10.08.2019 – Södertälje / Tom Tits

Wie gestern bereits geplant sind wir heute nach Södertälje ins Tom Tits gefahren. Aufbruch war nach dem Frühstück und dem obligatorischem Abwasch. TobbY ist gefahren, und hat nach der Autobahnabfahrt Södertälje im Kreisverkehr erst mal die falsche Ausfahrt genommen. Nach hinten geschaut, die nächste Kreuzung gehört mir zum Drehen und … „Wo kommt auf einmal der weiße Volvo her?“ Aber alles gut gegangen und wir sind gegen 12:00 Uhr am Tom Tits angekommen.

Bereits von außen hatten die NiNi’s einige Attraktionen, z.B. den Freifallturm entdeckt und meinten, es ginge in einen Mini Freizeitpark. Als wir dann aber drin waren hatten sie begriffen, das es sich nicht um einen mini Freizeitpark handelt, sondern alle Attraktionen einen wissenschaftlichen Hintergrund haben.

Als erstes wollte der Nils dann auf das Fahrrad auf dem Hochseil. Geli und Hochseil … ne das wird nix, TobbY hatte auch keine Lust, sodass am Ende nur Nils durfte und Nick von unten zusehen musste. Das war aber nicht so schlimm, da während der Nils warten musste, der Nick verschiede andere Attraktionen ausprobieren konnte. So war er mit TobbY in der Laterna Magica oder mit geli im Kriechkeller. Und Nils hatte mehr Glück als Verstand, denn kurz bevor er an die Reihe gekommen ist, hat das Personal gewechselt und er Betreuer konnte ein paar Brocken Deutsch.

Nach dem Fahrrad auf dem Hochseil und dem Freifallturm haben sich die NiNi‘s dann noch für die Zentrifuge interessiert. Auch hier wollten TobbY und geli nicht mit rein, aber dann musste geli doch kurz helfende eingreifen, denn Nils Englisch Kenntnisse haben noch nicht ausgereicht 1 um die Erläuterungen der Betreuerin zu verstehen.

Über viele Wasserspiel im Garten ging es dann rein, wo es vor allem die Versuche für die Sinne gab. Aber über ein Wasserspiel will ich noch berichten. So gab es eine Rückstoßbahn an einem Schrägseil, das bis zum Giebel geführt hat. Im zweiten Versuch haben wir es dann auch erfolgreich geschafft, einen Schlitten das ganze Seil hoch fahren zu lassen. Worin lag der Trick an den auch TobbY nicht mehr gedacht hatte. Wenn man die Flasche um 100% mit Wasser füllt und dann einen Druck von 1 bar Luft dazupresst, fährt der Schlitten nur ca. 25% des Weges, nimmt man aber einen halbe Flasche mit einem Druck von 0.8 bar, dann schießt der Schlitten bis ganz oben. Die genau Erklärung muss ich noch recherchieren, oder einer der geneigten Leser mag sich dazu äußern.

Abschließend kurz vor dem Verlassen der Anlage sind die NiNi’s dann noch den RoboCoaster gefahren. Dabei handelt es sich um einen Industrieroboter von Kuka, der vorn zwei Sitze für ein Fahrgeschäft montiert hat. Diese Konstruktion in Kuka Orange ist TobbY bereits auf der Hannover Messe mal gefahren und weiss daher, das dieses Fahrgeschäft eigentlich nur ein Messegag werden sollte, dann aber der gefragteste Artikel der Messe wurde. Damals hat man erzählt, das Disney 40 für den Park in Paris und über 100 für die Parks in den USA geordert hat. Hier konnten sich die NiNi’s mit Händen und Füßen so weit verständlich machen, das kein zusätzlicher Übersetzer notwendig war.

Auf dem Heimweg haben wir uns im Willey:s noch mit Lebensmitteln für das Abendbrot und Frühstück eingedeckt und sind für die letzte Nacht nach Mariefred gefahren. Kaum hatten wir Södertälje Richtung Mariefred verlassen, fing es an zu tröpfen. Der von der Reiseleitung versprochene Regen hat uns den ganzen Tag 2 im Museum in Ruhe gelassen, aber jetzt holte er uns ein.

Um die Hähnchenschenkel auf dem Grill zuzubereiten hat das Wetter noch einen Pause gemacht, aber kaum war das Abendbrot verspeist kam der nächste Regenguss. Also Mariefred will uns heim schicken, gut das wir nicht im Zelt sondern in einem Wohnwagen nächtigen. Dort gibt es für den Fall des zu starken Regens auch ein WC für die Nacht. Hoffentlich müssen wir morgen nicht den Abbau auch im Regen fertig bringen.

  1. Hoffentlich war ihm das ein Ansporn []
  2. immerhin 4 Stunden []

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