Heute ist in Dänemark in den Ferienhaussiedlungen Bettenwechsel und damit sollte sich der Andrang in irgendwelchen Museen deutlich reduzieren. Auf der anderen Seite war heute so ein Wind am Campingplatz, dass wir den Jungs das Meer untersagt haben. Wir haben bei dem Wetter Angst gehabt, das sei das nicht hinbekommen.
Nachdem TobbY aber mit seinen Tagebucheinträgen gestern bzw. heute Früh bis ca. 02:00 Uhr gebraucht hatte und dann durch den Wind auch noch schlecht geschlafen hat, sind geli und TobbY erst gegen 10:00 Uhr die Jungs sogar erst gegen 11:00 Uhr aus dem Bett gekommen und damit zu spät für den „Erlebnispark für die Kräfte der Natur“ 1 den wir aber jetzt verbindlich in das Kulturprogramm von morgen geschrieben haben in dem wir die Online Tickets bestellt haben.
Also steht weiterhin die Frage, was sollen wir heute unternehmen. Wie auch im vergangen Jahr muss ein Besuch einer Bunkeranlage des Legendären Atlantikwalls sein. Die nächstgelegene ist die „Heeresküstenbatterie Søndervig“ 2 3 . Also ab dorthin.
Auf der kurzen Fahrt haben wir dann gleich noch mit den Iserlohnern einen Schwatz am Telefon gehalten, denn wir Ihr ja wisst, müssen wir noch unsere Waschmaschine erneuern und in Iserlohn wird noch fleißig das Testheft gelesen.
Kommen wir aber erst zu der Bunkerbesichtigung. Bei einer so sehr beworbenen Bunkeranlage hat TobbY mit einer Anlage gerechnet, wie wir sie im Vergangenen Jahr erleben durften. Aber mit Nichten. Wind, Sand und wahrscheinlich auch das Mehr haben den gut 80 Jahre alten Bunker doch erheblich zugesetzt. Der Beton platzt großflächig ab, die Bunker hängen irgendwie schräg im Sand, der Stahl rostet durch und die meisten Räume sind einfach nur versandet. Ein Spaziergang am Strand bei dem Wind ist etwas Besonderes und lässt einen verstehen, wie es zu den starken Versandungen kommt. Der Sand der vom Wind transportier ist buchstäblich ein „Sandstrahl“ der einem ins Gesicht, die Augen und Ohren bläst. Aus den Ohren hat sich TobbY noch vor dem Zelt mehrfach den Sand rauskratzen müssen.
Nach gut 2 Stunden in dem Bereich sind wir noch fix die vergessenen Zwiebeln besorgen gefahren und haben es uns dann am Wohnwagen / im Vorzelt so gemütlich gemacht, wie es bei den Windböen halt möglich ist. Was kann man dann machen, erst mal wieder das Funkequipment aufbauen und gut 45 QSO auf 18m machen. Nebenbei haben wir uns dann den Bericht aus dem Testheft durchgelesen und ein wenig auf dem Webprotal von Bosch 4 rum geschaut und uns für eine neue Maschine entschieden. Diese wird in der kommenden Woche geliefert, von Uwe entgegengenommen und wenn wir wieder da sind, können wir die vom Camping gebrauchten Sachen in der neuen Maschine durchwaschen.
Nach dieser schweren Entscheidung wollte geli noch mal den Strand besuchen und TobbY hat sie begleitet. Und auch auf dem Weg haben wir wieder festgestellt, dass der Weg über die Dünen zum Strand einen Marsch durch die Sandstrahlkammer gleichkommt. Am Strand angekommen durften wir feststellen, der Wellengang den gestern ausgetrockneten Brackwasserbereich wieder ordentlich geflutet hatte und immer noch frisches Wasser eingespült wird. Außerdem war das Meerwasser heute deutlich wärmer als das frische Brackwasser und die Füße mussten dann doch mal ins Wasser gesteckt werden.
Nach dem Rückweg zum Wohnwagen haben wir dann mit den Vorbereitungen zum Abendbrot bekommen und gleichzeitig versucht Yvonne zu erreichen. Mit ihr wollten wir schon seit gestern ein Schwätzchen halten. Und eigentlich ist es schon wieder viel zu spät… also gute Nacht alle miteinander





























