… von der Insel Fyn auf die Insel Sjælland und nehmen dazu bei Nyborg die Storebæltbroens.
Aber vor einem solchen Umzug steht wie immer erst mal das Abbauen am Campingplatz den wir verlassen an. Gestern Abend hatte auch aufgrund der Konzerte keiner mehr Lust, irgendwie aufzuräumen, also müssen wir das jetzt noch machen. Geli hatte so gegen 07:30 Uhr schon Hummeln im Hintern und hat uns so nach und nach wach gemacht.
Wie Nils und ich so sind, ging es bereits mit dem Aufstehen ans aufräumen. Nick, der noch etwas mehr auf dem Zettel hatte 1 war zu dem Zeitpunkt schon mit der ersten Runde Geschirr aufgebrochen. Gefühlt haben wir uns aber beim Abbau viel Zeit gelassen, nur läuft das inzwischen sehr routiniert und Hand in Hand ab, sodass wir bereits um 08:45 Uhr wieder den Anker schmeissen mussten, sonst wären wir schon um 09:30 Uhr ohne Frühstück abfahrbereit gewesen.
Wir hatten heute aber zwei Probleme
- Wir haben ein Platzproblem. Obwohl wir laut unserer Waage bei der Abfahrt zu schwer waren und vermutlich auch noch sind, haben wir in den Staufächern viel Luft, die wir so gar nicht gewöhnt sind.
- Wir haben ein Zeitproblem. Die Fahrtstrecke heute beträgt laut google Maps 96,7 km (1h 23min). Wir müssen aber den Campingplatz in Skårup bis 12:00 Uhr geräumt haben, können aber den Platz in Bisserup erst nach 14:00 Uhr ansteueren.






Also haben wir dann erst mal gemütlich gefrühstückt und noch ein wenig die Arbeiten geplant. Anschließend haben wir den Abbau fortgesetzt und wären fast pünktlich um 12:00 Uhr vom Platz runter gewesen, wenn wir nicht noch an der Ausfahrt einen Zwischenstopp zum entleeren der Toilette eingeschoben hätten.
Nach einigen Diskussionen habe ich mich entschieden heute den Fahrer zu geben und Nils den Beifahrer und Fotografen zu überlassen. Mit dem Schweren Gespann bin ich in Anbetracht der doch engen Straßen 2 sehr gemütlich 3 gefahren. Wenn ich die Verbrauchsanzeige richtig beobachtet habe, steht sie immer noch bei 6.0 l/100km, ein super Wert für eine Gespannfahrt mit gut 1,5 t am Hamsterhaken.
Noch auf Fyn haben wir dann auch den Sonntagsanruf gestartet und ohne nennenswerte Einschränkungen dann durch bis ca. 3 km vor den Zielcampingplatz mit Oma gesprochen. Hin- und wieder musste ich mich mal konzentrieren, sodass ich auch mal was nicht so richtig mitbekommen habe, aber überwiegend hat das gut geklappt.
Mein Schleichen hat die Fahrtzeit auf fast 2 h ausgedehnt sodass wir 10 min vor 14:00 Uhr am Campingplatz in Bisserup eingetroffen sind. Die 10 min mussten wir aber noch warten, da die Rezeption in der Mittagspause wirklich nicht besetzt war.






Wir stehen jetzt auf Stellplatz 90 und sind kurz nach 14:00 Uhr eingefahren. Wohnwagen in Postition stellen ging heute ungeahnt einfach, denn wir mussten nur in Längsrichtung ein weinig ausrichten, in Querrichtung standen wir von Beginn an perfekt. Die Arbeitsteilung haben wir wie gewohnt beibehalten.
Nick schließt den Strom an und füllt Wasser auf. Geli gibt ein paar Sachen raus und wartet auf Anweisungen. Nils und ich hängen das Vorzelt ein. Die letzten zwei Aufbauten hatten wir uns entschieden mal etwas anders zu arbeiten und über beide inneren Stützen wechselseitig das Gestänge aufzublasen, heute, da wir uns Zeit lassen wollten haben wir wieder nur über einen Anschluss alle Luft rein gedrückt. Dafür haben wir schon in dieser Phase die Gurte an den Stützen eingeklinkt. Als das Vorzelt in Rohbau stand, ging es noch an die Stromverteilung, dazu darf noch mal Nick mit ran. In der Zwischenzeit hatte ich mit Nick auch die Fahrräder entladen und so konnten sich Nick und geli erst mal auf zum Einkaufen machen. Nils und ich haben dann Stück für Stück den Rest vom Vorzelt incl. Strom und Möbeln aufgebaut, das Auto vom Weg geholt und den Funk angeschlossen. Beim Lichtschalter für die Deckenbeleuchtung haben wir uns heute etwas schwer getan, wir brauchten drei Anläufe bis er dort stand, wo er jetzt steht und wir zufrieden sind.



Gegen Ende der Arbeiten ist auch der Einkaufstrupp wieder am Wohnwagen eingetroffen und nachdem der Funk nun auf den neuen Zeltplatz vollständig umkonfiguriert ist, sind geli und ich erst mal den Strand, den Hafen und die „Restaurants“ erkunden gegangen. Wir haben uns aber nur an der Brombeerhecke vergriffen.
Zum Abendessen hatten sich die Beiden für Spagetti Bolognese entschieden und Nick hat sie zubereitet. Nils hat den Salat dazu gemacht, aber morgen müssen wir mal die Salatreste erst mal vollständig aufessen, diese ewige den Salatrest von gestern in den Salat von heute rühren führt zu interessanten geschmacklichen Experimenten.
Was wir alle noch nicht so richtig deuten können, plötzlich musste der Nick husten und hat dabei angefangen zu brechen. Als der Mund dann leer und er wieder Sauber war, ging es ihm wieder als ob kaum was gewesen wäre … Strange.
Wie immer danach noch fleißig weiter Funken, wir sind Stand heute bei 1127 QSOs und 85 DXCCs. Außerdem noch Tagebuch schreiben, mal schauen wann die Artikel Bilder bekommen und dann ist der Tag auch schon wieder rum …