Anreise auf dem Campingplatz ist ab 15:00 Uhr, also haben wir gestern darüber gesprochen, das wir heute erst mal normal wie für einen Sonntag üblich ausschlafen und dann den Rest, vor allem Technik, Bettzeug und nicht vorhandene Kultur zusammenpacken.
Aufbruch war erst mal für gegen 12:00 Uhr geplant, mit etwas Verspätung ist es dann 13:00 Uhr geworden. Dabei haben wir eigentlich heute nicht sonderlich getrödelt, auch wenn zu TobbY’s Überraschung die eigentliche Vorbereitungs- und Packzeit sehr gering war. Was noch ein kleines Problem darstellen sollte ist die Fernbedienung der Stützen vom Wohnwagen. Der 9V Block hat mit der Winterkälte im Wohnwagen wohl so seine Probleme gehabt, und der schon dafür gekaufte neue 9V Akku war irgendwie leer, obwohl er vor einigen Wochen schon mal aufgeladen wurde. Also für die Zukunft den Akku mit auf die Vorbereitungsliste schreiben, damit die Akkus für Mover und Stützen ein paar Tage vorher noch mal geladen werden.
Kaum aus dem Amselweg dann raus, ist TobbY im Kopf noch mal durchgegangen war er so alles eingepackt hat heute früh und plötzlich fiel ihm auf, das er die Linsenspülflüssigkeit vergessen hat. Also noch mal fix rum gedreht, eine Ehrenrunde durch den Südring und die Spülflüssigkeit einsammeln. Weiterhin wurde vergessen: der Elektrische Heizer fürs Vorzelt und ein Deodorant für Nick.
So ging es dann auf die A71 bis Bad Neustadt, dann auf die B279 / B27 Richtung Fulda und dann in Eichenzell bei Fulda auf die A66 bis Erlensee. Hinter dem Ort ging es dann ab ins Naturschutzgebiet zum Campingplatz Bärensee. Die Bundesstraßenstrecke war für den Zafira wieder ganz schön Anspruchsvoll, da es Steigungen mit bis zu 5% nach oben und Gefällestrecken mit bis zu 9% nach unten ging. Am Ende der Gefällestrecke gibt es vor Gerstenfeld (Röhn) gibt es sogar eine Notfallspur. In Gerstenfeld haben wir dann auch gleich noch getankt 1 und TobbY hat Sicherheitshalber die Temperatur an den Bremsen mit der Wärmebildkamera gemessen.
Am Campingplatz angekommen hieß es dann erst mal den Platzwart suchen, als der dann aufgetaucht ist, noch mal alle Daten die schon bei der Reservierung digital abgefragt wurden handschriftlich in ein Formular eintragen und wir durften zu unserem Stellplatz fahren. Dort angekommen hat sich dann TobbY erst mal das Fahrrad abladen lassen, da der zugewiesene Platz im nicht so richtig gefallen hat. Er hatte Sorge, das unser schön geräumiges Vorzelt sich dort nicht so schön aufbauen lässt und geli meinte, „du weisst doch was ich für ein Problem damit habe, zu fragen ob man einen anderen Platz bekommen kann.“
Dies war für den Platzwart kein Problem und so stehen wir jetzt eine Reihe weiter hinten, dafür mit Blick auf den See. Einparken mit Mover kein Problem, routiniert Wohnwagen ausrichten, abstützen und dann zügig das Vorzelt aufbauen. Zu der Zeit war es noch so warm, das wir im T-Shirt und arbeiten konnten und sogar bei offenen Vorzeltfenstern eingeräumt haben.
Gegen 18:00 Uhr waren wir soweit fertig und konnten den Urlaub anfangen zu genießen. Während es nun im Vorzelt bei untergehender Sonne schnell frisch wurde, mussten wir feststellen das auch unser Kühlschrank gestern zu gut gekühlt hat und der mitgenommene Eisberg Salat jetzt seinem Namen Ehre machen musste. Außerdem mussten wir feststellen, dass wir die Reste des gestrigen Abendbrotes im Kühlschrank in Ilmenau vergessen haben.
Nach dem Esssen noch den Tagesbericht schreiben und irgendwie bin ich müde, werde also der Familie in den Wohnwagen und damit ins Bett folgen …
Gute Nacht
- hatten wir in Ilmenau vergessen [↩]






