Was sollen wir sagen, kaum im Bett hat uns das Wetter wieder raus getrieben. Gestern haben wir den Wohnwagen mit dem Vordach stehen gelassen als es ins Bett ging. TobbY, wie eigentlich immer der letzte hat noch überlegt, ob es nicht sinnvoller wäre das Vordach abzubauen, eh es nachts … aber so musste es dann kommen wie es gekommen ist. 00:00 Uhr und es zieht ein Gewitter auf. Also sind geli und TobbY noch mal raus und haben das Dach im Dunkeln eingerollt.

Wieder in Bett und dann wurden wir am Morgen mit Regen geweJockt. Wie gut das man im Wohnwagen auch eine Toilette hat, so musste keiner raus zum Pullern. Durch den Regen demotiviert haben sich alle immer wieder umgedreht und am Ende bis gut 10:30 Uhr geschlafen, gedöst oder mal kurz gelesen.

Dann sind wir nach und nach aufgestanden, haben uns fertig gemacht und das Bett der Jungs zurück gebaut. So konnten wir dann Frühstücken, da wir gestern das Gas vergessen hatten und keiner in den Regen raus wollte ohne Ei / Rührei.

Nach dem Frühstück war dann Geschichten schreiben angesagt. Den Samstag hat der Nils super hinbekommen 1. Dann war aber wieder Stimmung in der Bude, da die Jungs eigentlich drei Geschichten schreiben sollten.

13:30 Uhr ging es dann los Richtung Jönköping – Ortsteil Husqvarna. Dort wollen wir das Husqvarna Museum besuchen. Zu TobbY‘s großem Erstaunen ist Husqvarna ein großer Schwedischer Gemischtwarenkonzern und nicht wie er bisher immer gedacht hat ein Japanischer Werkzeughersteller. Der Name des Konzerns geht aus dem Ortsnamen hervor, dessen Herleitung ich leider wieder vergessen habe.

Der Konzern selbst ist aus einer sich umgestaltenden Waffenschmied des Königs von Schweden hervorgegangen. Nachdem 1872 herum ein Waffendeal geplatzt war musste sich die Gießerei / Metallbearbeitung neu aufstellen. Dabei wurden Haushaltsgeräte ihr neues Standbein. Neben Nähmaschinen wurde ein Fleischwolf zu ihrem Kassenschlager. Von produzierten 12 Mio. Stück gingen 75% in den Export.

Außerdem gab es eine Ära in der Husqvarna mit Motorrädern 2 und Fahrrädern am Markt erfolgreich war. Gemeinsam mit Elektrolux baute Husqvarna Küchengeräte wie Kühlschränke, Spülmaschine, Elektroherde aber auch Moderne Entwicklungen wie die Microwelle.

Heute ist TobbY Husqvarna vor allem wegen der Kettensägen und Gartengeräten ein Begriff. Diese Ära hat aber erst 1959 mit dem Model MS90 begonnen. In diesem Jahr tauchte auch erstmalig das heute charakteristische Orange auf. Diese Einführung ist einfach zu verstehen, denn so findet der Nutzer das Gerät wieder, wenn er es im Wald einmal verlegt hat.

Im Anschluss an den Museumsbesuch ging es weiter zu einer großen Einkaufsmeile der 10. größten Stadt Schwedens. Wie aus den ersten Tagen beschrieben haben wir einige doch dringend notwendige Utensilien leider in Ilmenau vergessen. Darunter Kleiderbügel für die Jacken oder Socken von TobbY 3. Diese Dinge haben wir alle erfolgreich im Schwedischen „Thomas Phillips“ – dem „Rusta“ bekommen.

Anschließend ging es weiter in den Baumarkt denn zum einen haben wir gleich ein Problem mit einem fehlenden Bolzen im Vordach gehabt, zum andern haben die Jungs nachdem sie die erste Schiene am Tisch schon beim Händler beanstandet haben, die zweite Schiene auch durch Fehlbelastung auf dem Gewissen. Um das zu beheben hat Papa den Bestand von Linsenkopfschrauben der Größen 3; 4; 5 mm mit unterschiedlichen Längen aufgestockt.

Während wir noch im Museum waren, ist geli die Idee gekommen, wenn wir noch Bügel und Untersetzter brauchen, können wir diese doch im IKEA erstehen und dort gleich das Abendmahl zu uns nehmen. Diese Idee musste zwischen geli und TobbY nicht ausgesprochen werden, denn noch konnten es die Jungs kaum erraten. Als dann der Nick im Rusta noch seinen Pullover abgeben musste 4 und ihn erst zum IKEA Besuch wieder bekommen sollte war Holland in Not.

Nick sollte dann vor dem Lebensmitteleinkauf noch bemerken, dass TobbY und geli schon wieder umgeplant haben und IKEA zu Gunsten von Kötbullar mit Pütypanna und Salat am Wohnwagen gestrichen wurde, da man ja im Rusta alles erstanden hatte.

Auf dem Heimweg wurden dann noch ein paar Camping Erfahrungen mit Marco 5 ausgetauscht und dann ging es an das Abendbrot schnitzen.

  1. wenn man von der perfekten Linksschreibung absieht []
  2. vor allem Cross Maschinen []
  3. und der Temperatursturz heute Nacht endete bei nicht mehr ganz so angenehmen 13° C []
  4. er war mal wieder angekaut []
  5. Nicks Patenonkel der zum 3x ten mal am Balaton auf dem gleichen Campingplatz eingeritten ist []

1 Comment

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *