Nachdem wir hier auf dem neuen Stellplatz kaum Wind hatten, hat sogar geli mal wieder richtig Durchgeschlafen und wir sind so gegen 09:00 Uhr wach geworden, haben aber mal wieder bis gegen Mittag gebraucht um in Fahrt zu kommen…
Über dem ganzen Vormittag schwebte die Frage, was machen wir denn heute? Unsere liebe Reiseleitung (geli) hat gegen 09:45 Uhr ein Ziel ausgegraben, das zumindest bei Nils nachdem er dann mal in sein Signal geschaut hat Begehrlichkeiten geweckt. Einen Kletterpark 1. Nach genauerer Prüfung stellte sich aber heraus, das dieser Kletterpark am besten mit Voranmeldung zu besuchen ist. Die Voranmeldung per email muss einen Tag zuvor erfolgen, Die Anmeldung am gleichen Tag geht nur per Telefon. Also wurde diese Aktivität auf morgen vertagt.
Also wieder zurück auf Anfang, was machen wir heute? Ein weiterer Fauler Tag am Wohnwagen kommt wegen der notwendig gewordenen Einkäufe (Getränke und Butter) nicht in Frage. Bleibt eigentlich nur eine der beiden größeren Städte, die man wenigstens mal besuchen sollte. Also ging es heute nach Apenrade.
Also erst mal auf Verdacht hinfahren, einen Parkplatz im Zentrum aufsuchen und die Stadt, vor allem die Fußgängerzone durchstreifen. Was wir nicht vorher recherchiert haben, aber dann schon einem Plakat in der Stadt entnehmen konnten war gerade das Internationale Straßentheaterfestival zu Gast in Apenrade 2 . Von unserem Standort sind wir dann erst mal die Fußgängerzone nach rechts bis zum ende gelaufen, haben dort umgedreht und sind wieder zurück. Unterwegs haben wir, dass heißt in dem Fall Nils und TobbY versucht einen Laden für die Handy Reparatur von Nils moto G10 ausfindig zu machen. Die erste Erfahrung, die wir machen durften, wenn man im Geschäft drankommen will, dann muss man eine Nummer ziehen. Leider war das eher ein Handy Shop, der Netzverträge u.a. verkauft als ein Technik Geschäft. Aber der Verkäufer konnte uns verraten, dass in unserer Richtung noch zwei Technik Geschäfte kommen würden. Beide haben wir auch gefunden, aber die Erkenntnis, das Moto G10 ist für Dänemark noch zu neu und wird hier noch nicht vertrieben, und Ersatzteile gibt es dann natürlich auch noch nicht. Wir sollen es doch in Deutschland oder den Niederlanden versuchen. Also doch die Scheibe in der Bucht bestellen und meine Kollegen mit der ruhigen Hand fragen, ob er die Scheibe einsetzten kann.
Kommen wir aber noch mal auf das Straßentheaterfestival zurück. Kurz vor dem anderen Ende der Fußgängerzone sind wir dann einer Artisten Truppe begegnet die uns für einigen Minuten in ihren Bann gezogen hat.
„Bitte sehr: Pass!
Eine alte Grenzbombe wird zu neuem Leben erweckt, als die vier Grenzsoldaten sich und ihre Aufgabe neu erfinden. Plötzlich verwandelt sich die Einkaufsstraße in eine Barriere, die nur überwunden werden kann, wenn wir mitspielen. Mit humorvollem und poetischem Schauspiel und Akrobatik und einem schönen Live-Soundtrack lädt French Sur Mesure die Passanten der Stadt ein, das Niemandsland mit all seinen Möglichkeiten hinter dem Boom zu betreten und den grauen Alltag hinter sich zu lassen.“
So wurde auf Dänisch, Übersetzung mit Deepl die Truppe aus Frankreich angekündigt. Ein paar Bilder findet ihr hier zu ihrem Programm.
Anschließend ging es noch in den Remar und da geli die Ausbeute noch nicht umfassend genug war dann doch noch Netto und Super Brugsen. Jetzt sollten wir aber für die nächsten Tage alles zusammen haben und bevor wir in die Ostsee zum Plantschen wollen, schmeißen wir noch die Eismaschine an.
Das mit dem Planschen haben nur die Kinder ausprobiert, und selbst der Nils hat nur den Test von der Leiter nach der RRR Methode gemacht. Rein – Raus – Reicht. Geli und TobbY haben mal die Füße reingehalten und sind dann wieder von dannen gezogen.
Zum Abendessen gab es Wüstchen vom Grill und der Aktuelle Stand sind 47 QSO auf 30 m … das Tagesziel von 50 QSO nur knapp verfehlt.



















