Heute ist TobbY schon gegen 07:30 Uhr als erster aus dem Bett gefallen. Zum einen hat er über sein Programierproblem gegrübelt, zum anderen wollte er versuchen heute früh noch ein paar QSO’s zu machen. Da nachdem gestern etliches an Zeit drauf gegangen ist, den Fehler mit der falschen Softwareversion zu finden und anschließend gerade mal zwei QSO’s mit der Ausrüstung aus dem vergangenen Jahr ins Log gekommen sind, sollte es der 100W TRX heute richten. Beim sollte ist es dann auch geblieben. Eine falsche Einstellung und etliche Tests später stand gerade mal das dritte QSO im Log, sodass der Versuch QSO’s zu fahren für diesen Zeltplatz beendet wurde.
Zwischendurch war dann auch der Rest der Sippe erschienen und hat gemeckert, weil TobbY sie so früh geweckt hätte. Es wurde gefrühstückt und jeder ging danach seiner Wege, die im Fall der Jungs, erst See dann im Bett aufwärmen und im Fall der geli in gleich noch eine Runde schlafen führte. TobbY hat nach dem vergeblichen Funkversuche seine Programieraufgabe weiter gemacht. Diese führt ihn Stückchen für Stückchen näher an sein Ziel einer neuen Logcheck Software. Dieses Ziel ist gekoppelt mit dem Versuch eine weitere Programiersprache 1 zu lernen und eine GUI beschreibungssprache 2 kennen zu lernen.
Zur Kaffeezeit sind wir dann aufgebrochen zu dem für heute geplanten Ausflugsziel. Mit der Fähre sollte es auf die Insel „Visingsö“ gehen. Schon seit Tagen geht die Fahrt immer an einem Bauernstand mit Pflaumen und Birnen vorbei, heute endlich konnten auch beim dem Bauern die letzten Pflaumen und eine Tüte Birnen erstanden werden. Die Pflaumen wurden, auch wenn sie noch einen Tag liegen sollten gleich getestet und für sehr lecker befunden.
Vor der Fähre begann die Suche nach ein Parkplatz. Nach dem auch erfolgreich ein Parkschein beschafft wurde, ging es mit der „großen“ Fähre auf die Insel. Gleich am Hafen findet sich eine Kutschstation mit der man eine einstündige Fahrt über die Insel machen kann. Diese führt einen vorbei an der Schlossruine Visingsborg, von der man so erfährt, das sie nach 100 Jahren Bauzeit versehentlich von russischen Kriegsgefangenen abgebrannt wurde. Weiter ging es dann durch den Ort Tunnerstad bis zur Kirche Kumlaby Church, an der man 15 min Pause hat. Von dort geht es auf einer anderen Sterecke durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt.
Dort ging es noch mal fußläufig zu der Ruine und dann mussten wir zusehen die Fähre um 17:50 Uhr zu bekommen. Später werden die Fähren ausgedünnt und man muss zur nächsten Fähre bis 18:50 Uhr warten. Die Fähren sind auch unterschiedlich, so sind wir beide Touren mit der „großen“ gefahren, währen wir im Gegentackt die kleine gesehen haben. Große und klein betrifft nicht nur die Größe der Fähre, sondern auch den Anleger. Die „große“ hat vier Spuren für Fahrzeuge und zwei Spuren auf der Rampe, während die kleine nur zwei Fahrzeugspuren hat und auch eine kleiner Rampe für nur ein Fahrzeug.
Anschließen wurden noch ein paar Kleinigkeiten an Lebensmitteln gekauft und es ging zurück zum Campingplatz. Der „faule“ Tag endete dann mit dem zweiten Einsatz des neuen Grills.











