26.06.2026

Nach dem Aufstehen ging es fix im Duschcontainer unter die Dusche. Anschließend zurück an den Wohnwagen. Ich hatte Brot, Schmierkäse und Leberwurst mitgebracht, dazu eine Tasse Kaffee zum Frühstück. Rucksack packen, Kaffeebecher mit zwei Tassen Kaffee, zwei Flaschen Apfelschorle einstecken und aus dem Fenster schauen und zusehen, wie Luftschiffe rangiert und warmlaufen gelassen werden. Dieser Ausblick soll mich nun die nächsten zwei Morgende begleiten.

Gestern Abend auf dem Rückweg habe ich noch erkundet, wie der beste Weg vom Eingang der Messe zum Campingplatz ist. Für mich mit dem Fahrrad geht es quasi hintenrum, anders herum als alle laufen. Gegen 08:45 Uhr bin ich dann aufgebrochen. In 15 Minuten ist der Weg locker zu erledigen und ich muss kaum anstehen.

Auf dem Messegelände habe ich dieses Mal als erstes eine Stippvisite in die Halle 1 bei den kommerziellen Ausstellern und Vereinen gemacht und bin überraschend dort gleich fündig geworden. Meine Mutter hat mich schon länger gefragt, was ich mir zum Geburtstag wünsche und so richtig einen Wunsch konnte ich ihr nicht nennen und habe mich immer mit unserem Bau raus geredet Damit war das Thema eigentlich für mich erledigt. Wir haben dann diskutiert, dass ein Geburtstagsgeschenk etwas ist, was man sich sonst selbst nicht kaufen würde und darüber bin ich gleich am Eingang gestolpert.

Ich habe die letzte Zeit schon über einen Transceiver von icom, den 705, nachgedach. Er ist schön handlich mit Akku, und man kann ihn auch mit Wasserfall zum Messen nutzen. Aber icom, passt nicht in mein Setup, da ich sonst nur Yaesu Geräte verwende. Und ich bin noch vor Icom am Yaesu Stand vorbei gekommen und das Konzept des FTX-1 das man mir gleich vorgestellt hat gefällt mir um einiges besser. Der FTX-1 ist ein zweiteiliger Transceiver mit einem abnehmbaren HF-Frontende, das genau diese Bedürfnisse erfüllt, Wasserfall, 2 Empfänger und mit Akku betreibbar. Und man kann ihn zusätzlich auf eine Endstufe aufklipsen und hat dann einen vollwertigen 100 Watt Transceiver 1.

Das wäre etwas, was ich mir definitiv nicht kaufen würde, Transceiver habe ich eigentlich genug, aber der würde der Einstellung von Mami voll entsprechen. Aus Spaß habe ich das Mami dann auch genau so geschrieben, dass ich jetzt überraschend ein Gerät bzw. ein Geschenk gefunden habe, das ihrer Definition von Geburtstagsgeschenk entspricht. Und wider erwarten habe ich von ihr gehört, „dann nehme ihn mit. Nur bei dem Preis ist das Weihnachten und Geburtstag zusammen.“

Ich bin auf der Messe noch mehrfach um das Gerät herumgeschlichen, hab dann beim Händler unseres Vertrauens mitbekommen, dass er dort noch 100 Euro günstiger ist, und mich entschieden, ihn lieber nach der Messe zu bestellen, als jetzt schon mitzunehmen. Aufgrund einer Cashback-Aktion 2 habe ich dafür aber nur Zeit bis Ende Juli.

So zog sich der Messetag dann hin. Vorträge besuchen und wieder ab für 10 Minuten in die Flohmarkthalle, zurück zum Vortrag, wieder in die Flohmarkthalle und so weiter. Die Vortragsräume überwiegend gut klimatisiert, sodass es sich bei der Hitze gut aushalten lässt, die Hallen wurden aber nach und nach deutlich wärmer. Zwei Vorträgen waren dann in so kleine Räume gelegt worden, dass wir dort doch ganz schön in den Schwitzen gekommen sind.

Wie auch schon im letzten Jahr kurz vor 18 Uhr treffen am DARC Stand; Absprache wo es hingeht zum Abendessen. Wir sind uns einig geworden ins Fischerstüble, wo die Jungs vom Referat gestern schon waren. Kurz angerufen, für 10 Personen Tische bestellt. Naja, an einem Freitag mit Messe für 10 Personen einen Tische zu kriegen ist immer ein Kunststück, vor allem wenn man den Tisch nicht schon Wochen im Voraus bestellt hat, aber es hat geklappt. Auch wenn wir nicht gemeinsam an einem großen, sondern verteilt auf zwei kleine sitzen müssen.

Ein großer Teil der Ilmenauer OMs ist direkt von der Messe dorthin gefahren. Ben und Henning haben noch eine Runde am See gedreht. Ich bin mit dem Fahrrad am Wohnwagen vorbei, habe mein Zeug ausgeladen und bin dann zur Gaststätte.

Zum Abendessen gibt es auch noch eine kurze Schote. Am ersten Tisch saßen die ersten vier hungrigen und hatten schon gegessen. Dann kam ich dazu, wollte auf den Rest warten, habe erst mal nur was getrunken. Dann kamen wir noch mit drei Mann an den Tisch und vier Mann an den anderen. Ja, wir können nicht zählen, am Ende waren es mehr als zehn. Und damit war die Kellnerin hoffnungslos überfordert. Am Vierertisch klappte alles noch recht gut. Bei uns blieben Salate, sowie ein komplettes Essen, inklusive Vorsuppe auf der Strecke. Shit Happens.

Zurück zum Wohnwagen und das gleiche Spiel wie gestern im Schlüpfer noch ein bisschen auf dem Laptop Fernsehen und dann aufs Bett und ab nachts um vier die Decke drüber

  1. 50 Watt für UKW[]
  2. Es gibt für den Transiver vom Hersteller 200 € zurück.[]

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