Für heute steht mal wieder ein Umzug an, so dass wir morgens nicht so lange ausschlafen können wie gestern und gleich nach dem Aufstehen und noch vor dem Frühstück mit dem Abbau der Beleuchtung beginnen.

Nachdem dann alle aus den Federn und angezogen waren, konnten wir uns erst mal zum Frühstück setzen. Anschließend haben wir relativ zügig mit dem Abbau weitermachen müssen, denn diesen Campingplatz müssen wir bis ca. 11 Uhr verlassen haben.

Nils und ich haben also eine Wette mit Nick abgeschlossen, dass wir schneller mit dem Vorzeltabbau 1 fertig sind, als Nick mit dem Spülen des Geschirrs der letzten zwei Frühstücke. Wir sollten fast gewinnen, doch hat es Nick am Ende noch geschafft, kurz bevor wir das Zelt zusammengelegt und in der Tasche hatten, mit dem sauberen Geschirr am Wohnwagen zu erscheinen.


Nachdem bisher nur Geli und Nils gefahren sind, war nun auch ich mit einem knapp 330 km Turn an der Reihe. Es ging über die Bundesstraße zur Autobahn 2 und mit mehreren kleineren Staus bis zur deutsch-dänischen Grenze. Von gestern noch auf Karl-May eingestellt, habe ich mir für die Fahrt Hörbücher aus der Karl-Mai Sammlung gewünscht. Nils ist auch auf YouTube Music fündig geworden und so konnten wir heute den ersten Teil von Old Shurehand I folgen. In Dänemark ging es gemütlich weiter über die Brücken bis zum neuen Campingplatz auf der Insel Fühnen. Unterwegs haben wir den obligatorischen Sonntagsanruf absolviert und nachdem wir gerade noch so im Trocken angekommen sind, begann der Vorzeltaufbau bei Niesel und dann einem stärkeren Schauer.

Ärger habe ich mir dabei eingefangen, denn beim Rangieren mit dem Wohnwagen auf den Standplatz habe ich das Fenster am Auto aufgemacht und vergessen vor dem Regenguss wieder zu schließen, sodass die Tür innen sowie der Fahrer-Sitz ein wenig nass geworden sind. Von dem Luftkissen, mit dem wir den Wohnwagen in der Querachse ausrichten können, fehlte ein Verschluss, was zu einem weiteren kleinen Disput zwischen mir und Nils geführt hat. Am Ende hat Nils den Verschluss aber wiedergefunden, wir konnten den Wohnwagen aufstellen, müssen aber jetzt eine zweite Fußbank vor der Tür anordnen, sonst kommen die zu klein geratenen aus dieser Familie nicht in den Wohnwagen rein.

Nachdem wir den Wohnwagen aufgebaut und das Vorzelt so gut wie eingeräumt hatten, brach das Devil Team aus Nils und geli auf, um den heutigen Einkauf zu erledigen. Wir brauchten noch das Abendbrot und vor allem Getränke.

Nun muss ich noch eine kleine Anekdote erzählen: denn obwohl Nils sehr gut nach der über die Jahre immer weiter gewachsenen Liste gepackt hat, stellen wir an jedem Tag aufs Neue fest, was alles auf unserer wohl noch nicht ausreichend gepflegten Liste fehlt. Ich habe meine Westen vergessen, denn es stehen nur Jacken und Pullover auf der Liste; wir eigentlich schon davon ausgingen, das Mücken-Spray vergessen zu haben, es war anscheinend im Wohnwagen geblieben und konnte daher nicht vergessen werden; mussten wir heute in der Liste Topfdeckel ergänzen, denn die Töpfe standen drauf und sind auch mitgekommen, nur irgendwie fehlen die Deckel.

Zum Abendbrot hatten sich Nils und geli Nudelauflauf mit Gemüse überlegt. Nachdem Nick die viel zu weich gekochten Nudeln dann aber in der Auflaufform hatte, musste er den Nudelauflauf doch abbrechen, denn die Form platzte aus allen Nähten schon bevor die Soße drin und der Käse drauf waren.

Nach dem Abendessen haben wir noch den Funkplatz eingerichtet. Nach aktuellem Stand kann ich für dieses Jahr die ersten 25 QSOs im Log verbuchen 3

  1. Der dank der entsprechenden Vorarbeiten schon gut vorbereitet war.[]
  2. incl. Tankstop Nr. 2 []
  3. Was mich aber sehr stark irritiert, jeden abend scheint geli früher müde zu werden, heute war ich der erste aus dem Bett (nicht wach) und dennoch war bei geli schon 20:45 Uhr wieder das Bett angesagt.[]

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