Heute stand mal wieder ein Umzug auf dem Programm. Wir haben ja über unser Planungsproblem in den letzten Tagen schon mehrfach berichtet. Also hieß es etwas früher aufstehen, den Wohnwagenstartklar machen und das Vorzelt leerräumen und abbauen. Gar nicht so einfach, wenn durch den Regenschauer gestern und den Morgentau alles ein wenig feucht geworden war. Nils hat immer noch nicht gelernt, das bei solchen Auf- und Abbau Aktionen nur einer das Sagen haben kann damit es zügig über die Bühne gebracht wird.
Gegen 12:00 Uhr war alles verstaut, und wir sind aufgebrochen. Geli hatte sich nach dem Aalborg Trip vorgestern bereit erklärt, das sie die Fahrt von knapp 200 km übernehmen werde, was sie aber bereits kurz nach Aalborg bereits bereut hatte, da es dann anfing zu regnen und erst kurz vor Aarhus aufgehört hat.
Die Anfahrt zu dem Campingplatz im Wald bei Aarhus führte uns einmal durch die Stadt, bei der einige Fotos entstanden sind. Wir wissen ja aktuell noch nicht, wie sich die Lage hier entwickelt und ob wir einen Besuch bei den Kulturstädten wagen können. Aber aktuell sieht es schon deutlich besser aus, 21 neue positive Tests von heute pro 100 000 Einwohner. Damit ist der 7 Tage wert auf 51 pro 100 000 Einwohner gefallen und die Einstufung vom RKI / Bund bringt uns keine neuen Probleme.
Am Campingplatz angekommen haben wir dann, da es immer mal wieder Wasser vom Himmel gab schnellstmöglich versucht einzuparken, was aber danke eines in zwei Richtungen abschüssigen Stellplatzes und einer inzwischen mehr als falsch gehenden Wasserwage nicht so einfach war. Bis also der Wohnwagen einigermaßen in Waage abgestützt war und wir mit dem Vorzelt beginnen konnten dauerte es einige Versuche. Gerade die in Ilmenau vergessenen Bretter und Schwerfälligkeit der Jungs bei einigen Aufgaben tat ihr übriges. Als wir nach dem Abstützen in den Wohnwagen gehen konnten um die Teile für das Vorzelt zu holen ist aufgefallen, das die Besteckschublade nicht ordentlich verriegelt war. Es wurden gleich Erinnerungen an vergangenes Jahr war. Jetzt haben wir immer noch eine Schraube und eine Mutter, die wir im Eingangsbereich gefunden haben, die wir aber nicht zuordnen können.
Der Aufbau des Vorzeltes ging dann dank der gesammelten Erfahrung routiniert und flott von der Hand, auch wenn doch wieder einige Fehler auftraten. Leider haben wir uns auch das T30 Bit für den Akku Schrauber vernichtet, sodass wir in den nächsten Tagen einen Ortsansässigen Baumarkt aufsuchen müssen, sonst bekommen wir die Schrauben aus den Stützen nicht raus und können unsere Markise nicht abbauen.
Heute hat nur geli fix den Einkauf erledigt, da wir unter den gegebenen Bedingungen wieder auf die guten Erfahrungen aus Ilmenau zurückgegriffen haben. Die Jungs mussten am Campingplatzeigenen Strand die Wassertemperatur der Ostsee testen und sonst ging der Tag eigentlich ganz entspannt aus. Leider scheint einen Nachbarn gegen 23:00 Uhr unser Telefonat mit Yvonne so gestört zu haben, das sich TobbY jetzt für den Rest vom Urlaub vornimmt, nach 22:00 Uhr nicht mehr zu reden. Mal schauen wie lange dieser Vorsatz aufrecht erhalten werden kann.









