deutlich vor dem Aufstehen. Es war für den Morgen / Vormittag Regen mit bis zu 30l/m² angekündigt, aber eigentlich erst zu einem Zeitpunkt an dem geli normalerweise bereits aufgestanden ist. Aber leider hat sich Petrus an diese Ankündigungen nicht gehalten und bereits um 05:30 Uhr zugeschlagen.
Das Wetter hat uns bis ca. 07:00 Uhr beschäftigt und ab 09:00 Uhr war es dann im Wohnwagen schon wieder so aufgeheizt, das wir auch nicht weiter schlafen konnten.
Warum hat uns der Regen eigentlich so beschäftigt? Durch die defekte zweite Stütze hängt das Vorzelt in dem Bereich meines russischen Provisorium etwas durch und bei dem Regen bilden sich dort Wassersäcke und wir haben Sorgen gehabt, das diese zu größerem Schaden am Vorzelt führen könnten und haben daher versucht Wassersäcke am Vorzelt zu verhindern. Also hat zuerst geli und dann später ich „Dienst“ im Vorzelt geschoben um die Wassertaschen regelmäßig hoch zu drücken und das Wasser ablaufen lassen.
Ab ca. 07:00 Uhr ging dann der Regen zurück und wir konnten wenigstens noch eine Runde bis 09:00 Uhr hinlegen. Nils und Nick haben wir erst mal nicht mit einbezogen, da wir beide eh nicht so richtig schlafen konnten, und auch wenn der andere Dienst geschoben hat, war der man mit einem Ohr noch mit im Vorzelt.
Und was macht man, wenn man im Vorzelt steht und das Wasser vom Vorzelt schubst, richtig, das Gehirn im Halbschlaf findet Ingenieurmäßige Lösung für das Problem, verwirft die Idee dann, weil man sie für totalen Humbug hält, erzählt sie später aber doch, hofft sie wird von den anderen auch als Blödsinn bewertet und verworfen. Aber weite gefehlt, alle sind überzeugt das sie funktionieren könnte. Also müssen wir nachher mal schauen, ob wir Luftballons bekommen.
Auch wenn man nach einer solchen Nacht eigentlich einen Faulen Tag machen müssten, schließlich haben wir ja Urlaub, so haben wir uns dennoch entschieden einen Ausflug nach Slagelse zu machen, denn auf dem Weg wollten wir im Vestsjællands Campingcenter in Fuglebjerg vorbei. Wir hatten die Hoffnung, das wenn wir dort schon nicht den Fuß bekommen, wir doch eine Idee für einen alternative Lösung bekommen. Leider wurde die Hoffnung enttäuscht, aber wir wissen wenigstens, das wir in Dänemark keine Ersatzteile mehr erwarten müssen. Der Händler hat beim Dänemarkansprechpartner von Westfield angerufen und uns mitgeteilt, das wir nicht mit einem Ersatzteil rechnen müssten und das wir damit rechnen müssten, das eine Lieferung nach Dänemark ca. 4 – 5 Wochen dauern würde. Da sind wir wieder in Deutschland, also bestellen wir das Ersatzteil doch besser daheim, vor allem da geli herausgefunden hat, das sowohl unser Opelhändler als auch der Wohnmobilhändler in Geschwenda im Händlernetz von Westfield gelistet sind.
Was uns der Händler auch noch bestätigt, es kann schon sein, das aufgrund der Sonne und der Erhöhung des Druckes in den Tubes den Inliner zum Platzen bringt. Die Aussage mit der Überdrucksicherung ist nur Marketing, er hatte es auch schon mehrfach erlebt.
Gut dann fahren wir jetzt weiter nach Slagelse, machen einen kurzen Rundgang durch die Innenstadt und fahren auf dem Heimweg beim Bilka vorbei um das Abendessen zu besorgen.













Da wir jetzt noch etwas Zeit haben, kann ich mal was zum Abendessen erzählen. Wir haben im Sommerurlaub oft viel Grillgut und dazu abgepackten Kartoffelsalat in Kombination mit frischem Salat. Nachdem wir inzwischen 2,5 Wochen unterwegs sind, hängt sogar unserem Kartoffelsalat Monster 1 der Kartoffelsalat zum Hals raus. Wir wissen das frischer Salat nördlich von Deutschland teurer ist, daher sammeln wir eigentlich Salatzutaten immer im reduziert Regal ein, denn am Wohnwagen müssen wir die Lebensmittel ja eh zeitnah verbrauchen, denn um größere Mengen gekühlt aufzubewahren, fehlt die Möglichkeiten.
Also haben wir heute zwei Entscheidungen getroffen:
- Wir machen einen Party Salat Nordic Style 2, denn 1 kg Möhren war mit 12 kr genauso teuer wie ein Kopf Eisbergsalat.
- Wir hatten aus Ilmenau eine angebrochene Packung Tortellini mit genommen und die müsste ja auch mal verbraucht werden, also noch zwei Packungen dazu und dann gibt es zum Grillgut Tortellin als Beilage. Das wir die Entscheidung zu spät getroffen haben und die mitgebrachten Tortellini selbstständig in den Biomüll laufen hätten wir auch vorher wissen können.
Zurück am Wohnwagen wollten ich mich eigentlich endlich mit dem Script zum erzeugen der Buchhaltung aus der Datenablage befassen. Ich hab dieses Script schon Anfang des Jahres erzeugt, aber es scheint immer noch Probleme zu haben und das muss ich mir mal anschauen. Nur zurück am Wohnwagen hat dann die Nacht ihren Tribut gefordert und anstelle mich mit meinem Problem zu befassen, hab ich lieber ein paar Videos verschlafen.
Nachdem wir gestern Abend anscheinend ein Problem mit der Antenne hatten, haben wir dann heute morgen festgestellt, das ein durch den Vorzeltzusammenbruch notwendig gewordenes Kabel an dem Steckverbinder ein Problem hatte. Das gefixt und den Nachmittag für wenige, dafür interessanten Verbindungen auf 15 m genutzt tauchte beim abendlichen Umbau auf 40 m ein neues Problem auf. Auf einmal sagt das Messgerät wir hätten keine Antenne mehr. Und wieder ging es mit der Fehlersuche los. Aber wir sind fündig geworden, der Adapter am Messgerät hatte kein ordentliche Verbindung mehr und so konnten wir fleißig noch auf 40m über 30 Verbindungen machen.