… oder auch, lasst die Testspiele beginnen.
Und dann will ich gleich noch was loswerden. Auch wenn ich mit dem Nils im Moment einige Kämpfe und Unstimmigkeiten auszufechten habe, so kann ich ihn leider nicht leugnen, aber das kann ich euch erst gegen Ende der Geschichte berichten.
Ein ganz kurzer Regenschauer hat uns heute Morgen beinahe den Abbau noch verhagelt. Gestern war schon vieles Trocken, aber so richtig macht es keinen Sinn im Vorzelt schon mit dem Abbau zu beginnen, denn den Tisch und die Stühle wie auch die Fußbank brauchen wir noch für den Abbau. Den Schuhschrank abbauen macht auch keinen Sinn, denn die Schuhe fahren in der Nasszelle mit und die brauchen wir über Nacht zum Pullern.
Gegen 09:00 Uhr sind wir dann aufgestanden da wir bis 12:00 Uhr den Platz verlassen mussten wurde es am Ende auf die letzten 10 Minuten doch noch sportlich. Das lang auch an dem Jüngsten, der noch vor dem Frühstück schnell den Grill abwaschen sollte. Kaum war er nach dem Abwasch wieder am Wohnwagen kam auch schon die Campingplatz Chefin hinterhergelaufen. „Waren euere Kinder beim Abwasch und haben den Grill geputzt?“ Ein verdutzter TobbY konnte das nur bejahen und musste entsetz erfahren, das bereits drei Tage lang die nette Dame immer wieder die Spüle geputzt hat, wenn die Kinder diese nach dem Abwasch verlassen hatten. Also wurde der Nick mit ihr wieder losgeschickt, er solle die Spüle unter Ihrer Aufsicht reinigen. Wenn wir was sagen, hilft das leider nicht immer.
Anschließend haben wir alles gemeinsam zügig abgebaut und Nils war ganz verdutzt, als TobbY ihn hat den Wohnwagen ankuppeln gelassen hat 1 , wozu er den Wohnwagen mit der Mover sogar bewegen durfte. „Womit habe ich das denn verdient, bzw. ich hab das doch gar nicht verdient.“
Als der Wohnwagen angekuppelt und geli vom Bezahlen zurück gekommen war ging es dann wieder den Berg durch die enge Gasse hoch. An zwei kritischen Stellen mussten erst der Nick und an der zweiten alle aussteigen und TobbY versichern, das er wirklich nix erwischt und überall Unfallfrei durch kommt 2 .
Auf der Autobahn haben dann geli, Nils und Nick sich mit den Vokabeln befasst. Bis Flensburg hatten beide dann ihre Englisch Vokabeln durch, dann wurde eine Pause eingelegt, da zum einen getankt werden muss, zum anderen aber auch der Nick einen neuen Schnelltest brauchte. Die Schnelltests sind in Deutschland nur 24 h gültig und damit gilt der Dänische von gestern zwar als „vor der Abreise“ für den Camping Platz aber nicht mehr für ein Abendessen.
Dann ging es noch mal ca. 30 km bis zum Campingplatz Haithabu in Schleswig. Dort angekommen konnten wir den Platz befahren und uns aufstellen. Hier gelten interessante Regeln. Befahren nur mit einer gültigen Reservierung, die wir ja hatten. Dann schauen, wo man sich mit einem Wohnwagen unserer Größe hinstellen darf und sich an die Regeln halten, Wohnwagen rechtwinklig zu den Wegen einparken und das Auto daneben. Ein Stellplatz war schnell gefunden nun noch Strom anschließen, Wasser holen und dann hieß es warten und die Planung fürs Abendessen machen.
Wobei schnell Strom anschließen, dabei haben wir die Rechnung ohne unseren Strippenzieher Nils gemacht. Den Anschlusskasten den geli und TobbY ausgesucht hatten passte dem Nils nicht. Die Wege waren zu lang, die Steckerschutzdose zu klein und überhaupt, warum sollte ein Pubertier auf die blöden Eltern schon hören. Anschließen haben wir noch fix ein Eis angeworfen und dann mussten wir warten.
Der Campingplatz hat ähnlich wie der in Schweden vor zwei Jahren eine invertierte Schranke. Man kommt immer rein, aber um den Platz zu verlassen muss man eine Codekarte haben. Und somit konnten wir nicht einkaufen fahren.
Die Anmeldung hatte gegen 17:00 Uhr geöffnet und geli hat uns angemeldet und bezahlt. Den QR-Code für die luca App, hier in Schleswig Holstein Pflicht hatten wir am Briefkasten gefunden und geli hat sich eingebucht. Inzwischen hat sogar TobbY den Blödsinn auf dem Handy installiert.
Zum Abendessen ging es dann um 18:00 Uhr 3 nach Schleswig an die Schlei in das Restaurant Riva. Ein Kroate der mit seinen Grillteller Erinnerungen an Krotatien 2014 4 wach werden ließ. Und auch heute hatten wir wieder verkehrte Welt, denn am Schluss hat Nick heute den Müllschlucker gemacht. Auch wenn sogar TobbY schon kapituliert hat, war der Nick nicht satt zu bekommen, Zitat aus seinem Mund: „Ihr hab mich heute nicht satt bekommen“.
Beim Nils musste dann TobbY aber feststellen, den kann ich nicht leugnen. Auch dem Nils war der Bauch nach der Grillplatte zu voll und somit wollte er nach Hause, gemeint war zum Zeltplatz laufen. Erinnerungen an TobbY’s Kindheit und ein Restaurant Pfefferkorn in Iserlohn wurden wach. Google Maps meinte, das man für die Route 40 Minuten brauchen würde, Nils meinte 30 reichen und er war auch nach den geschätzten 30 min. Wohnwagen und hat alle mit einem beherzten Anklopfen am Fenster erschreckt.
Gut, dass geli die Handys der Kinder nicht auf dem Wohnwagentisch am Campingplatz liegen lassen wollte und sie eingesteckt hat. Die Jungs haben wir ja direkt von dem Trampolinen am Spielplatz aufgesammelt und daher hatten sie Ihre Handys nicht mit. Und TobbY hatte noch ein bisschen Strom im Akku Pack und so konnte der Nils sei Handy noch ein wenig nachladen und es hat für die Runde bis zum Campinplatz gereicht.
„Ich fühle mich verfolgt,“ meinte geli im Wohnwagen, „zwei Fahrzeuge aus dem Mittelern Kongo und zwei aus Recklinghausen. TobbY hat das aber erst anders interpretiert, denn er hatte heute früh zwei Radfahrer beim Frühstück am Campingplatz in Sønderballe Strand gesehen. Und wo treffen wir sie wieder, hier auf dem Camping Platz in Haithabu. Das nenne ich verfolgt.
Genauso fühlt sich TobbY von der Luftwaffe verfolgt, denn kurz hinter dem Campingplatz starteten zwei Düsenjets, so wie wir das schon am letzten Platz am Donnerstag auch hatten.
Und während TobbY heute zum Geschichten schreiben auch am Tisch im Wohnwagen sitzen muss da wir die Außenanlagen nicht aufgebaut haben fingert er ein bisschen im Regal rum und findet dort einen USB-Stick, über den man sich gerade noch unterhalten hatte. Es war der Sender von Nils Maus, den er ständig sucht, weil er die Maus zum Spielen braucht und sich, weil er in nicht findet Nicks ausleiht. Nils auch wenn er sich heute ständig mit TobbY anlegt, hatte mehrere Worte des Dankes über.
Und einen letzten Satz vor dem in Bett verschwinden, ein Musikfestival beschallt gerade von der anderen Seite der Schlei den Campingplatz und spült auch hier Erinnerungen an den Kroatienurlaub 2014 hoch, denn dort hatten wir gegenüber vom Zeltplatz ein Disko.
- nicht ohne eine entsprechende Aufsicht und Kontrolle durch TobbY[↩]
- Abends hat geli dann gestanden das sie gehofft haben das TobbY die engstellen übernimmt. [↩]
- heute deutlich früher als die letzten Tage [↩]
- https://holiday.indiancoder.de/?p=918 [↩]






