Der erste Urlaubstag beginnt mit einem Ausschlafen. Auch wenn geli wieder durch die Senile Bettflucht aus dem Bett getrieben wurde, haben Nils, TobbY und Nick ausgeschalften und sind erst gegen 10:00 Uhr aus dem Bett gekommen.
Eigentlich war der Gedanke, Nick fährt nach dem Aufstehen mit dem Fahrrad ca. 20 min (ca. 5 km) zum Bäcker und besorgt unser Frühstück. Da wir aber nach 10 Uhr erst aus dem Bett gekommen sind, sollte die Fischbude schon am Campingplatz sein, und so sind geli und TobbY nach dem Morgenschiss gleich dort vorbei gegangen und haben Fischbrötchen zum Frühstück mitgenommen. Während Nick noch eine Ecke von TobbY Probiert hat, hat sich Nils sofort an den restlichen Brötchen von gestern bedient.
Nach dem Frühstück ging es dann weiter nach Bad Segeberg. Darauf hat uns der Platzwart gestern schon hingewiesen, wir müssen vor der Mittagspause (13:00 Uhr) mit dem Auto vom Platz runter sein und haben uns gedacht, wir fahren gleich auf den Parkplatz vom Festival und laufen noch mal in die Fußgängerzone, denn die Bühne liegt nicht außerhalb des Ortes sondern genau in der Mitte des Dorfes.





Die Fußgängerzone hat uns nicht sonderlich beeindruckt. Den gewünschten Rossmann haben wir aber gefunden und sind anschließend über einen anderen Weg zurück zum Festivalgelände gelaufen.
Anders als in Elspe kann man hier nicht ohne extra Eintritt zu zahlen das Westerndorf besuchen. Von außen konnte man in das Westerndorf hinein schauen, Eintritt hätte 2,50 € gekostet, aber es war nicht wie ich mir das aus den Erfahrungen von Elspe vorgestellt habe. Die Größe ist in keinster Weise mit der in Elspe vergleichbar. Die sonstigen Fress- und Souvenirbuden sind sowohl von außerhalb des Festival-Geländes 1 als auch dann von Innen erreichbar.






Gegen 14 Uhr, eine Stunde vor Vorstellungsbeginn, konnten wir aufs Gelände und haben uns noch mal kurz umgeschaut. Es ist eigentlich eher ein kleiner Bereich vor dem Festival-Gelände, welches aus einem Riesen Amphitheater und einer doch recht ansehnliche Bühne besteht. Anders als in Elspe gibt es keine Überdachung für den Zuschauerbereich. Aber Gott sei Dank hat uns das Wetter keinen Strich durch die Rechnung gemacht. Und wir konnten gemütlich bei nicht zu heißen, aber auch nicht regnerischem Wetter der Vorstellung folgen.
Die Vorstellung war insgesamt sehr schön, meiner Meinung nach gefällt mir die Vorstellung in Elspe besser. Hier übernimmt der Erzähler viel zu häufige die Führung und die eigentlichen Spielszenen werden in meinen Augen teilweise viel zu kurz abgehandelt.
Die Bühnenaufteilung sowie die Stunt-Effekte haben schon etwas, aber schaut selbst, was so an Fotos entstanden ist. Ein paar Fotos durften wir machen, eine Videoaufzeichnung wurde uns von Anfang an untersagt, hatte ich aber auch nicht vor.
Nach Beendigung der Veranstaltung war die Überlegung, wie wir für den restlichen Abend weitermachen wollen. Zum einen mussten wir noch mal kurz ins Kaufland 2, denn morgen hat der Bäcker den wir eigentlich für heute angepeilt hatten, nicht geöffnet. Und wir brauchten noch ein paar Brötchen zum Frühstück morgen und für die Fahrt. Zum anderen wollten wir kein deutsches Leergut mit nach Dänemark nehmen und dort später die ganze Zeit mit uns rumfahren. Inzwischen haben wir einige Aluflaschen und somit ist es auch nicht mehr nötig um vor dem Rückweg die Getränkerest umzufüllen.




Auf dem Weg zurück zum Parkplatz haben wir alle versucht nach einem Restaurant für das Abendessen zu suchen, denn die Kneipen in der Fußgängerzone haben uns allen nicht zugesagt. Nils Vorschlag 3 war eigentlich der, der uns alle am meisten angesprochen hat.
Über andere Gäste der Veranstaltung haben wir auf dem Weg zurück zum Parkplatz, noch die Empfehlung bekommen, dass man bei Möbel Kraft, gut und günstig eine Currywurst und eine Cola bekommen könnte. Wir haben also dem Navi das Möbelhaus angetragen, aber unterwegs festgestellt, dass das Restaurant im Möbelhaus heute geschlossen hat. So lieb nach dem Abstecher zum Kaufland nur der Besuch der von Nils vorgeschlagenen Gaststätte. Dort angekommen, kam gleichzeitig eine andere Familie, auch von den Karl-May-Festspielen an. Wir sind beide in die doch recht kleine Kneipe auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz eingekehrt. Mit etwas Umräumen wurden dort dann insgesamt zehn Plätze geschaffen.
Neben uns an einem weiteren vier Personentisch saßen zwei ältere Ehepare, die uns von den bereits fast vollständig verspeisten überbackenen Schnitzel vorschwärmte. Während wir also durch die Karte blätterten und überlegen, was wir essen wollen, haben sie uns den Tipp gegeben, dass die Schnitzel sehr gut sein sollen. Also haben wir uns auch für die überbackene Schnitzel entschieden und sind damit gut gefahren. Ich, das Salatmonster, habe wie üblich zusätzlich einen Salat bestellt und mich damit massiv übernommen. Ich habe sogar schon meine Pommes an Nils verkauft und auch von den Fallaffen habe ich Nils und Nick noch jeweils einen abgegeben, wobei Nick nur einen halben genossen hat, denn der hat ihm wohl nicht so richtig geschmeckt.




Zurück am Campingplatz klagten dann aber doch alle über ein massives Freskoma und außer ein paar Zeilen für das Tagebuch verlief der Abend ohne weitere Vorkommnisse.