Der Sonntagmorgen fing recht diesig an, sodass man es länger im Zelt und auf dem Feldbett ausgehalten hat. Irgendwann sprachen dann doch die Temperaturen im Zelt eine eindeutige Sprache und wir sind aufgestanden. Einige Chats später stand dann fest, dass David und ich in Ilmenau schauen wollen, ob und wie wir mit den ganzen Ersatzteilen aus David Garage den Pavillion wieder aufbauen können.
Mama drängelt, sie wolle zum wach werden eine Runde ins Wasser und Papa wollte eigentlich mit. Aber am Steg wurde er dann Wasserscheu und hat den Versuch abgebrochen.
Nach dem späten Frühstück haben sich Mama und Papa ins Auto gesetzt und sind nach Allingsas und haben versucht einen neuen Pavillon zu finden. Im vierten Geschäft haben wir dann einen Mikado Pavillon 3 x 3 m gefunden 1, sodass wir unser Tuch weiter verwenden können. Den wieder aufgebaut können wir wenigstens wieder halbwegs gesittet neben dem Zelt sitzen. So haben wir auch mitbekommen, wie unsere Nachbarn 2 ihren Wohnwagen abgebaut haben und bei der Abfahrt sich in unserer Zeltleine verfangen haben. Leider war die schwächste Stelle nicht die Leine oder der Hering sondern die Nahtstelle bzw. die Zeltbahn. Glück im Unglück, es ist nur Stoff gerissen, der extra für die Aufahme der Zeltleine vorgesehen ist. Somit ist das Zelt nicht undicht und wir können den Urlaub mit minimalen Einschränkungen fortsetzten. Mama wir dann daheim versuchen die Leinenöse wieder am Zelt anzunähen.