Nachdem geli und TobbY vormittags noch arbeiten bzw. für die Arbeit zum Augenarzt müssen konnten wir beide gegen 10:30 Uhr die Segel streichen und den Urlaub einläuten.

Im Rahmen des Augenarztgutachten wurden bei mir noch mal die Augen weit getropft und ich durfte erst mal nicht am Straßenverkehr teilnehmen. Im Rahmen dieses Termins habe ich auch ein Rezept für eine neue Brille erhalten, und musste bevor wir in den Urlaub aufbrechen können noch mal beim Optiker vorbei. Also meinen Abholservice bestellt, Nils mit dem Quad, der mich noch mal zum Optiker bringt und Nick um mein Fahrrad heim zu bringen. Er drufte auf dem Weg noch beim Bäcker vorbei, denn geli wollte für die Fahrt noch ein paar Brötchen.

Das Packen des Wohnwagen hat unser großer, Nils schon super gemacht, was wir dann doch vergessen haben, hatte es nicht auf die Liste geschafft und ist somit unter gegangen.

Warum mussten wir überhaupt so früh 1 los? Nun ja, für dieses Jahr hat sich nach einigen Überlegungen, vor allem auch wie wir Oma einbinden können die Richtung Dänemark als Ziel heraus kristallisiert. Nachdem wir 2020 und 2021 bereits über Kiel nach Dänemark und damit nach Jütland gefahren sind, wollten wir dieses Jahr zwar über die Landstrecke fahren, aber mit dem Ziel Insel Fühnen. Und aus der Erfahrung heraus wissen wir, das wir auf der Strecke kurz vor der Dänischen Grenze einen Zwischenstopp einlegen wollen. Wir hatten schon vor einigen Jahren 2 vor, die Karl-May-Festspiel in Bad Segeberg zu besuchen und so wollten wir das auf der Route dieses Jahr wiederholen. Und angesichts einer wieder mal sehr späten Entscheidung, was wollen wir wir machen, haben wir für die Abendveranstaltungen keine Karten mehr bekommen können. Und dann haben wir nicht weiter genau hingeschaut und nicht die Nachmittagsvorstellung am Sonntag sondern bereits am Sonnabend gebucht. Und wenn man mit dem Wohnwagen für 495 km gut 5 h bis 6 h Stunden braucht, will man nicht erst Samstag mitten in der Nacht starten sondern lieber am Abend zuvor vor Ort sein.

Ich durfte erst mal nicht fahren und Nils hat ja noch Fahrriemen als frischer Führerscheininhaber. Mit noch ein paar runden durchs Haus und doch die Hälfte vergessen sind wir gegen ca. 13:00 Uhr gestartet und erst mal gut bis Hildesheim durch gekommen. Dort mussten wir tanken, Nils wollte abgelöst werden und geli hat übernommen.

Weiter ging es dann auf der A7 bis es im Bereich um Soltau zu einem Dickflüssigen Verkehr gekommen ist. Mit dem neuen Auto ist Stop and Go nicht mehr so stressig, denn die Automatik nimmt einem den Aufwand mit dem Kuppeln schön ab. Da es nicht so richtig vorwärts ging, haben wir uns entscheiden, das wir in Bad Fallingbostel runter fahren und sind dem Navi gefolgt. Leider hat das Navi nicht begriffen, was eine „Privatstraße des Bundes“ ist, und warum man diese während eines großen NATO Manövers nicht als Umfahrung nutzen sollte sondern diesen Bereich lieber meiden sollte. Am Ende sind wir eine Auffahrt später in Dorfmark wieder aufgefahren und mit noch ein paar weiteren zähflüssigen Stellen gegen 19:00 Uhr am Campingplatz eingetroffen.

Nils hat dann den Wohnwagen noch ordentlich über den Platz gefahren, das ausrichten war dieses Mal ganz einfach und ging super schnell. Dann habe ich mit Nils noch fix das Vorzelt installiert 3 und sind dann essen gegangen.

Der Grieche an der Rezeption hat uns gleich 2 mal gesehen, also morgen suchen wir uns was anderen, so nicht …

Zurück am Wohnwagen haben wir noch gemeinsam die Seitenwände eingehängt, dann haben Nils und Nick Licht und Elektrik aufgebaut und ich habe mit geli die Bettwäsche bezogen 4. Warum wir uns dabei angezickt haben kann ich nicht sagen, aber irgendwie haben wir das… ich bin dann noch mal raus, während geli ins Bett ist, konnte mich aber nicht aufraffen, schon den Tagebucheintrag vorzubereiten.

  1. schon am ersten Tag []
  2. geli bitte noch die Storry ergänzen[]
  3. erst mal nur das Grundgerüst []
  4. Warum habe ich Nils gebeten, die Bettwäsche im Laufe des Vormittages nicht nur in den Wohnwagen einzuräumen, sondern auch noch für den Urlaub frisch zu bezeihen. []

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