… morgen soll es weiter gehen an die Ostsee, also heute noch mal einen ruhigen machen, ja wenn … ja wenn einen das Wetter lassen würde. Eigentlich sollte es heute wieder trocken und weniger Windig werden aber …
Also so richtig wollte sich das Wetter nicht beruhigen und wir haben uns daher nicht wirklich gemüßigt gefühlt aus dem Bett zu kommen. Gegen 09:00 Uhr hat die Natur TobbY einmal über den Campingplatz zum Service Häuschen gejagt und dort hat ihn eine Nachricht aus der Heimat erreicht. Also zurück unter der Warmen Decke erst mal 30 min. mit dem Absender Telefonieren, dann noch etwas lesen und gegen 10:30 Uhr mal aus dem Bett kommen.
Da ansonsten kein Programm geplant war, wurde gleich die Antenne und das Funkgerät aufgebaut, Ziel für heute sind 100 QSO’s 1. Bis zum Frühstück hat es dann aber noch gut 2 h gedauert, sodass unser Frühstück eher einem Mittagessen glich. Anschließend hat TobbY weitergefunkt und sich nebenbei ein wenig einem seiner Programmierprojekte gewidmet. Die dort offene Fragestellung konnte erfolgreich und eigentlich auch mit einem akzeptablen Aufwand gelöst werden.
Da es morgen weiter bzw. eigentlich von der Routenführung schon wieder zurück gehen soll, sind geli und TobbY dann in einer der Regenpausen und bei nur mäßigem Wind noch mal zum Meer gelaufen und haben wenigstens die Füße ins Wasser gehalten. Heute merkt man dem Campingplatz wohl langsam auch das nächste deutsche Bundesland an, in dem die Ferien vorbei sind. Auch die verbleibenden sportlich ausgerichteten Gäste haben das Meer bei dem Wetter gemieden und sind vermutlich eher zum Surfen an den Fjord auf die andere Seite gegangen. Wobei die Wellen doch geringer waren als während des Sturms vor zwei Tagen war keiner im Wasser.
Leider mussten wir beim Abendessen aber feststellen, dass der Sturm wohl doch auch in diesem Jahr ein paar Schäden an unserer eigentlich noch recht neuen Ausrüstung hinterlassen hat. So sind uns einzelne Risse in Fliegengitter der vorderen Wand bereits vor einigen Tagen aufgefallen und haben TobbY motiviert Reparaturband für Fliegengitter zu besorgen, aber das „große“ Loch in der rechten Seitenwand 2 ist neu. Vermutlich hat TobbY beim Aufräumen gestern Nacht den Stuhl zu nah an die Zeltwand gestellt und der Wind hat das Fliegengitter in der Niete einrasten lassen. Aber darüber kann man nur mutmaßen und hoffen das sich auch das Loch mit dem Reparaturband beheben lässt. Ansonsten müssen wir wohl mal beim Planen Schrickel anfragen ob sie in den Zeltwänden die Fliegengitter austauschen können oder ob wir beim Hersteller neue beschaffen müssen.