Mittwoch, 03.07.2024
Nachdem der letzte Fahrtag sehr aufregend war, gilt für den heutigen das Mott alles glatt gelaufen, nur mal ein Elefantenrennen.
Daher gibt es über den Fahrtag wirklich kaum neue Geschichten zu schreiben. Unsere Route: 331 von Dorothea bis kurz vor Sundsvall, dort auf die E4 bis Söderhamm und dann über die 50 nach Falun, alles in allem 538 km. Einzige Besonderheit vielleicht, auf der Strecke gab es einige Streckenstücke mit Rollsplitt und daraus resultierenden fehlenden Fahrbahnmarkierungen. Frischer Rollsplitt wird angekündigt, bereits eingefahrener eher nicht, daher muss dann auch nicht mehr die Geschwindigkeit angepasst werden. Und fehlende Fahrbahnmarkierungen sind erst recht kein Grund für Einschränkungen des Verkehrs, genauso wenig wir ausgeprägte Spurrillen.
Nach 340 km war heute bei TobbY die Luft raus, wir mussten Tanken und haben eine späte Mittagspause wieder bei Max Burger eingeschoben, denn bis zu einem Sybilla wäre es zu weit gewesen. Geli hat dann die restlichen 200 km bis nach Fallun übernommen und nach dem Einchecken war ich dann noch mal fix Mode, da es galt das Gespann zu rangieren.
Am Ziel angekommen ging es dann gleich wieder los das Vorzelt, das wir am Morgen in Dorothea noch abgebaut haben, wieder aufzubauen. Nachdem das Grundgerüst stand und der Teppich lag haben Nils und ich den Aufbau weiter voran getrieben, während das Einkaufsduo geli und Nick die Versorgungslage aufbessern gefahren sind. Vorzelt ist auch hier an diesem Standort sinnvoll, denn wir sind hier drei Nächte für zwei Museumsbesuche. Auch müssen wir wieder die Vorzeltbeleuchtung mit aufbauen, es wird zwar nicht zu 100% dunkel, aber dunkel genug um nicht mehr ohne Beleuchtung im Vorzelt Abendbrot zu machen oder Geschichten zu schreiben.
Was hier noch Erwähnung finden sollte, bei dem Campingplatz hier sind wir zwar am Fuße der Sprunganlage und mitten im Sportzentrum, aber es handelt sich bei dem Campingplatz um einen Innenstadt Platz wie wir ihn jetzt bereits zwei Mal in Schweden erleben durften. Nicht ganz so Parkplatz Style wie in Mora, auch wenn es der gleiche Betreiber ist, sondern eher wie in Uppsala.
Während des Abendessens hat uns geli noch mit einem Bericht aus einem der Schweden Camper Foren unterhalten. Dort beschrieb jemand eine Straßenbaustelle und das die Schweden es doch langsam auch lernen würden, und größere Straßenbaustellen ab- und für den Verkehr sperren würden. Sie hätten wohl auch dazu gelernt, dass der Schaden sonst viel größer würde. Leider konnten wir und etliche andere User diesen Eindruck nicht teilen, was geli wohl dann auch zu einem Kommentar genötigt hat.













