… oder auch nicht. Aber was das Wetter mit uns gemacht hat, und wie es die Planung aus dem Tritt gebracht hat erzähle ich euch im Folgenden.
Gestern hatte uns der Wind ja schon ganz schön zugesetzt, dazu kommt noch der Wespenstich bei geli und schon hängt alles etwas in den Seilen. Von Gestern auf heute über Nacht hat uns der Wind dann in Ruhe gelassen nur um am Morgen deutlich stärker weiter zu machen. Sogar das Auto, hinter dem ich bei geöffnetem Kofferraum zum Funken den Tag über gesessen habe hat hin und wieder ganz schön gewackelt.
Was war eigentlich für heute geplant? Wir wollten nach dem Frühstück, dem alltäglichen Kampf ums Abwaschen und dem Tagebuch schreiben eine Radtour rund um den See machen. Diese Radtour geht über 21 km und enthält laut Prospekt 13 Besichtigungs- oder Aktivitätsstellen.
Aber wie ich schon angedeutet habe, kam es anders. Nach dem Frühstück unternahm meine Familie eine erste Radtour zum kleinen ICA, denn trotz Stichheiler, Fenistil und Citericin ging der Wespenstich geli doch an die Substanz. Also hat sie sich noch Quark zum kühlen besorgt. Bereits während der Zeit hatte der Wind so weit aufgefrischt, wie ihr das auf dem Titelbild erkennen könnt. Vor einigen Jahren in Ungarn am Ballaton hat uns ein solcher Wind am Istvan zu einem verfrühten Aufbruch genötigt.
Da wir aber auch für Morgen noch eine Aktivität geplant haben hieß es dieses Jahr, Zähne zusammen beißen und durchhalten. Papa hat sich Tapfer, am Ende in Langer Hose, Schuhen, Pulli und Winbreaker hinters Auto gesetzt, gefunkt und gelesen. Geli hat es vorgezogen im Zelt zu lesen und die Kinder haben auch das innere des Zeltes vorgezogen und 11er Raus oder Siedler Würfelspiel gespielt. Baden war nicht nur wegen des Wetters, sondern auch wegen einer Warnung wegen erhöhter Bakterienbelastung nicht drin.
Eine Anfrage ob wir die Radtou am Nachmittag doch durchführen wollen wurde dann aber von der Zeltbesatzung negativ beschieden, sodass diese nur am späten Nachmittag noch einen zweite Fahrt zum ICA angestrebt hat. Mit nur Kühlboxen ist es halt schwierig Lebensmittel ausreichen zu lagern, um das Abendessen zubereiten zu können, denn nach gut 10 Tagen Natokit sollte auch mal wieder was anderes auf den Tisch kommen.
Wetterbedingt, da es unter der Bettdecke doch wärmer ist, haben wir uns schon „früh“ 1 ins Bett verzogen. Und dann klingelt auf einmal Papas Telefon. „Bist du schon wieder im Dienst?“ lautete die Frage des Stadtbrandmeisters. Sie hatten Öl auf einem Gewässer in einem der neuen Ortsteile und wollten wohl Unterstützung. Da ich noch in Schweden bin ging dann doch ein paar Minuten später der Melder. „Schade, aber ich habe Urlaub.“
Schauen wir mal ob unser Plan – die Radtour am Dienstag nachzuholen – aufgeht.
- gegen 22:00 Uhr [↩]