Heute stand ein Ortswechsel an. Wir hatten ja geplant den ersten Stop im Südwesten von Jütland an der Nordsee zu machen, und für den zweiten Stopp im Norden von Jütland einen Standplatz zu suchen. So hat es uns jetzt nach Tannisby, 12 km östlich von Hirtshals, an den Ar… der Welt verschlagen.
Der Campingplatz liegt wieder ca. 1km vom Strand entfernt.
Was gibt es von einem Solchen Reisetag noch zu erzählen. Nach dem Frühstück wurde abgebaut, dann der Platz verlassen und gegen 11:00 Uhr sind wir Richtung Autobahn gestartet. Wir hatten zuvor noch überlegt, ob wir Autobahn oder Bundesstraße fahren, und geli meinte Autobahn währe schneller, Bundesstraße aber deutlich kürzer. Da wir mit Anhänger unterwegs sind, haben wir uns dann für die Autobahn entschieden, wurden dann aber vom Navi wegen eines Unfalles auf die Bundesstraße umgeleitet.
Von der Fahrt gibt es sonst nix aufregendes zu berichten, außer vielleicht dem Tankstop am Circle K, einer Tankstelle die google nicht auf dem Plan hatte, mit der wir aber problemlos zurecht gekommen sind. Nach etwa 3 h haben wird dann Fahrerwechsel gemacht, damit es nicht wieder zu Fahrfehlern kommt.
Am Campingplatz angekommen wurden wir mit Namen begrüst, dann ging es zur Auswahl des Stellplatzes und wir haben entschieden, auch eine Seitenwand an der Markise einzuhängen. Da wir das noch nie gemacht haben, war das ein spannendes und lehrreiches, von Fehlern überhäuftes unterfangen. Aber auch das haben wir nach einer Weile erfolgreich gemeistert und geli konnte mit den Jungs zum Einkaufen aufbrechen. Nicht ohne dass sich der Nils noch mit dem Akkuschrauber angelegt hat und im Grass ein schwarzes Bit suchen musste. Dies hat der Nick dann gefunden, als alles schon kurz vor dem Aufgeben waren. Auch haben wir den Wohnwagen zwei mal ausgerichtet, da meine Wasserwage scheinbar vorwärts und rückwärts unterschiedlich geht.
Die Elektrik auf diesem Camping Platz hat auch noch ein kleines Problem mit der Erde. Als TobbY mit den Jungs die Wäschespinne montieren wollte, dachte er, er habe in der Hand eine Span, da es immer wenn er mit der Stelle an das Stützrad gefasst hat gepikst hat. Wenn er mit der anderen Hand daran gefasst hat, war es nicht da, bis er feststellen musste, dass es auch mit der anderen Hand kribbelt. Also wurde erst mal das Anschlusskabel zum Wohnwagen untersucht und sicherheitshalber gegen das ausgetauscht, das in den vergangenen Tagen problemlos Funktioniert hat. Da sich der Fehler danach nicht beheben ließ, wurde die Polung der Schutzkontaktdose überprüft und auch damit ließ sich das Problem nicht abstellen. An der Stelle, an der es gepikst hat hatte ich mir die Haut aufgerissen und eine kleine Wunde. Da aber TobbY immer ein paar Kabelreste auf der Liste stehen hat, und auch versteht, was jetzt genau passiert ist, konnten wir den Schaden schnellstmöglich unkonventionell beheben. Ein Erdungsdraht verbindet jetzt auf alle Fälle erfolgreich den Wohnwagen am Stützrad mit einer 260 mm langen Erdungsschraube, die als Heringsergänzung eh im Gepäck war.
Zum Abend gab es dann noch gegrillte Hähnchenteile, welche so viel Fett verloren, das unser Grill kurz mal in Flammen stand. Aber alles in allem ein etwas stressiger aber ansonsten gemütlicher Urlaubstag.


