Heute wollten wir nur einen kleinen Ausflug machen. Bei der ersten großen Einkaufsrunde von geli und Nick haben die beiden das „Nykøbing F. Brandmuseum“ 1 entdeckt. Die Öffnungszeiten 2 wie auch die Ausrichtung 3 hatten uns stark irritiert als wir die Tagesplanung gemacht haben, haben uns dann aber damit arrangiert und sind nach dem Frühstück ohne Abwasch aufgebrochen.
Vor Ort haben wir dann begriffen was hier gespielt wird. Das Muesum wird geführt von einer Gruppe ehrenamtlicher Enthusiasten, die aus all den oben genannten Bereichen eine Sammlung zusammengetragen und diese in einem kleinen Museum zusammen gestellt haben.
Als wir angekommen sind stand ein Feuerwehrfahrzeug vor dem Haus und sie haben versucht daran etwas zu basteln. Bei näherem Hinsehen war der hintere Reifen fahrerseitig platt und der Reifenservice stand vor der Tür. Das Fahrzeug wurde aufgebockt, der Reifen abgeschraubt und bis wir Nykøbing wieder verlassen haben, war er auch nicht wieder montiert.
Die Fahrzeuge im Museum, zwei Drehleitern und mehrere Land Rover sowie einige andere Fahrzeuge sind alle noch fahrbereit und werden auch regelmäßig für Ausfahrten genutzt. Den einen Land Rover mit angehängtem Getränkewagen haben wir dann am frühen Nachmittag auch auf einem Zentralen Platz in der Stadt gesehen.
Weiterhin kann man zu der Geschichte der Fahrzeuge noch sagen, das sie alle aus der Gemeindefeuerwehr von Nykøbing stammten. Diese ist 1969 von Falcks übernommen worden und mit ihr die Fahrzeuge. Nach einer weiteren teilweise längeren teilweise sehr kurzen Dienstzeit hat Falcks die Fahrzeuge dann anderen oder Ihrem eigenen Museum übergeben. Falck Mitarbeiter und ehemalige Feuerwehrleute haben sich dann bemüht, diese Fahrzeuge wieder zurück nach Nykøbing zu holen und die Stadt hat ihnen eine beheizte Garage zur Verfügung gestellt. Jetzt wurde uns auch klar, wieso das Museum so interessante Öffnungszeiten hat.
Nach dem Museumsbesuch sind wir dann noch eine Runde durch die Stadt gezogen. Neben einem Geschäft für Gummitiere, in dem geli und Nick ihren bestand an grünen Ferraris noch mal auffüllen wollten haben wir eigentlich nix mehr beschafft. Am Ende der Fußgängerzone haben wir dann das Feuerwehrauto wieder gesehen und haben dann rum gedreht und sind durch eine andere Gasse zurück zum Auto gelaufen.
Da für morgen nicht mehr ganz so gutes Wetter angesagt ist, hatten wir geplant morgen mal nach Gedser zu fahren und uns das Eisenbahnmuseum 4 dort anzuschauen. Auf dem Weg liegt aber kein Supermarkt und daher haben wir heute noch schnell etwas eingekauft. Dabei wurde dann wie nicht anders zu erwarten mal wieder der Speiseplan umgeworfen.
Wieder am Wohnwagen haben vor allem geli und Nick versucht den Sund hier auch im Wasser kennen zu lernen. TobbY hat die Beine zumindest bis zur Hüfte ins Wasser bekommen, und das ist hier schon schwierige, es geht genauso flach ins Wasser wie am Südufer des Balatons. Während TobbY so im Wasser stand, fiel ihm auf, dass neben dem Leuchtturm, also fast am Zelt eine öffentliche Toilette ist. Diese ist ja viel näher als die vom Campingplatz. Den nächsten Abstecher zum Pullern habe ich dann mal drunter gemacht und war sehr positiv überrascht. Die Toiletten waren so sauber, das kennt man nicht mal von den Toiletten in der Mensa, und das obwohl es hier keine Kurtaxe gibt und auch für die Toiletten keine Gebühr genommen wird.
Anschließend habe ich versucht etwas weiter an dem Tagebucheintrag von gestern zu arbeiten bis dann gelis Magen feststellen musste, dass sie leider keinen Jogurth vorhin mitgenommen hat und wir (geli und TobbY, Nick parallel mit den Inlinern) noch mal hier in den Ort vorgelaufen sind. Während geli dann zum Netto abgebogen ist, bin ich auf den Badesteg rausgelaufen und habe von dort noch ein paar Fotos gemacht. Außerdem hatte ich noch ein nettes Gespräch mit ein paar Dänen. Mutter und die beiden Söhne versuchten ihr Glück mit der Wassertemperatur während der Vater und ein weiter Mann 5 Das Wasser auch eher für zu kalt empfanden und sich unterhaltend auf dem Steg standen. Die Familie waren Segler und wollten heute hier im Hafen liegen bleiben.
Was wir noch sehr interessant fanden: Auf dem Steg sind Kisten mit Deckeln und haken angebracht. Dort kann man seine Sachen verstauen, während man im Wasser ist. An Land in dem angrenzenden Park gibt es eine kleine Umkleide, auch alles kostenlos.
Nach dem Abendessen gab es dann noch eine Fotosession, aber gefühlt sind die Bilder nicht im Ansatz mit denen von gestern vergleichbar.
- https://www.brandmuseet.dk [↩]
- Mo – Fr. 11 – 15 Sa. 10 – 12[↩]
- Unter einem Dach das: Feuermuseum, Friseurmuseum, Fotomuseum, Funkmuseum [↩]
- Gedser Remise, http://gedserremise.dk [↩]
- vielleicht der Großvater [↩]






















