Über Nacht ist der Seegang etwas
stärker geworden. Gegen 02:30 Uhr hat TobbY die Blase raus getrieben. Dabei ist
er gegen die Leiter von Nils gestoßen und hat damit geli geweckt. Dabei ist Ihm
und geli aufgefallen, das der Seegang heftiger geworden ist. Plötzlich meldete
sich auch ein Nils zu Wort und meinte: „Welcher Seegang?“
Geli: merkst du den nicht, jetzt geht es hoch und runter … hoch und runter …
Nils: Danke Mama, jetzt merke ich es auch …
Um 05:00 Uhr hat uns dann das Telefon geweckt und der Nils ist als erster aufgestanden. Während die anderen sich noch mal hingelegt haben ist Nils losgezogen und hat vom Promenadendeck geschaut, wie weit das Land noch weg ist. Gegen 06:00 Uhr ist dann der Rest auf gestand und alle haben sich die Hafeneinfahrt angeschaut. Diese ist in Trelleborg bei weitem nicht so lang wie die Ausfahrt gestern Abend in Rostock.
Nachdem das Autodeck geöffnet wurde haben geli und die NiNi’s die Sachen aus der Kabine zum Auto geschafft und gemeinsam haben wir dann auf das Start Signal gewartet. Runter ging es dann wieder über die Rampe und raus aus dem Schiffsbauch 1.
Anschließend ging es auf die 360 km lange Fahrt von Trelleborg über Jönköping nach Gränna. Da geli heute Fit war und TobbY immer wieder weg genickt ist, hat sich geli entschieden durchzufahren. Aber bei ein paar Randerscheinungen an der Strecke ist TobbY passend erwacht, so z.B. als der Elch neben der Straße hinter dem Zaun auftauchte oder es auf der Europastraße eine Ausbaubaustelle 2 zu bewundern gab.
Die Autobahn war für deutsches Empfinden absolut leer, nur kurz vor Jönköping wurde es einmal sehr eng, da ein Audi etwas flott unterwegs war. Nach insgesamt 918,6 km war dann schon wieder ein Tankstopp 3 fällig. Diesen haben wir an der Autobahnabfahrt Gränna gemacht und sind dann durch den Ort zu dem Camping Platz weitergefahren.
Dort angekommen waren wir scheinbar sehr früh, denn die Wohnwagenwiese war noch super leer, sodass man nicht lange rangieren musste, sondern sehr komfortabel einparken konnte. Mit dem Wohnwagen ist die Rüstzeit bis zum Platz nehmen vor dem Wohnwagen auf angenehme eine Stunde reduziert.
Beim Aufbau haben wir dann aber einen kleinen Schaden gefunden, der bei der Übernahme nicht überprüft wurde. Am Sonnensegel fehlt ein Bolzen. Nachmittags musste ich dann noch einen weiteren kleinen Schaden an der Tischaufhängung beheben. Dazu werde ich mir wohl morgen noch mal im Baumarkt ein paar passende Schrauben besorgen.
Während die Jungs im laufe des Nachmittages eher den Camping Platz erkundet und das Wasser des Vetter Sees 4 getestet haben, sind geli und TobbY nach Gränna zum Einkaufen gefahren. Dort befinden sich ICA und Coop nebeneinander und eine Manufaktur für Pfefferminzstangen haben wir auch in einen ersten Augenschein genommen.
Für das Abendessen konnten wir uns im ersten Schritt auf Lachs mit Nato Kit einigen. Zu dem Lachs haben wir auch endlich Meerrettich 5 bekommen. Die Kinder waren mit unserer Speisenauswahl zwar nicht so zufrieden, aber was bleibt ihnen anderes übrig.
Wieder daheim haben wir nur noch ein wenig abgehangen, die Geschichten geschrieben und das Kultur- und Einkaufsprogramm für Morgen zusammengestellt.
- Und die Rampe wird in dem Gang runter gefahren, den man auch für das hoch Fahren verwendet, gerade wenn man mit solchen Lasten unterwegs ist. [↩]
- Im vergangenen Jahr sind wir die Strecke auch gefahren um vom ersten zum zweiten Zeltplatz zu wechseln und da war noch keine Ankündigung für die Baustelle und jetzt sah man schon massive Fortschritte und überall aktive Bauarbeiter.[↩]
- bei durchschnittlich 11 – 12 l/100 km nicht weiter verwunderlich [↩]
- 18,5° C [↩]
- Paparot [↩]





