Nach dem Aufstehen, überraschenderweise war ich wieder recht früh 1 wach, und konnte wegen der Fliegen nicht mehr schlafen. Also habe ich erstmal den Bug in der Logcheck Software, den ich gestern schon gefunden hatte, aber noch nicht gefixt hatte, gefixt. Anschließend wollte ich mich eigentlich ums Tagebuch kümmern, was dazwischen gekommen ist, weiß ich jetzt schon gar nicht mehr.
Jedenfalls haben wir im Anschluss gefrühstückt und uns entschieden nach dem Frühstück direkt Richtung Langeland aufzubrechen. Es sollte kein Ganztagsausflug werden, Betonung liegt auf sollte.
Nils hat uns gut hingebracht. In Langeland angekommen sind wir dann gleich, nachdem wir über die Brücke gekommen sind, rechts abgebogen und in der Ortschaft Rudkøbing gelandet. Eigentlich wollten wir nur mal fix am Hafen schauen und ein paar Fotos von der Brücke machen 2. Wir haben vor Ort aber festgestellt, dass es einen netten Rundweg durch den Ort gibt, an dem immer wieder beschrieben ist, was man dort sehen kann.
Als erstes auf unserem Weg lag das historische Windenhaus 3, Teil der ehemaligen Werft „Rudkøbing Skibsværft“. 1909 wurde die Werft in den neuen Fischereihafen verlegt. Genauso alt ist auch das kleine Gebäude, das die Zugwinde beherbergt, um die Schiffe auf die Helling zu ziehen. Seit 1934 war die Schiffswerft im Eigentum des Rudkøbing Hafens und an verschiedene Schiffbauer vermietet. 2016 hat der letzte Mieter die Werft geschlossen.
Das Windenhaus wurde um 1914 erbaut und erhielt viele feine dekorative Details. Doch seit 2016 begann das Gebäude zu verfallen und war 2022 fast eine Ruine.
Im Frühjahr 2024 wurde daher eine Arbeitsgruppe namens „Spilhusets Venner“ (Freunde des Windenhauses) als Teil des Denkmalschutzvereins gegründet. Der Hafen von Rudkøbing gab dem Verein die Erlaubnis, das Haus zu retten. Verschiedene Fördermittelgeber gaben Geld um das Gebäude zu erhalten. Die Winde funktioniert immer noch, aber die Zukunft des Stapellaufes ist aktuell noch ungewiss. Auf jeden Fall soll die Anlage als Teil des Rudkøbing Historischen Hafens erhalten bleiben.
Vom Hafen ging es dann weiter zum ehemaligen Bahnhof. Und vom Bahnhof kann ich eine weitere Geschichte erzählen:
Eine Eisenbahn gab es auf Langeland nur solange die Insel noch nicht an das Straßennetz von Dänemark angeschlossen war. Mit Fertigstellung der Brücke und mit der Entscheidung, keine Eisenbahn über die Brücke zu führen, wurde das Insel eigene Eisenbahnnetz eingestellt. Interessant ist aber, und darauf weist sogar die Wikipedia 4 hin, die Bahnhofsuhr von Rudkøbing. Sie hat ein 24-Stunden-Uhrberg. Also der Stundenzeiger läuft einmal am Tag, der Minutenzeiger ganz klassisch.









Warum gibt es diese Uhr? Dazu berichtet eine Informationstafel am Bahnhof: Im Jahr 1927 geschah jedoch etwas Neues: Die Eisenbahnen in ganz Nordeuropa beschlossen, auf die modernen Zeitbezeichnungen umzustellen: 13, 14, 15 Uhr usw. Zuvor hatte man einfach 1, 2 und 3 Uhr nachmittags gesagt.
Dem Vorstand der Langeland-Bahn war es wichtig zu signalisieren, dass man bei dem neuen Trend dabei war. Deshalb bestellte man beim örtlichen Uhrmacher Gorm Wilhjelm eine 24-Stunden-Uhr, die 1928 auf der Bahnsteigseite des Bahnhofs angebracht wurde.
Weiter führt uns der Rundweg an dem Geburtshaus der Ørsted vorbei. Zum einen Anders Sandøe Ørsted 5) (1778-1860), einem dänischen Rechtswissenschaftler und Ministerpräsident 6 , sowie seinem Bruder Hans Christian Ørsted 7 (1777-1851), Entdecker der magnetische Wirkung des elektrischen Stromes und gilt als Mitbegründer der Elektrizitätslehre und Elektrotechnik. Ørsted war 1829 maßgeblich beteiligt an der Gründung der Polytechnischen Lehranstalt (dänisch Den Polytekniske Læreanstalt) in Kopenhagen, des Vorgängers der heutigen Technischen Universität Dänemarks.
Die beiden Teile des Rundwegs treffen sich im örtlichen Museum, das viele Informationen auch zur Geschichte des Ortes Rudkøbing an Tafeln im Durchgang für den geneigten Leser bereithält. Davon habe ich mir aber leider keine Fotos oder Notizen gemacht, sodass ich hier jetzt nicht im Detail nicht weiter darüber berichten kann.









Bevor wir allerdings das Museum gefunden haben, sind wir in der Fußgängerzone ordentlich dran vorbei gegangen und haben mal kurz in den Super Brgusen reingeschaut, da wir im Wohnwagen aktuell unter einer Fliegenplage leiden und daher nach einer brauchbaren Fliegenklatsche suchen. Sie hatten aber nur welche aus Plastik oder elektrische, aber keine Akkus. Also haben wir den Einkauf auf später vertagt.
Der zweite Teil des Rundwegs war dann deutlich einfacher zu finden, weil hier standen die Tafeln auf Sichtweite und kurz vor dem Auto habe ich Nils noch geärgert. Dort standen die Tafeln nicht nur auf Sichtweite, sondern fast auf Armlänge. Ich meinte es wäre viel zu weit zum Auto zu der nächsten Tafel zu laufen und er möchte doch bitte das Auto holen. Und er meinte, da er das Auto von dort schon sehen konnte, dass ich ihm dann aber sagen soll wie der Weg dahin funktioniert.







Nach dem Stadtbummel durch Rudkøbing ging es noch weiter, zumindest ein bisschen auf der Insel Langeland nach Spodsbjerg Færgehavn.
Als wir angekommen sind hat gerade eine Fähre abgelegt. Wir konnten uns kurz die zwei Anleger angeschaut und haben uns noch gewundert, warum der eine, der aktuell nicht in Betrieb ist, komplett mit Betonpollern abgesperrt ist.
Ich habe dann aber im Anschluss ein Schild gefunden, auf dem Sund & Bælt zusammen mit dem WWF, die Gesellschaft, die Fähren und Brücken in Dänemark betreibt, erläutert, dass sie in dem Hafenbecken einen Fischkindergarten betreiben. Der Fischkindergarten (Biohuts) funktionieren in dem kleine Fische Nahrung finden und Schutz suchen können. Hier können sie sich in einem sehr verletzlichen Teil ihres Lebenszyklus vor Raubfischen verstecken, wodurch der Fischbestand vergrößert und zu einer besseren Biodiversität beigetragen werden kann.
Sund & Bælt arbeitet nach dem Prinzip „Building with nature“ (Bauen mit der Natur) bei allen Projekten, bei denen beispielsweise beeinträchtigte Naturflächen beim Fehmarn-Projekt durch mindestens doppelt so große Naturflächen ersetzt werden und künstliche Riffe im Großen Belt dazu beitragen, neues, üppiges Tierleben unter der Meeresoberfläche zu schaffen.






Außerdem haben wir uns gewundert, dass hier drei Pilotboote, zwei größere und ein kleineres, stationiert sind, wo doch der Hafen sehr klein und die Einfahrt für die Fähren eigentlich übersichtlich ist. In der Hinsicht konnte uns hinterher die KI aufklären. Spodsbjerg ist einer der wichtigsten Stützpunkte des staatlichen dänischen Lotsendienstes DanPilot für den Großen Belt (Storebælt). Der Große Belt gehört zu den dichtest befahrenen Wasserstraßen Dänemarks. Große Tanker, Frachter und Spezialschiffe müssen hier häufig von Lotsen durch die engen und flachen Fahrwasser navigiert werden. 8.
Auf dem Rückweg sind wir dann noch in Svendborg in einem größeren Einkaufszentrum gewesen. Wir brauchen noch die Fliegenklatsche. Im NORMAL wurden wir bedingt fündig. Es gab zwar die elektrische Fliegenklatsche, aber wieder keine Akkus. Der thansen ist ein KFZ – Ersatzteilhande vergleichbar Fischer in Iserlohn. Nur das man um an die Infotheke oder Kasse zu kommen wie an verschiedenen Stellen in Dänemark eine Nummer zeihen muss. Und während ich noch gewartet habe bis ich dran bin, ist geli weiter in den Isenkram gegangen und stand dann auf dem kleinen Platz zwischen den drei Geschäften und meinte sie hat auch dort keine Akkus gefunden.
Nils und ich sind dann ungeachtet dieser Aussage nochmal in den Isenkram reingegangen und Nils war es auch, der dann dort die Akkus gefunden hat. Nur mir waren die irgendwie noch nicht so die richtigen. Warum nicht die richtigen? Ich habe angefangen alle Akkus bei uns auf eine Variante mit Lithium-Ionen-Technik und USB-C-Lademöglichkeit umzustellen. Diese Akkus, das hatte ich aber so erst nicht gesehen, haben Lithium-Ionen-Technik, aber ein externes USB-Ladegerät. Warum Lithium-Ionen-Technik? Weil die Akkus mit Lithium-Ionen-Technik 1,5 Volt vergleichbar zu Batterien, nicht aber nur 1,2 wie NiMh-Zellen liefern.
Also haben wir uns aufgeteilt. Geli ist mit Nick zum Lebensmittel einkaufen fürs Abendbrot zu Kvickly und Nils und ich sind auf die andere Straßenseite zum Elgiganten, denn laut Webseite haben sie die richtigen im Angebot. Ja, laut Webseite, aber nicht im Regal.
Gut, wenn wir schon mal hier auf dieser Straßenseite sind, gehen wir auch noch in den Harald Nyborg 9 rein. Auch hier gibt es nur VARTA NiMh-Akkus, die wir nicht haben wollen.
Während wir noch so durch die Gänge stromern, findet TobbY ein Headset, das erst ihn, dann Nils und nach telefonischer Rückfrage, auch Nick anspricht. Am Ende haben sich Nils und Nick ein neues Headset geleistet. Irgendwie wird das auch zum Running Gag der Urlauber 10. Zurück auf der Seite der Straße auf der die Supermärkte sind, mussten wir dann doch noch mal in den Isenkram um die Akkus, die Nils dort gefunden hat, zu besorgen. Und nachdem wir noch zweimal genauer hingeguckt haben, sind es Lithium Ionen Akkus, was wir eigentlich haben wollen, nur eben nicht mit einer USB-C buchse sondern einem USB-A Ladegerät.
Gut, dass inzwischen die Flatrate für das Handy auch in Dänemark gilt, denn allein während dieser getrennten Einkaufssession haben wir mehrfach untereinander telefoniert. So kam die Idee auf, wir machen China-Kohl-Salat und die Frage war, was brauchen wir dafür? Am Ende war der Einkaufstrupp am auch wieder am Auto und hatte die sauren Gurken vergessen. Also durfte geli, die sowieso noch mal aufs Klo wollte, nochmal losziehen.
Wieder zurück am Wohnwagen wollte ich micht direkt an das Schreiben des Tagebuches setzen. Zuvor heißt es aber noch Antenne abstimmen und Funkgerät in Stellung bringen.Da ich zwei Antennen mit habe und mit der großen 11 10 m nicht abzustimmen war, habe ich überlegt, die große auf 15 m und die kleine 12 auf 10 m abzustimmen
Aber auch mit der kleinen Antenne haben wir 10 m nicht abgestimmt bekommen, was mir langsam spanisch vorkommt. Also wo finde ich eine Anleitung zu dieser Antenne? Ich bin tatsächlich fündig geworden auf einer der amerikanischen Anleitungsseiten. Okay, vielleicht sollte man das eine Kabel noch abwickeln. Probieren wir die Tagen noch mal aus. Aber ich würde auch gerne die Anleitung herunterladen und bei mir im paperless-ngx ablegen.
Das man sich dafür auf der Seite Einloggen muss, ist verständlich. Also Account einrichten, dabei kommt dann wieder so eine blöde Sicherheitsabfrage 13 und die Mail kam nicht. Also hab ich es über das externe Webmail versucht. Dabei aber festgestellt, das es seit dem Update diese Woche scheinbar endgültig und richtig kaputt ist.
Also habe ich angefangen mit Unterstützung der KI das System neu aufzubauen.
- 1. Versuch: Ich möchte ein Webmail mit dem ich drei Server abfragen kann, das in einem Docker läuft und in Python geschrieben ist. Daraufhin hat mir die KI SnappyMail empfohlen. Ich habe es versucht einzurichten, aber nach gefühlten 3 h war die Umschaltung zwischen den drei Servern immer noch nicht so funktional wie man sich es gewünscht hätte. Stopp! Dieser Weg ist wahrscheinlich falsch.
- Also wir hatten das Ganze ja schon mal laufen in RoundCube laufen. RoundCube bitte in den Docker verschieben und hier hast du die Konfiguration “Mach mal lauffähig”. Die KI rödelte, aber der Docker fährt nicht hoch, weil der Apache auf dem Synology nicht will.
- 3. Versuch. Wir haben Synology. Hier hast du die Konfig von RoundCube. Installieren wir das Ganze mit RoundCube und nginx. Auch in diesem Zusammenspiel war am Schluss die Umschaltung zwischen den einzelnen Servern auf der Startseite nicht hinzukriegen. Nur wenn man mal angefangen hat und sich da rein verbissen hat, dann kriegt man nicht mit, dass es schon um drei ist. Gute Nacht!

- 08:00 Uhr [↩]
- Deswegen haben Nils und ich auch keine Windjacke mitgenommen.[↩]
- Spilhus[↩]
- https://de.wikipedia.org/wiki/24-Stunden-Uhr_Rudk%C3%B8bing[↩]
- https://de.wikipedia.org/wiki/Anders_Sand%C3%B8e_%C3%98rsted_(Politiker[↩]
- 1842–1854[↩]
- https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Christian_%C3%98rsted[↩]
- Aussage nicht verifiziert, klingt aber plausibel.[↩]
- Harald Nyborg lässt sich am besten als eine Mischung aus Baumarkt, Restpostenmarkt und Non-Food-Varehus (Warenhaus) beschreiben.In Dänemark (wo die Kette 1904 gegründet wurde und extrem bekannt ist) bezeichnet sich das Unternehmen selbst gerne als „Hele familiens varehus“ (das Warenhaus für die ganze Familie). Wenn man ein bekanntes Äquivalent sucht, ist es eine Mischung aus Bauhaus/Toom, Action, Thomas Philipps und ATU. Quelle: Anfrage an gemin: wie kann man Harald Nyborg geschäfte beschreiben[↩]
- vergl. 2025 https://holiday.indiancoder.de/?p=6574 [↩]
- OB88[↩]
- Pearth Plus[↩]
- Code via email[↩]