Wie gestern geplant stand für heute nach dem Ausschlafen 1 der Besuch des Kletterparkes „HighPark“ auf dem Programm. Leider konnten nur die Jungs klettern, denn geli ist das nix und TobbY ist ein wenig zu gewichtig für die Zip Lines. Wir haben mal gefragt und das Problem sind die berechneten Geschwindigkeiten. Die wären bei höherem Gewicht zu hoch um am Ende sicher abzubremsen und nicht an jedem Baum einzuschlagen.
Aber zu dem Kletterpark kommen wir später. Vorher ging der üblich morgendliche Kampf los. Wer kocht Kaffee, wer macht das Rührei und wer kümmert sich um Abwasch und Tischdecken. Aber auch diese Kämpfe wurden erfolgreich beendet und nach dem Frühstück blieb sogar noch ca. 1h Zeit um den Abwasch vom Frühstück noch vor der Klettertour zu erledigen.
Dann ging es in den Park, die Jungs wurden mit Klettergurten und Helmen ausgerüstet. Handschuhe gab es dort nur käuflich zu erwerben, waren aber von Seiten des Parks auch nicht vorgeschrieben. Nils hatte mal wieder Glück denn Papa hatte für den Auf- und Abbau und evt. auftretenden Probleme zwei Paar Handschuhe eingesteckt. Ein Paar Mechaniker Handschuhe mit Knöchelpolstern und ein Paar Rigger Handschuhe mit Daumen-, Zeige- und Mittelfingerspitze Frei sodass man auch mal was schrauben kann. Die hat sich dann Nils nach einer fixen Anprobe unter den Nagel gerissen. Nick hat die Variante ohne Handschuhe gewählt.
Anschließend ging es zur Einweisung. Die Gruppe bestand aus drei Kletterwütigen Kindern, ein 2 Junge noch etwas jünger und kürzer als Nick, und unseren beiden. Die Einweisung erfolgte in Englisch, was für Nils vermutlich weniger das Problem war, dem Nick mussten wir aber das ein oder andere mal noch unter die Vokabeln greifen.
Nach der Einweisung ging es auf die maximal fünf Bahnen. Die Bahnen durften nur der Schwierigkeit aufsteigend entlang geklettert werden. Damit war gemeint, das mit weiß oder 3 mit Grün gestartet werden musste. Nach grün kam rot, dann blau und zum Schluss Schwarz, nur dafür wäre eine extra Einweisung fällig geworden.
Nick hat bei Weiß begonnen, Nils da er nicht warten wollte bei grün. Dann ging es für Nils noch mal über weiß und beide starteten auf rot. TobbY und geli mussten immer wieder einen Umweg von gut 100 m die Straße entlang machen, um von der Startseite auf die andere Seite des Tobels zu kommen und die Jungs weiter zu beobachten. Die Kletterer überwanden, dass Tobel auf den ZIP Lines mit ihrer eigenen Seilbahn. Die Bahnen hatten ein Sicherheitssystem mit das man nur am Anfang der Bahn einhängen und am ende aushängen konnte. Es war nicht möglich unterwegs eine Bahn abzubrechen oder andere Gruppen zu überholen. Dazu gab es vereinzelt ausweichen aber überholen konnte man nur dort und dann auch maximal zwei Personen denn auf einer Plattform durften ich nur drei Personen aufhalten.
Kommen wir aber zurück zur roten Bahn und der ersten ZIP Line. Während Nils die ZIP Line super meistern konnte ist der leider am ende bei der Ankunft nicht richtig auf die Plattform und an das Fangseil gekommen. Diese Situation war in der Einweisung auch beschrieben worden. Man sollte sich dann auspendeln lassen dann mit dem Rücken in Kletterrichtung drehen und mit den Armen das Tragseil greifen. Dann kann man sich entlang des Tragseiles bis zur Plattform hangeln und dann ganz normal weiter klettern. Dieses Hangeln kostet aber immens Kraft und den Eltern kann man nix vormachen, es hat auch Motivation und Selbstvertrauen gekostet. Die letzten Meter um den sicheren Stand zu erreichen wurden immer weiter und die Arme immer länger. Leider war sein großer Bruder schon weiter geklettert und konnte nicht so schnell helfen wie Nick sich das gewünscht hat. Aber Nils ist ja ein toller großer Bruder und ist in einem Affenzahn wie ein Äffchen das Hindernis zurück geklettert und hat dann seinen Bruder auf die Sichere Plattform gezogen.
Das hat bei beiden Kraft gekostet aber jetzt galt es erst mal die Bahn fertig machen und Nils hat auf den folgenden Plattformen immer auf seinen Bruder gewartet.
Wieder am Ausgangspunkt angekommen war es dem Nick vom Schwierigkeitsgrad genug und er hat abgebrochen und ist zurück auf die Weiße gewechselt während Nils die Blaue in Angriff genommen hat. Nach der Blauen war dann aber auch bei Nils erst mal die Luft raus und eigentlich will ich nicht mehr.
Inzwischen war aber auch der Vater des dritten Jungen mit Kletterzeug ausgerüstet gewesen und hat sich durch den Wald gearbeitet. Somit haben sie jetzt zu zweit / dritt / viert alle Bahnen noch mal gemeistert. Bei der zweiten Runde hat der Nick auch die kritische ZIP Line geschafft. Gegen 16:30 Uhr war dann der Nils mit dem Vater zusammen motiviert auch die schwarze anzugehen, aber dafür war es dann leider schon zu spät. Vor allem wenn man bedenkt, dass Nils eigentlich nach der ersten Runde blau abbrechen wollte und es einiges an Überredung gekostet hat, die Runde noch mal anzufangen.
Wieder zurück am Wohnwagen brauchte der Nils ein wenig ausruhen und dann haben wir alle gemeinsam uns um das Abendbrot gekümmert. Aber zuvor musste Nils noch die Antenne einrichten denn TobbY’s Tagesziel sind 50 QSO’s, die aber auch heute wohl wieder nicht ganz zusammenkommen.























