Heute war es wieder soweit, auch wenn wir dieses Jahr nicht so viele Stationen besichtigen wollen sondern der Urlaub eher wirklich Faulheit fördern muss, hieß es heute wir ziehen um.
Gestern noch haben wir gehofft, dass wir heute nicht im Regen abbauen müssen, aber schon in der Nacht wurde klar, dass wird eine Schlammschlacht beim Abbau.
Ursprünglich war das Aufstehen auf 08:00 Uhr geplant, denn wir müssen den Campingplatz bis 12:00 Uhr verlassen haben. Da es aber die gesamte Nacht in einem durch auf das Dach des Wohnwagens getropft hat und es damit vermuten ließ, dass wir auch wieder eine klatsch nasses Vorzelt irgendwie in den Wohnwagen legen müssen, hatte keiner so richtig Lust das Thema anzugehen.
Gegen 09:00 Uhr sind wir dann aber doch gestartet 1 und während Nick die Pfanne für Rühreier geschwungen hat, haben wir andern schon mal begonnen an der ein oder anderen Stelle im Wohnwagen oder im Vorzelt mit dem Abbau zu beginnen 2 .
Nach dem Frühstück ging es dann weiter, und auch als alles aus dem Vorzelt zusammengeräumt war, war es nicht trockener geworden. Also blieb uns nix weiter übrig, aber wieder alles, dieses Mal nass und nicht nur feucht, rechts und Links vom Bett abzulegen. Die Faulstreifen an den eingesetzten Zeltwänden haben wir versucht so gut es ging noch vor der Abfahrt von Schlamm und Gras zu reinigen, aber da wir unsere Hand- und Badetücher noch brauchen werden, haben wir von größeren Aktionen diese zu trocknen abgesehen und die zusammengelegten Seitenwände direkt in den Wohnwagen gelegt. Im Nachgang wissen wir, dass wir zukünftig bei solchen Aktionen besser ein Handtuch unterlegen sollten.
Genauso haben wir dann auch mit dem eigentlichen Vorzelt weiter gemacht. Inzwischen hatte der Regen und noch mal so richtig alles nass gemacht, dann aber auf feinen Niesel umgeschwenkt, was zwar den Abbau für die Beteiligten, nicht aber für das Vorzelt besser gemacht hat. Mit etwas Erfahrung beim Abbau haben wir dieses Mal auch die Ventile alle richtig geöffnet und nicht zu viele Teile demontiert. Darüber hinaus hatte ich beim letzten Mal gelernt, das man die Ventile langsam öffnen und nicht auf einen schlag raus drehen sollte. Auch dies habe ich beherzigt und konnte so die Luftschläuche sanft entleeren. Danach haben wir das Vorzelt gut aus der Kederschiene herausbekommen, aber auf dem nassen und schlammigen Boden einiges an Dreck mit eingepackt. Den gesamten Haufen grob zusammenlegen damit er in den Wohnwagen passt, dann die letzten Dinge wie Fußbänke einladen, Auto ankuppeln und raus aus der Wiese.
So war zumindest der Plan, der dann aber ca. 30 m vor dem Asphaltierten Weg verworfen werden musste. Aber gut das wir den Mover haben, also Auto noch mal abkuppeln und auf den Weg stellen, den Mover anlegen und dann mit dem Mover den Wohnwagen auf den Weg raus fahren. So dann alle noch mal Austreten und wir reiten los, TobbY an den Zügeln fährt genau 11:55 Uhr durch die Schranke, also alle Zeitlimits eingehalten.
Während der Fahrt in unserem rollenden OP 3 haben wir einen neuen Mitreisenden auf der Rückbank eingesammelt, den Haltdieklappehund. Nach gut 3 h und ca. 135 km südlicher auf der Insel Falster sind wir dann auf in Stubbekøbing beim netten Besitzer auf Stubbekøbing Camping angekommen. Wir wurden quasi schon erwartet und bekamen auch wirklich seinen besten Platz wie er geli schon geschrieben hatte, nämlich direkt vorn am Wasser.
Mit dem Mover den Wohnwagen einparken, Stromkabel verlegen 4 Dann haben wir das Vorzelt raus aus dem Wohnwagen, dabei das Schlammassel durch das Wasser gesehen. Der Fußboden war so Nass und verdreckt, wir müssen nachher durchwischen, aber wo ist der Scheuerlappen? 5
Dann haben wir das Vorzelt eingefädelt und aufgeblasen. Es steht wieder wie eine Eins und fängt auch sofort an abzutrocknen. Nächster Schritt, die Nassen Wände wieder einsetzten und dann kann Nils anfangen es fest zu machen und abzuspannen. Innen wurden die Stühle aufgebaut, aber nicht um sich hin zu setzen, sondern um die inneren Vorhänge dort abzulegen, denn durch die Nässe außen, war auch das Zelt und die Scheiben von innen beschlagen und bei Abbau feucht gewesen.
Nach und nach wurden wir immer weiter fertig mit unserem Aufbau bis auf einmal Nick mit einer schlechten Nachricht von hinter dem Wohnwagen vor kam. Das Wassertaxi passt nicht unter den Auslauf. Und egal wie wir uns gewunden haben, es wollte nicht drunter passen. Was hätten wir machen können. Eigentlich nur eins, alles Abbauen unter beide Achsen ca. 10 cm Gummiklötze unterlegen und dann neu abstützen und alles wieder aufbauen oder Alternativen suchen.
Diese Alternativen haben wir dann gewählt und geli und Nick sind zum Einkaufen aufgebrochen. Einkaufen wäre eh dran gewesen, aber eigentlich nur Lebensmittel hier im Ort und nicht noch ein Ausflug in den ca. 20 min Entfernten Baumarkt. Dort haben sie dann auch etwas aufgetrieben, was mit Hilfe eine Säge vom Platzwart, einer Feile aus dem eigenen Werkzeug und ein wenig Gaffertape und einem Kabelbinder dann zu einer Verlängerung für das Grauwasser geworden ist.
Während die beiden Einkaufen waren, wozu Nick noch eine eigene Geschichte schreiben muss, haben Nils und TobbY den sonstigen Aufbau fertig gestellt, und auch die feuchten Handtücher schon mal über die Wäschespinne aufgehangen. Während dann die Antenne auch noch her musste, hatte der Nils eine witzige Idee, die wir dann aber auch tatsächlich umgesetzt haben. Die Wäschespinnenantenne.
Da der Campingplatz direkt am Meer liegt, kann man das Meer auch ausnutzen um einige der Vorzeltutensilien wie Fußmatten oder Fußbänke mal richtig sauber zu bekommen.
Abschließend für den Tag brannte dann noch der Rost und nach dem Abendessen wurde noch diese Geschichte verfasst, schauen wir mal was noch an QSO’s insAbschließend für den Tag brannte dann noch der Rost und nach dem Abendessen wurde noch diese Geschichte verfasst. Wie schon in Hornbæk habe ich ein Ameisenproblem. Sie Lieben meinen Laptop und meine Beine scheinen eine perfekte Straße zu sein.
- geli und TobbY hatten für Ralswiek ihre Lederhosen und TobbY sogar ein paar alte Feuerwehrstiefel eingepackt, die kamen bei dem Wetter wieder zum Einsatz und machten die Arbeit erträglicher [↩]
- z.B. Lampen und Elektrik zu demontieren oder Kaffee für die Fahrt zu kochen [↩]
- Powercat wurde ohne Betäubung ein Bein wieder angenhäht. [↩]
- Danke an die Pächter in Stahnsdorf, die uns in ihrem Schrott ein super langes Stromkabel überlassen haben, denn unser normales war leider zu kruz. [↩]
- Ich sage hier nur so viel, er liegt vermutlich in Ilmenau. [↩]










4.9. Ameisensäure soll gut gegen die verschiedenen Bewegungskrankheiten sein.