Wer von den Lesern jetzt an München Denkt und im gleichen Zuge sich überlegt, das wir doch in Nord-Schleswig, also in Süd-Dänemark sind, der ist auf dem gleichen Irrweg wie es TobbY heute früh noch war.

Aber beginnen wird den Tag wie es sich gehört nach dem Ausschlafen. Einen Plan gibt es erst wieder für Dienstag also gibt es beim Frühstück mal wieder die Diskussion, was machen wir heute. Zur Auswahl stehen, ein fauler Tag oder der Besuch im „Deutsches Museum Nordschleswig“ in Sønderborg.

Morgen sind für „Sønderballe Strand“ 22° C im Wetterbericht angekündigt währen es heute keine 20° C werden sollen. Also sollten wir den faulen Tag auf morgen verlegen und somit stand das Tagesprogramm fest. Nach dem Frühstück hieß es dann zeitnah starten, denn immerhin ist es eine gute ¾ h Fahrzeit bis Sønderborg.

Dort angekommen hatten wir kein direktes Ziel und sind in dem Bereich, in dem wir nach einem Parkplatz suchen wollten, erst mal auf einer geöffneten Brücke und einen damit verbundenen Stau gestoßen. Die Brücke hat uns dann in den Hafen geführt und entlang des Anlegers eine Fußgängerzone entlang zum Schloss. Unterwegs haben wir gut eine halbe Stunde den Trouble von Segelboten beim Warten auf die Brückenöffnung angeschaut, bis wir dann weiterziehen wollten und die Brücke doch noch auf ging.

Am Schloss vorbei konnten wir über die Flensburger Förde schauen und haben das schlechte Wetter in Deutschland gesehen. Ein Stück den Strand entlang und dann wieder nach links in die nächste Fußgängerzone. Hier musste sich dann TobbY erst mal durchsetzen und auch wenn vergleichsweise sehr teuer ein Eis schlürfen. Sehr teuer auf der einen Seite, aber eigentlich waren jede Kugel zwei Kugeln und auch das Softeis von Nick so riesig, da Nils den Rest vernichten durfte.

Und wie es der Zufall wollte, standen wir am Ende vom Eis vor dem Deutschen Museum und auch wenn wir das Vorhaben eigentlich schon hatten fallen lassen wollen, ging es dann doch noch hinein. Erst mal die Finger waschen und dann ganz gemütlich durch die 5 – 7 Ausstellungsräume.

Über das Museum an sich gibt es wenig zu berichten, denn die Geschichte der Deutschen Minderheit bzw. der Deutsch-Dänischen Grenzabstimmungen ist nicht unbedingt mein Interessengebiet aber was auch in dem Museum auffällig war; es war mit seinen 5 – 7 Ausstellungsräumen recht übersichtlich aber durch die Nutzung von Medientechnik und Multimedia Angeboten wieder sehr umfangreich. Und was wir auch genießen konnten, wir hatten das Museum für uns allein.

Nach dem Museum war der Tag auch schon wieder verflogen, es ging zurück zum Campingplatz und in den Urlaubstrott. Funkgerät aufbauen, Abwaschen, Salat machen, Grill anwerfen und der Tag ist rum. Leider machen die Bedingung Funktechnisch immer weiter zu, sodass ich schon fast um mein Minimalziel von 500 Verbindungen in 3 Wochen kämpfen muss.

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