16.08.2022 – Enånger – Uppsala – Schweden – Wohnwagen
Nach dem Pausentag gestern steht für heute noch ein Fahrtag an, damit wir dann wieder einige Tage mit Programm in Upsalla einplanen können. Der Fahrtag heute sind nur 211 km gen Süden, also knapp 3 Stunden, sodass wir beim Aufbrechen es nicht übertreiben müssen. Dennoch reicht die Zeit nicht aus, damit TobbY in SM3 500 QSO zusammen bekommt, er muss mit 498 den Betrieb einstellen. Für den Rest des Urlaubes halten wir uns dann nur noch in SM5 zum Funken auf.
Die Markise hatten wir gestern Abend noch vor dem Abendessen wieder zusammengerollt und so blieb heute früh eigentlich kaum etwas für den Abbau übrig, gerade mal die 4 Stühle, den Tisch, das Wassertaxi und die Fußbank, außerdem das Chaos im Wohnwagen, das ein wenig geordnet werden will.
Dann ging es los und nachdem TobbY den Streckenabschnitt Lit 1 bis Bork durch gefahren ist, wollte geli heute den kürzeren Abschnitt übernehmen. So hatte TobbY auf den ersten km Zeit sich die Gegend und einige Kuriositäten anzuschauen. So z. B. die selbstgebaute Solarterminanlage auf einem Hausdach. Sie Bestand aus etlichen Metern schwarzen Kunststoffrohr wie bei einer Fußbodenheizung in Schlaufen auf dem Dach verlegt. Auch sind wir wieder an Straßenbaustellen auf der E4 vorbei gekommen. Die Absperrung im vergleich zu Deutschland war spärlich, dafür wurde gearbeitet und während noch die Decke Abgefräst wurde standen die Thermomulden schon bereit um gleich die neue Schicht dann aufzubringen.
Nach ca. 70 km mussten wir noch einen Tankstop machen und geli steuerte einen Parkplatz mit Tankstelle und Rastanlage an, der Idyllisch an einem See gelegen ist, und ein eigenes Strandbad hat. Wenn wir mal noch weiter in den Norden wollen, könnte man diesen Parkplatz auch für eine Nacht ansteuern, er ist für eine Übernachtung zugelassen.
Danach sind wir wieder Richtung E4 gestartet aber schon an der nächsten Ausfahrt mussten wir noch mal rausfahren und ganz kurz anhalten. Nick war schon verwundert und konnte sich die Situation nicht erklären, aber geli hat überraschend 2 , und dann gleich sehr stark abgebaut und TobbY durfte die Fahrt fortsetzen. Leider waren wir dann ein kleines bisschen zu schnell für unser Hörbuch und so bleibt das Ende von Ronja Räubertochter noch offen für den nächsten Tripp.
In Uppsala hat geli einen Campingplatz in der Stadt ausfindig gemacht, sonst eigentlich gar nicht unser Ding, aber was anderes sinnvolles scheint es hier in der Umgebung nicht zu geben. Es ist ein richtiger Stadtcampingplatz mit asphaltierten Stellflächen, einer noch strengeren Ordnung und das erst mal wollte jemand unsere Campingcard sehen und hat sich noch die Daten notiert. Der Stellplatz ist soweit ok, die Nachbarn waren neugierig als wir den Wohnwagen entspannt mit dem Mover die letzte Drehung auf den Stellplatz rangiert haben und wir bekamen sogar einen gewissen Applaus. Die elektrischen Stützen 3 waren dann nur noch die Zugabe. Aber wie dann die andere Nachbarin anmerkte haben wir die Platzordnung 4 nicht richtig gelesen und vor allem nicht beachtet. Der Wohnwagen muss mit der Deichsel zum weg gedreht stehen. Mit den elektrischen Stützen und dem Mover denkt TobbY aber sind wir schneller vom Platz weg als sie mit ihrer korrekten Parkordnung. Und jemand anders sollte in unsere Abwesenheit den Wohnwagen eh nicht bewegen können, denn die Stützen werden ja auch elektrisch angetrieben, und dafür benötigt man den Schlüssel, um an den Knochen für Strom und Fernbedienungen ranzukommen.
Am ende des Weges hier liegt wieder ein kleiner Fluss, auf dem eine Paddelstrecke aufgehangen ist. Man sieht vom Campingplatz aus die Aufhängungen und auch die Hindernisse im Fluss. Gegen frühen Abend hat geli TobbY gerufen und wollte ihm das Zeigen, doch er hatte es schon vorher entdeckt. Aber zu dem Zeitpunkt war auch eine Jugendgruppe auf dem Wasser unterwegs, die die Slalom Anlage nicht weiter genutzt haben. Während wir dann noch so am Fluss standen, haben wir ein junges Pärchen getroffen, sie Deutsche er Schwede, beide wohnen in Solingen und machen Zelturlaub hier.
Nach dem Abendessen 5 lässt TobbY den Abend, der deutlich wärmer, aber auch gut eine Stunde früher dunkel ist mit gut 75 QSO’s ausklingen.
- Östersund [↩]
- nach knapp 80 km / 38% der Strecke [↩]
- welche sich in diesem Urlaub mit den vielen Standortwechseln und kurzen, wir müssen mal fix was aus dem Wohnwagen holen Stopps echt bezahlt machen [↩]
- die wir nur auf Schwedisch bekommen haben [↩]
- geli hat noch schnell den nächsten Schaden verzapft: Nudeln mit erhöhtem Eisenanteil und ein Topfdeckel ohne Griff [↩]







