Nachdem wir von den geplanten Programmpunkten zwei gestern gemeinsam abgearbeitet haben und wir für den dritten erst am Donnerstag ein Zeitfenster bekommen haben, haben wir uns für heute ein anderes Programm überlegt. Bei diesen Überlegungen gilt es immer wieder die aktuellen Corona Zahlen im Auge zu behalten. Und so haben wir uns entschlossen trotz einer roten Warnsituation im Kreis “Sächsische Schweiz – Osterzgebirge” einen Ausflug zur Feste Königsstein und zur Basteibrücke zu fahren. Und da wir aber ein gesteigerte Gefährdung gesehen haben wollten wir dort keine Museen besuchen und haben somit eine etwas andere “Wanderung” an der Feste Königsstein begangen. Daher bekommt Ihr auch etwas alternative Bilder im kommenden zu sehen.

Aber der Tag fing mit Einkaufen und Frühstück an, dann mussten wir uns auch noch mit ein paar Kleinigkeiten erledigen. Los ging es gegen dann also erst am frühen Nachmittag. Die Route führte uns durch Pirna weiter Richtung Struppen und dann nach Königsstein. Ursprünglich wollte geli dann nicht zur Feste hoch laufen, als aber als Zeitabschätzung 15 min auf dem Plan stand und das Parkhaus für die erste Stunde 1 kostenlos war sind wir dann doch aufgebrochen. Nach nicht mal 200 m hat geli dann aber schon über sich selbst geschimpft und mit Krämpfen im Oberschenkel gekämpft. Wie TobbY das aber von seiner Mutter kennt ging es dann langsam und kontinuierlich weiter. Die Jungs durften vorlaufen und alles war erst mal gut.

Oben angekommen haben wir uns dann überlegt wie es weiter geht. Aber für den Aussenaufzug waren wir noch nicht eingeschränkt genug und auf der anderen Seite wollten wir angesichts der Corona Zahlen eh nicht in das Museum rein. Geli hatte dann den Vorschlag gemacht, das wir doch einfach noch mal bis zum Ende des Parkplatzes laufen und dort hat TobbY dann den Anfang des Patrouillenwegs entdeckt. Diesen haben wir uns vorgenommen und sind eine Runde um die Festung rum gelaufen. So konnten wir dem Besucherstrom aus dem Weg gehen und haben doch einige schöne Eindrücke von der Gegend gewinnen können. Leider macht der Weg es mit seiner Breite und den Treppen geli nicht einfach. Und auch die Jungs haben mit ihrer Art und Weise unbeschwert über den Weg zu toben nicht zu gelis Beruhigung beigetragen.

Leider konnten wir den Rundweg aber nicht innerhalb der geplanten Stunde abschließen und haben die Zeit um 15 Minuten überzogen. Die erste Stunde ist kostenfrei, die zweite Stunde kostet dann gleich den Betrag für den Tag, 6 €.

Anschließend ging es durch Königstein über die Elbebrücke und dann sollte es weiter gehen zur Basteibrücke. Leider war dort eine Straße gesperrt und Google hat irgendwie aktuell auf gelis Handy die Einstellung, möglichst kleine Straßen auszuwählen. Der ersten ausgewählte kleine Straße 2 konnten wir leider nur knapp 1km folgen, da sie dann nur noch für Forst und Landwirtschaftlichen Verkehr freigegeben war. Anschließend hat uns Google noch zwei mal in die falsche Richtung geschickt sodass geli schon den Versuch abbrechen wollte. Wir haben es dann aber doch geschafft zum Parkplatz an der Basteibrücke zu kommen.

Von dort ging es mit einem 10min Fußmarsch zu der Basteibrücke und den umliegenden Aussichtspunkte. Auch von hier ein Potpourri von Bildern des Besuches.

Eigentlich wollten wir die Tour in Dresden an der Bergschwebebahn enden lassen. Unsere Zeitplanung war aber durch den späten Start etwas aus dem Ruder gelaufen, sodass wir uns auf dem Heimweg entschlossen haben, doch an den Camping Platz zu fahren und selbst für das Abendessen mit dem Grill zu sorgen. Dies funktionierte mit der Aufgabenteilung aber nicht so super wie wir uns das vorgestellt haben. Nils hat ordentlich gespült, geli und TobbY sind mit den Salaten im Zeitrahmen fertig geworden, nur der Nick brauchte dann doch etwas Unterstützung. Wir hatten immer noch die Kohle, die Nils in Tanisby (Dänemark) an der Feuerstelle eingesammelt hatte. Diese Reste haben aber scheinbar nicht den Heizwert, den wir für das Grillgut gebraucht hätten.

  1. die wir aber leider um 15 min überzogen haben []
  2. Oma Iserlohn hätte auch auf einer Karte diese Straße gewählt, da die Büsche schon in das Auto reingeschaut haben. []

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