Da geli immer noch mit ihrem Bein zu schaffen hat, haben wir heute früh überlegt, das es sicher besser ist, nicht heute das Freilichtmuseum zu besuchen sondern heute nur einen „kurzen“ Ausflug nach Nijmegen zu machen.

Aber was heißt bei uns ein kurzer Ausflug? Am Ende waren wir doch ganze 6 h unterwegs mit allem was dazu gehört, Regen, Einkaufen mit Unterbrechungen sowie einigen neuen Eindrücken.

Womit soll ich den Bericht beginnen? Das Frühstück verlief wie immer, nebenbei hat TobbY noch ein paar QSO’s gefahren und an seinem neuen Logprogramm und der Datenmigration gewerkelt. Nach dem Frühstück haben wir noch ein wenig im Vorzelt gesessen, damit geli mit Ihrer Medizien zurecht gekommen ist und dann sollte es los gehen.

Aus der Erfahrung von Arnhem hatten wir gelernt, das man nicht nur planen sollte, was man sich anschauen will, sondern auch planen muss, wo man mit dem Auto parkt. So haben wir uns dieses Mal für den Park & Ride Parkplatz am Bahnhof entschieden, da er mit seinen Gebühren deutlich günstiger war, als die Parkgelegenheiten in der Stadt.

Dort angekommen sind wir dann in die Fußgängerzone gelaufen, haben dort unter anderem die St Peter Canisius Kirche 1 besucht. Am Anfang der Fußgängerzone gab es noch einen großen Fahrrad Parkplatz und ansonsten kann ich über die Stadt nicht viel berichten. Überwiegend war die Fußgängerzone gespickt mit kleinen Kneipen, die Stühle und Tische vor dem Laden unter großen Sonnenschirmen oder Markiesen stehen hatten.

Als wir fast durch die Stadt durch waren und noch in einem Käseladen, dieses mal zusammen mit den Kindern zwei weitere Käse für das Frühstück besorgt haben, entlud sich außerhalb ein Wolkenbruch, den wir, bis auf Nick, der immer eine Regenjacke mit schleppt, nicht auf dem Radar hatten. So mussten wir uns dann einige Minuten unterstellen. Anschließend ging es an die Waal zum Het Labyrinth.

Dort haben wir festgestellt, das die Stadtplaner aus den Reihn Hochwasser der 90er Jahre des letzen Jahrtausends gelernt und Deichanlagen gebaut haben. Der Platz mit dem Labyrinth liegt in einer Flutzone, und kann zur Stadt hin mit Spundwänden gesichert werden. In die gegenüberliegende Richtung hat die Waal ein großes Flutwiesenbett.

Von dort ging es dann zurück zum Auto, eine kleine Runde mit 3.5 km für die Google ca. 48 min. veranschlagt. Mit dem Besuch des ein oder anderen Geschäfts werden wir sicher so kanpp 2 h gebraucht haben.

Viel aufschlussreicher als mein Bericht sind die Bilder von Nils, die er für unser Tagebuch geschossen hat.

Auf dem Rückweg mussten wir noch einplanen, dass wir für’s Abendbrot einkaufen müssen und Nils hat sich erneut beschwert, das er seit Ostern nicht nach einem Kamera Rucksack geschaut hat. Also war Geli auf die Idee gekommen in Arnhem das Kronenburg Shoppingcenter anzusteuern, da wir dort vielleicht einen Laden mit Rucksäcken auftreiben könnten.

Was wir aber vollständig ignoriert hatten bei unseren Ideen, das bereits seit eingen Tagen vor eine Angespannte Verkehrssituation am 23.7. wegen einer Veranstaltung an den Straßen nach Arnhem gewarnt wurde. Diese Veranstaltung war ein Iron Maiden Konzert und ausgerechnet die Parkplätze des Shoppingcenters wurden auch für die Veranstaltung genutzt. Wir konnten dennoch unseren Lebensmitteleinkauf realisieren und sogar für die Fragestellung des Fotorucksacks sind wir fündig geworden, auch wenn wir aufgrund des Preises noch keinen erstanden haben. Den werden wir wohl nach dem Urlaub online erstehen.

Das letzte Stück vom Shoppingcenter zurück auf den Campingplatz durfte dann TobbY fahren, da geli das Bein jetzt doch gut zu schaffen macht.

Am Campingplatz angekommen haben wir erst einige Minuten im Vorzelt verbracht bzw. geli hat sich hingelegt, dann sind wir aber doch noch mal, wenn auch nur kurz ins Wasser gegangen 2

Anschließend noch ein Abendbrot und gute Nacht.

  1. https://en.wikipedia.org/wiki/St_Peter_Canisius_Church%2C_Nijmegen []
  2. Nick war da schon in der Küche zugange. []

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