Eine Flasche des Bieres musste gestern Abend schon dran glauben, denn ich wollte die Flaschen Ordnungsgemäß wieder abgeben und mir keinen Pfand erschleichen. Dadurch kamen wir dann noch mal ins Ratschen. Nachdem Sie gestern noch der Meinung waren, das sie bis Dienstag hier bleiben wollen, damit der Wohnwagen (der Rahmen und die Bremse) vor der Rückfahrt durch eine Fachwerkstatt überprüft werden, hatte er sich mit seinem Händler in Belgien und der Versicherung so geeinigt, das er heute noch einen zweiten Versuch starten will um nach Belgien aufzubrechen. Also konnte ich die zweite Flasche nicht mehr zurück geben. In dem Zusammenhang hat er mir dann erzählt, das es ihm als kleine Brauerei nicht gestattet ist, Flaschen wieder zu verwenden. Er muss die Flaschen, auch wenn es Pfand darauf gibt, immer Neu kaufen, da er die notwendige Spülmaschine nicht besitzt und die Anschaffung einen Millionenbetrag ausmachen würde. Und auch mit dem Pfand und den Kosten ist es lustig: Er kauft die Flasche für 14 ct. Der Pfand in Belgien beträgt 10 ct für den Endkunden, er bekommt beim Recycler 4 ct. Also werden wir die andere Flasche dann einfach in Deutschland mit in den Pfandautomaten werfen.
Nach dem Gespräch sind geli und TobbY dann aufgebrochen in den BAUHAUS. Am Donnerstag beim Aufbau des Vorzeltes hatten wir das T30 Vielzahnbitt zu einem Rundbitt umfunktioniert und die Schraube dann nur noch mit der Zange bergen können. Da aber von der Sorte Schrauben auch welche die Füße der Markise halten, brauchten wir Ersatz und den nicht erst wenn wir wieder zurück in Ilmenau sind 1 . Eigentlich wollte TobbY wegen der hier doch etwas angespannten Corona Lage erst nicht mit, aber geli hat sich die Beschaffung allein nicht zugetraut und eher Angst, das falsche zu kaufen. Im Bauhaus haben wir auch recht schnell das richtige Regal gefunden, dann brauchte TobbY aber erst mal ein Sauerstoffzelt. Zwei Bits für 69 DKK 2. Nach etwas weiter schauen hatten wir dann schon zwei Bits für 40 DKK 3 gefunden und noch etwas weiter dann 10 Bits von Wera für 109,95 DKK 4. Danach ging es dann noch in den facta um Frühstück zu besorgen und die nächsten Abendessen zu planen.
Als wir wieder zurück am Camping Platz waren, waren unsere Nachbarn abgereist, aber es wurde nicht langweilig. Außer an unseren eigenen Projekten zu basteln haben wir noch dem ein oder anderen Nachbarn beim Ein- oder Ausparken geholfen. Auch wenn viele Wohnwagen hier schon mit einem Mover ausgerüstet sind, gibt es immer noch anreisende die keinen haben und auf diesem schiefen und krummen Platz dann die eine oder andere Hand brauchen, um den Wagen ordentlich hinzustellen. Wenn ich zurück Denke an den zweiten Campingurlaub am Balaton 2013. Dort haben wir das erste mal einen Mover unter einem Wohnwagen live gesehen. Der Opa kam mit seinem Wohnwagen am Benz auf den Platzgefahren, blieb in der Straße vor dem Stellplatz stehen, koppelte ab und fuhr dann mit dem Mover auf die passende Fläche. Alle haben damals interessiert zugeschaut wie das ging und das er keine Hilfe brauchte, heute ist das der Normalzustand.
Auf dem Campingpaltz hier ist ein stetiges kommen und gehen, man fühlt sich fast an den ersten Camping Platz aus dem vergangen Jahr in Gränna erinnert. Zum Abendbrot haben wir dann wieder den Grill angeschmissen. Eigentlich gilt auf dem Platz hier ein Verbot von Barbecue und offenem Feuer. Nachdem wir gestern aber offenes Feuer bei einem der Nachbarn gesehen hatten und unseren Grill möglichst schnell durchgezogen haben, haben wir heute früh den Cheff vom Platz wegen unseres Grills befragt. Er meinte, da der Gill ja systembedingt sicher ist, können wir ihn verwenden. Aber bitte nicht auf dem Rasen sondern hoch stellen auf den Fußtritt.
Als dann das zweite Bier zum Abendessen dran glauben sollte, stellte sich dann raus, das es sich um eine Flaschengärung gehandelt hat und das ganz schnell in einen Becher umgefüllt werden muss.