Den Jet Lag sowie den Stress mit dem Flug sollte ich doch jetzt irgendwie überwinden können, dachte ich mir, als ich dann um 01:00 Uhr nach 7 h schlaft turnusmäßig wach wurde und feststellte, das es eigentlich noch viel zu früh zum Aufstehen ist. Aber wach ist wach und wenn man nicht wieder einschlafen kann muss man das beste draus machen und sich den Laptop holen und zumindest die Reisegeschichte von Ilmenau bis Philadelphia in das Tagebuch klimpern.

Nach 2 h an den Tasten war ich dann auch erfolgreich wieder so müde das ich noch mal bis ca. 05:30 Uhr schlafen konnte. Dann klingelte mein Handy und Kavasaki Ilmenau wollte mich erreichen. Da ich aber nicht aus dem Bett gekommen bin und außerdem die Gebühren nicht ausgeben wollte hat es dann aufgelegt. Nun ja, im Morgengrauen beim Sonnenaufgang kann man dann auch mit seiner Frau chatten und die Geschichte des gestrigen Tages in die Tasten klimpern. Außerdem habe ich mir Gedanken gemacht, was ich heute so unternehmen will.

Erster Punk auf der Tagesordnung: Frühstücken, zur Konferenz einchecken und noch einen zweiten Adapter für den Laptop besorgen. Eigentlich wollte ich dazu einen Elektronik Laden aufsuchen und mir gleich ein US Mikymauskabel besorgen, aber nach dem Studium der Hotel Unterlagen habe ich mich dann für die Anfrage an die Rezeption entschieden.

Nach den Strapazen der ersten zwei Tage habe ich mir dann auch das nicht ganz preiswerte Continental Frühstücks Bufett für $ 22 US + Tipp gegönnt und mir richtig den Magen voll geschlagen. Dabei hab ich dann schon mal die Konferenz Unterlagen gesichtet und mir mein Programm für dem Mittwoch zusammengestellt.

Anschließend musste ich dann noch das Hotel erkunden. Es heiß außen nicht ohne Grund “The Westin Bonaventure – Hotel and Shopping Gallery”. Für morgen merken: in der 4. Etage gibt es einen Subways und unterhalb auch einen anderen Frühstücksladen in denen es jeweils für ca. $ 5 US brauchbares Frühstück gibt. Ich würde euch gerne hier ein paar Bilder der imposanten unteren Stockwerke dieses Hotelkomplexes präsentieren, aber ich fürchte mein Weitwinkleobjektiv muss in die Werkstatt. Err 99 sobald die Blende zu klein bzw. der shutter zu schnell werden muss.

Anschließend bin ich noch mal auf mein Zimmer und habe mich noch etwas belesen, was ich heute so in Downtown Los Angeles unternehmen könnte. Und bei meiner Recherche bin ich auf http://www.freelatour.com/downtown.html gestoßen, die für heute eine Geschichts Tour angeboten haben. Startpunkt war Union Station, eine knappe halbe Stunde Fußmarsch vom Hotel entfernt. So bin ich dann mit ordentlich Reserve aufgebrochen und habe unterwegs noch ein bisschen mir die Gegend angeschaut. Dabei konnte ich auch vor dem Hotel einen Löschzug der Feuerwehr von L.A. fotografieren, der dort anscheinend eine Pause eingelegt hatte.

Leider ging auch heute meine Zeitplanung nicht ordentlich auf, sodass ich noch gut 70 min. zu früh an dem Bahnhof angekommen war. Trotz einem kurzen einloggen in das Free WiFi der Metro und dem chatten mit ein paar deutschen waren am ende noch 25 min zu überbrücken. Aber auf dem Platz in der Mitte des “Los Angeles Plaza Park” konnte ich die Bahnhofsuhr im Blick habend wieder mal klassische Stadtbeobachtungen machen. Wie obdachlose auf dem Platz versuchen ihr Handy an den wenigen Steckdosen 1 laden oder Kinder auf dem Platz spielen während die Eltern versuchen ein wenig abzuschalten.

Anschließend ging es zur Stadtführung die mit 3 Teilnehmern wohl auch recht gut besucht war dieses mal. Ein zweiter ist auch hier auf der Konferenz und die Dame hat noch die Zeit bis zur Abreise überbrückt, sie war “Betreuerin” von Sportlern der “special olympics world games”. Die Führung hat uns einige Interessante Gebäude und versteckte Winkel hier in Downtown L.A. gezeigt die ich sonst sicher nicht besucht hätte.

Kurz vor Ende der Tour habe ich dann auch noch einen 7 eleven entdeckt sodass ich mir für den heutigen Tag noch zwei Flaschen Getränke einpacken konnte. Dann gegen 18:00 Uhr war ich wieder im Hotel und warte noch auf die Meldung von Stefan, der mich aus Atlanta bereits nach der Abendgestaltung befragt hatte. Nur bisher habe ich von Ihm keine weiteren Infos bekommen und meine Infos waren bis eben auch noch nicht an Ihn durchgegangen.


Kurz nach dem ich den Teil geschrieben hatte ging bei meinem Handy eine Mail ein, das Stefan jetzt auch erfolgreich angekommen ist. Somit haben wir uns noch in der Lobby getroffen, bei einem der Asiaten einen Happen gegessen und sind noch auf ein / zwei Bier in die Hauseigene Brauerei gegangen. Das erst war ok aber nicht der Überflieger, das Zweite dann dafür sehr gewöhnungsbedürftig 2 . Inzwischen war es auch hier dann Mitternacht geworden und wir haben uns bis morgen in unsere Zimmer verabschiedet um unsere Wunden zu Pflegen:

Stefan den Jetlag und die Reisezeit (auch > 36h Reisezeit und da er erst Sa. abend gestartet ist, aber von Düsseldorf noch deutlich mehr Stunden auf den Beinen);

und ich habe mir erfolgreich eine Blase am linken Fuß 3 gelaufen und die Sonne aufs Gesicht unterschätzt und bin auch dort mit einem Sonnenbrand auf den Wangenknochen gezeichnet.

  1. eher wohl aber illegal []
  2. Für 4 Pint $ 30 US, die wissen wie man Geld nimmt []
  3. neben dem großen Zeh an der Innenseite []

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