Die Tour hat heute um 08:16 in Ilmenau am Bahnhof Pörlitzer Höhe begonnen. Als geli und ich aus der Haustür gekommen sind haben wir unsere Nachbarin getroffen und eine Fahrgemeinschaft zum Bahnhof gebildet.
Umsteigen in Erfurt ging problemlos, und so war ich dann auch schon kurz vor 12:00 Uhr in Frankfurt Flughafen Fernbahnhof angekommen. Noch mit allem Gepäck bewaffnet ging es nun zum Terminal und erst mal suchen, wo ich einchecken kann. Im Lufthansa Terminal Fragen und dann weiter zur nächsten Halle und an einem kleinen Air China Schalter den einen Rucksack loswerden. Die beiden anderen Taschen, sprich die Fototasche sowie den Laptoprucksack wollte ich nicht in’s Fluggepäck geben sondern lieber mit als Handgepäck einchecken.
Nun waren aber immer noch ca. 2 h übrig bis der Flieger ging. Also erst mal das Gate suchen. Dies befand sich dann aber wieder in der Lufthansa Halle, Halle A. Auf dem Weg habe ich mir dann noch in einer Buchhandlung einen Marco Polo Reiseführer Peking gekrallt und konnte mich so auf dem Flug schon informieren, was ich denn an den ersten Tagen unternehmen wolle.
Dann konnte ich mich am Aufgang zu den Gates noch von der Arbeit der deutschen Polizei überzeugen. Plötzlich ein großer Auflauf, einen ganzen Bereich abgesperrt und Polizei, Polizei, Polizei… Wie sich später dann herausgestellt hat, hat man in der „Eckkneipe“ ein herrenloses Gepäckstück gefunden.
Außerdem hat sich noch ein Kollege gemeldet, dass das Mailsystem wieder funktionieren würde, sodass ich bevor ich dann endgültig durch die Kontrolle Richtung Gate aufbrechen wollte, noch einmal schnell über GPRS in meine Mails geschaut habe.
Die Kontrollen in FRA scheinen mir doch etwas übertreiben. Erst mal den Laptop einzeln in die Röntgenkabine, dann Laptop und Fototasche. Außerdem meine Weste und allen Inhalt aus meinen Taschen. Na und damit es auch lustig wird, musste auch noch mein Gürtel mitfahren. Ich bin dann auch ohne Piepsen sofort durch die Kontrolle gekommen, durfte mich aber erst mal wieder anziehen.
Noch einige Minuten warten und los ging es mit dem Boarding. Ich hatte einen Sitz am Gang, genau bei den Notausgängen, also viel Platz in der Länge, nur waren die Sitze sehr schmal, da ja kein Sitze vor uns war, und wir somit Tisch und Monitor in der Armlehne verstaut hatten.
Nach einem Abendessen haben die Stewardessen es gut hinbekommen, alle Mitreisenden zu motivieren, die Fenster abzudunkeln und Sie haben auch die Heizung heruntergedreht, sodass wir sehr gut schlafen konnten.