Eigentlich sollte es heute ein entspannter Tag mit einer knapp 280 km langen Fahrt von Gränna nach Mariefred werden. Aber wie das bei dem Wort eigentlich so ist … es kommt dann anders als man denkt und jetzt ist der Autor extrem geknickt.
Aber alles der Reihe nach … Nach dem Aufstehen haben wir angefangen den Wohnwagen zu packen und alles Abfahrtsbereit zu machen. Alles verstaut, alle noch mal Pullern und los ging es Richtung E4 Nord. Unterwegs in Höhe Linköpping noch eine Flugzeuge an der Autobahn fotografiert und weiter Richtung Stockholm. Dort links ab auf die E20 und dann sind es nur noch 30 km.
Aber 30 km können alles auf den Kopf stellen. So war der Fahrer an der Ausfahrt Nykvarn etwas unaufmerksam und jetzt bekommen wir die Fahrertür nicht mehr komplett auf. Leider ist es zu einer Kollision mit einem VW Caddy einer örtlichen Malerfirma gekommen. Außer dem vorderen Kotflügel auf der Fahrerseite ist Gott sei dank nix weiter passiert.
Nachdem das Gespann wieder gefangen und hinter dem Caddy ausgerollt war, haben wir versucht uns mit dem Fahrer wegen der Versicherung und der Schadenregulierung zu verständigen. Während TobbY, der gefahren war etwas durch den Wind war, war der Fahrer des Caddy „tiefenentspannt“. In Deutschland hätte man sich Wuttaraden anhören dürfen, hier wurde man erst mal von dem generischen Fahrer beruhigt, es wäre ja nicht viel passiert und es ginge ja allen gut.
Dann haben wir die Daten 1 fotografiert, der Fahrer hat auf die Kollegin im Büro verwiesen, die aber erst am Montag wieder im Dienst ist und dann löste sich die Situation ohne Polizei einfach auf.
Weiter ist dann geli gefahren und TobbY hat sich auf den Beifahrersitz gesetzt und nur noch geheult. „Ich fahre dieses Auto, dieses Gespann keinen Meter mehr.“ Diese Einstellung hat als erstes der Nick durchbrochen in dem er Papas Arm gestreichelt hat und darauf hin gewiesen hat, das doch die wichtigste Fracht unbeschadet geblieben ist, nämlich die Mitfahrer.
Nach der Ankunft am Zeltplatz und dem Einchecken hat dann geli den TobbY, seinen Mist und seine Stimmung bei Oma verpetzt und noch bevor sie mit dem Gespann am Stellplatz angekommen ist hatte TobbY dann Oma am Ohr. So wurde TobbY dann doch überzeugt, dass er geli doch nicht hängen lassen könne und er gefälligst den Anhänger einparken solle. Also musste er wieder selber fahren.
Da Oma ja nicht selbst überprüfen konnte, ob sich der Kerl beruhigt hat, hat sie nach der Einparkorgie gleich noch mal angerufen und mit dem Kopf waschen weiter gemacht. Und in der gleichen Zeit haben sich die Jungs nützlich gemacht und selbstständig alle Aufgaben übernommen, die zum Aufbau des Wohnwagens am Stellplatz nötig sind. Danke Jungs ihr seit echt spitze.
Anschließend hat TobbY sich dann noch mit vielen auf dem Zeltplatz oder per Internet unterhalten und alle, einschließlich der Dame bei der Schadensaufnahme haben alle gesagt, jetzt „genießen Sie erst mal ihren Urlaub“. Um den Rest, vor allem die Regulierung kümmern wir uns. Ja, dieses Auto bringt uns kein Glück, das zweite Jahr in Folge müssen wir schon den Rabattschutz in Anspruch nehmen.
Zum Abendessen gab es dann Nudeln mit Rotebetesalat und selbst der Appetitlose TobbY wurde zum Mitessen genötigt. Auch wenn das TobbY alles noch nachhängt, hat Nick die Aussagen des Tages geprägt und zum ins Bett gehen noch mal betont: „Irgendwie muss Papa auch glücklich sein, dass uns allen nix passiert ist.“
- in Form der URL auf dem Fahrzeug [↩]






Wenn man Autounfälle hat, kommen die immer hintereinander. Dann hat man Ruhe. Besser mit demselben Auto,als wie bei mir, 1Auto Schrott und 1 Auto grosse Reparatur. Der Dschinn
har jetzt auch bei Euch Ruhe
Lass den Kopf nicht hängen TobbY. Falls dich das tröstet mir ist im Urlaub erst ein Wohnwagen ans große Auto dran gefahren und dann ist Flori mit dem kleinen Auto jemanden reingefahren. Ergebnis ich bin nicht gefahren und hab gleich zwei zerbeulte Autos 🥴. Solange euch nichts passiert ist und noch gerade aus fährt alles halb so wild. Genießt Euren Urlaub.
Hallo Marco,
du bist gerade der vierte oder fünfte der das so sagt. Ich hab das vom Unterbewusstsein schon lange als erledigt abgetan, nur das Bewusstsein spielt mir noch einen Streich. Als erstes hat der Unfallgegner das so gesehen, dann der Spruch von Nick. Am Camping Platz bei der Meldung an die Versicherung meinte das auch die Dame bei der Versicherung und heute habe ich eine email an die Firma des Unfallgegners geschrieben und am Abend habe ich eine email bekommen die mit dem Satz endete: “Continue to have a wonderful holiday.”
TobbY