Nach einigen Diskussion am Frühstückstisch die vor allem einen faulen Tag mit Programmieren und Lernen vorsahen kam dann doch die Idee auf, wenn wir nur drei Tage hier in der Gegend haben, dann müssen wir auch was unternehmen. Die Idee das Marinemuseum in Karlskrona 1 zu besuchen wurde angesichts der Wetterprognose auf morgen vertagt, und da wir so richtig nicht in die Gänge gekommen sind, sollte dann erst mal das naheliegende unternommen werden, und das ist eine Bootstour durch den Schärengarten von Bleckinge 2 und eine Besichtigung der Festung Karlshamn auf der kleinen Insel Frisholmen.

Abfahrtszeit für das Schiff war 13:10 Uhr auf der Route Karlshamn – Tärnö – Karlshamn. Dabei geht es einige Zeit über die offene Ostsee und die hat uns heute mit ordentlichem Wellengang begrüßt. Daher haben wir es auch vorgezogen im inneren des Schiffes die Aussicht durch die Fenster 3 zu genießen und uns nicht auf die wenigen offnen Plätze Achtern zu setzen. Geli meinte hinterher zu mir, das sie so richtig hätte nix essen wollen in der Zeit. Die Rückfahrt wie auf der Karte ersichtlich führt dann durch die Schären. Leider blieb der Audioguide, der uns auf der Rückfahrt zwischen den Inseln mit interessanten Infos versorgen sollte leider stumm. Interessant war, wie auf dem einen Foto zu erkennen, die Post für Tärnö wird von der Fähre mitgebracht und im Hafen gibt es dafür einen Briefkasten, in dem die Fährbesatzung die Eingehenden Post hinterlegt. Dazu im Auszug ein paar Bilder.

Zurück im Hafen von Karlshamn bleibt eigentlich auch nur wieder die Zeit zu Aus- und Zusteigen und dann brachte uns das gleiche Boot für 1,5 Stunden auf die nur 5 Fahrtminuten entfernte, in der Zufahrt zum Hafenbecken liegende Insel Frisholmen mit den Ruinen der alten Festungsanlage. Ein kleiner Teil der Insel ist auch heute noch eingezäunt und mit Stacheldraht umgebene Militäranlage. Ein ausführlicher Rundgang über die Insel entlang der 13 alten Gebäude hat gut 60 Minuten gedauert. Gegen 16:25 Uhr hat uns das Boot wieder abgeholt und zurück aufs Festland gebracht.

Da wir uns die Parkgebühren etwas sparen wollten, hat geli weit vorn auf Höhe des Anfanges der Fußgängerzone geparkt, sodass wir diese auf dem Rückweg auf voller Länger durchlaufen mussten und auch noch ein paar nette Entdeckungen machen konnten.

Einen Tankstop und einen kurzen Einkauf im ICA später waren wir wieder am Campingplatz, haben den Wohnwagen gelüftet 4 und sind alle in den See gesprungen. Sogar der TobbY hat zwei Runden um den Sprungsteg zurückgelegt.

Zum Wetter müssen wir wohl noch ein paar Worte verlieren, denn es hat uns mal wieder genauso geärgert wie in den letzten Tagen. Erst sieht es nach einem super Tag aus, dann Quillt alles hoch und wir denken, das könnte was geben, vor allem da es am Festland hinter uns her zieht und dann ist am Ende nix gewesen.

Fürs Abendessen haben wir uns mit den Schalentieren zwei Zubereitungsvarianten überlegt. Den überwiegenden Teil haben wir gepult und in einer Knoblauch Sahne Sauce zu Spagetti gegessen, 40 Stück haben wir versucht zu einem Barbecue zu verarbeiten. Die Knoblauch Sahne Sauce ist geli gut gelungen, während die gegrillten Krebse leider etwas trocken ausgefallen sind.

  1. https://www.marinmuseum.se/de []
  2. Wikipedia []
  3. die immer mal wieder von der Ostsee frisch gewaschen wurden []
  4. vielleicht wäre es heute besser gewesen, wenn wir die Salatzutaten im Auto mitgenommen und nicht im Wohnwagen untergestellt hätten []

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