Heute stand der letzte Umzug vor der Heimreise an. Da wir ja dieses Jahr Erfahrungen mit einem Wohnwagen sammeln und zum anderen durch die Mietbedingungen die drei Wochen voll ausnutzen wollen, und wir auch weiter in den Norden vorgestoßen sind, müssen wir von Mittelschweden schon eine erste Etappe Richtung Südschweden nehmen. Auch im Vergangenen Jahr sind wir für die letzen Urlaubstage wieder näher an Trelleborg herangerutscht, auch wenn damals unsere Rückreise uns über Dänemark nach Gedser geführt hat.
Die kosten für Benzin machen gerade dieses Jahr mit der Fahrenden Schrankwand keinen Signifikanten Unterschied zu den Fährkosten, sodass wir auch auf dem Rückweg die Nachtfähre Trelleborg Rostock geplant haben.
Kommen wir aber auf die heutige Fahrt zurück. Nach einem Frühstück im Wohnwagen hat uns Mariefred mit Nieselregen verabschiedet. Gegen 10:45 Uhr waren wir startklar und sind gemütlich aufgebrochen. Die Fahrt hat uns zurück über die E20 nach Södertälje und dann über die E4 weiter bis Linköpping gebracht. Beim Start zeigte unser Auto auf dem Restkilometeranzeiger noch an, das wir bis zu unserem 502 km entfernten Zielort kommen sollten. Nach den ersten km mit der Fahrenden Schrankwand hat sich das aber signifikant geändert, sodass TobbY in Höhe von Linköping beschlossen hat, bei < 80 km Rest erst mal Tanken zu fahren.
Von Linköping ging es dann weiter nach Mjölby und dann über die Reichsstraßen weiter nach Karlshamn. Irgendwo kurz vor Växjö 1 musste der Nils dann dringend schiffen, und diesen Stopp haben TobbY und geli dann gleich zum wechseln genommen. So hatte TobbY dann die Möglichkeit ein für Ihn lustiges Verkehrsschild zu fotografieren. Die dargestellt und auch praktizierte Variante nach links abzubiegen ist eine sinnvolle Sache, gerade wenn man ausreichend Platz hat. Leider haben wir an keiner dieser Abiegemöglichkeiten jemanden auch wirklich abbiegen erlebt.
Auf den letzten knapp 3 km hat uns dann das Navi über eine Schotterpiste durch den Wald geschickt, das TobbY auf dem Beifahrersitz nur gedacht hat, was hat die Reiseleitung für einen Campinplatz ausgewählt und hoffentlich kommen wir hier vorwärts an einer Stelle an, wo wir mit dem Gespann auch ordentlich einparken und drehen können. Und plötzlich tat sich der Wald auf und ein schöner Campingplatz war da. An diesem konnten wir dann einchecken und uns auf unseren Stellplatz stellen. TobbY war wieder viel zu brav, denn er hat dann das Steuer wieder übernommen um den Wohnwagen rückwärts in die Parkbucht zu bekommen.
Heute hat sich dann zum ersten Mal der fehlende Stufenkeil wirklich als Nachteil entpuppt, denn auch mit guten Worten fand sich an dem Stellplatz keine Möglichkeit sich gerade auszurichten. Bereits beim Einchecken wurden wir auf sehr lange Kabelwege hingewiesen und auch auf die Möglichkeit entsprechende Kabel auszuleihen. Also hatte TobbY die vage Hoffnung dort auch entsprechende Bretter zum Unterbauen zu bekommen. Leider waren diese alle in der laufenden Saison ausgegeben worden und nicht wieder zurückgekommen. Und auch die Nachbeschaffung war leider noch nicht erfolgt.
Dafür hatten geli und die NiNi’s sich bei benachbarten Hamburgischen Dauercampern einen Keil besorgen können und mit noch maligem anhängen des Wohnwagens an das Auto konnten wir den Wohnwagen in die notwendige Waage bringen. Außerdem hat Nils die Unterlegbretter für die Stützen im Wohnwagen gefunden, von denen TobbY Überzeugt war, welche eingesteckt, diese aber an den ersten zwei Campingplätzen nicht gefunden zu haben.
Nachdem der Wohnwagen grundsätzlich Stand hat sich geli dann noch zum Einkaufen auf gemacht, während TobbY bereits den Salat geschnitzt hat. Nach dem Abendbrot und einer Spülorgie liegen jetzt alle Flach und ruhen sich von den Strapazen der Fahr aus 2 .






