Bis ca. 04:00 Uhr konnten wir ganz brauchbar schlafen, ruhen, dösen. Die Musik im Terminal war zwar recht laut, verdeckte aber dadurch andere unangenehme Nebengeräusche wie die Reinigungsmaschinen oder die Durchsagen. Die Klimaanlage war wohl im Terminal auch runter gedreht worden, wodurch die Temperatur nicht wie im Tiefkühlschrank sondern eher sehr angenehm war.

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Um 04:00 Uhr war dann aber die Nacht schlagartig beendet als eine amerikanische Familie nebst Anhang auftauchte und sich genau an dem Gate nieder ließ. Alle machten einen ausgeschlafenen frischen Eindruck sodass des mit der Ruhe vorbei war. Ausserdem wurde auch die Klimaanlage wieder in Normalbetrieb gefahren und ich saß irgendwie unter einem Auslass, Zeit für einen Stellungswechsel.
B7 war unser Gate also sind wir rüber in den nächsten Terminal geschlurft und haben das Gate gesucht. Da mein Handyakku gerade komische Dinge tut dachte ich mir, es ist besser ihn erst mal aufzuladen und hab eine Steckdose gesucht. Eine brauchbare haben wir an dem unterkühlten Gate nicht gefunden sodass wir einer benachbarten Frühstücks- und Pizabude einen Besuch abgestattet haben und die nächsten knapp 4h 3 Kaffee und ein bisschen Frühstücksumsatz bescherten. Ich hatte mir noch eine mit Rührei gefüllte Teigtasche gegönnt, das letzte Mal war auf dem Flug nach USA gewesen und erst dann haben wir unseren Luxus gesehen. Durch die Umbuchung durften wir bis Houston first Class fliegen.
Am Gate auf den Start wartend wurde ich dann noch mal aufgerufen und habe einen anderen Platz zugewiesen bekommen. Aber sonst hat sich nix geändert. Wir durften uns auf die stressige Nacht in der First Class ausruhen. Dort gab es nach dem Boarding gleich eine Erfrischung, ausserdem waren die Sitze deutlich geräumiger.
Dann wurde es aber doch noch mal spannend. Borading hatte sich auch hier schon verzögert 1 aber als dann schon alle saßen kam der Copilot vom Außencheck wieder, ging ins Cokpit und als nächstes gingen Captian und Co wieder raus um erneut ein Triebwerk wie uns mitgeteilt wurde zu checken.
Jetzt hab ich aber gleich mal ausgenutzt das man uns auf first umgebucht hatte und habe mich erkundigt, ob es durch die Triebwerksprobleme erneut zu Problemen mit dem Anschluss kommen würde. Man versicherte uns aber “time will be fine” also alles in Ordnung. Wir haben das mit einer gewissen inneren Unruhe erst mal so hingenommen und haben uns entspannt.
Als First Class Passagier bekommt man auch in den USA ein Essen auf dem Flug, passend zum Frühstück: Omelett mit Würstchen und Kartoffeln.
Der Flug verlief ansonsten ereignislos und in Housten angekommen sind wir dann mit gut 1h vom Terminal A zum Terminal B gelaufen und haben das verwaiste Gate gefunden. Es war noch nicht mal die Maschine da, boarding in 1h aber alles sollte jetzt gut werden. Als der Schalter besetzt wurde, haben wir unsere Boardkarten noch mal überprüfen lassen, da noch einige Informationen wie die Gruppenzuteilung 2 fehlten.

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So standen wir in der Schlange und konnten dank free WiFi unseren Angehörigen die notwendigen Status Informationen zukommen lassen. Da Ela’s Mann Dennis nun schon seit gestern im Hotel war, hat er für mich bescheid gegeben das ich leider ein Problem mit dem Anschlussflug hatte und jetzt dadurch erst einen Tag später anreisen kann. Ich bekam so die Rückmeldung das alles OK ist.
Außerdem haben geli und ich dann mal was versucht was in Deutschland bisher immer Probleme gemacht hatte aber jetzt mit etwas delay super funktionierte, einen Anruf über whats app. So konnte ich den Nick auch mal hören und er Papa denn das Mama und ich schreiben bekommt er ja nicht im Detail mit.
Nach dem Einchecken fühlte ich mich so fitt, das ich mir das erste mal für die Flüge ein Buch genommen habe um mich ein wenig darin abzulenken. Das ging bis nach dem Start in der Economy Class ein Erfrischungsgetränk gereicht wird, danach hat es super als Schlafmittel getaugt und ich habe bis zum ausfahren der Landeklappen wunderbar geschlafen. Wobei auch dieser Schlaf nicht unbedingt erholsam war, aber ich hab so vom Flug nicht viel mitbekommen.
In LA ausgestiegen musste ich erst mal noch das Terminal wechseln. Mein Gepäck war ja bereits mit dem US Arways Flug am vergangenen abend in LA angekommen und so musste ich es auch dort im Fundbüro auslösen, was aber überraschend gut funktioniert. Meine Tasche stand als ich rein kam an der Wand, ich hatte meinen Abschnitt in der Hand und wollte ihn gerade noch zeigen, da fragte mich die Dame hinter dem Counter ob ich mit United angekommen war und ich konnte meine Tasche mitnehmen. Sie war bereits über die Umbuchung informiert gewesen.
Also ging es dann mit Tasche bewaffnet ein Taxi ausfindig machen und nach einer ca. 25min rasanten Fahrt waren wir dann für gut $60 US am Hotel angekommen. Nach dem Einchecken wollte ich erst mal aus den Klamotten raus, immerhin war es bereits Sonntag 17:00 Uhr Westküstenzeit (+10 h zu Deutschland) und ich somit seit dem Einkleiden in Deutschland fast 48 h in den Klamotten und auch gut 44h in den Schuhen.
Nach dem Duschen habe ich mich dann aufs Bett gelegt um mal zu recherchieren was ich am Abend zum Abendbrot noch mache und … ja und dann bin ich gegen 01:00 Uhr wieder aufgewacht … aber das ist schon der Bericht für den Montag…

Hier nur noch kurz ein paar Impressionen und Daten zum Hotlzimmer:
Roter Turm, 22 Stock, Zimmernummer 2247

  1. die Crew ist von ihren Zubringern erst erschienn als eigentlich schon geboradet werden sollte []
  2. United Airways arbeitet nach “group” US Airways nach “zone” []

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