Ein solcher Tag sollte schnell erzählt sein. 05:30 Uhr war wecken angesagt. Anders als in Trelleborg befindet man sich 1h vor dem Anlegen bereits kurz vor der Hafeneinfahrt in die Warno, dann muss die Fähre noch drehen und wir konnten 06:30 Uhr die Fähre verlassen. TobbY war noch nicht ganz wach, so ist geli die erste Etappe gefahren.
Da in Deutschland das Benzin gut 10 ct billiger ist als in Schweden sind wir mit einem leeren Auto zurückgekommen und haben noch vor 07:00 Uhr in Bentwisch getankt. Tanken wollen immer die NiNi’s, so durfte auch heute Nick bis ganz aufgeregt die Kassiererin angerannt kam und uns Angeschnautzt hat, das wäre Verboten und auch gefährlich … also hat sich geli daneben gestellt und Nick hat alles erledigt.
Danach ging es mit der Schrankwand zurück auf die A19 Richtung Berlin. Kaum aus dem Speckgürtel von Rostock raus, fühlten wir uns an Schweden erinnert, frei Bahn. Nur das Radio sorgte für den Kulturschock rückwärts, es ging um eine Bäckereikette bei der man ab dem 1. ct. die Backwaren mit Karte oder sogar googel aka Appel pay bezahlen kann. Nach drei Wochen Schweden nahezu ohne Bargeld war diese Diskussion schon etwas befremdlich.
Auch nach dem Kreutz Witstock auf der nun gemeinsamen A24 als auch auf dem Berliner Ring A10 wurde die Autobahn nicht merklich voller. Selbst die A9 von Brelin Richtung Hermsdorfer Kreuz war es kaum stressig mit dem Gespann zu fahren. In Höhe Großkugel / Schkeudiz war dann mal wieder Tanken angesagt, mit dem Gespann haben wir bis zu 14 l / 100 km gebraucht und dort bot sich dann der Fahrerwechsel an.
1 Stunde früher als geplant sind wir gegen 13:45 Uhr in Ilmenau eingetroffen, haben erst den Garten besichtigt und etwas Platz zum einparken gemacht, anschließend ging es ans Ausräumen und sauber machen bis plötzlich der Nick mit der Hiobs Botschaft um die Ecke kam: „Im Vorratskeller steht 2cm hoch Wasser.“ Der neue Regenwassertank hat noch keinen Überlauf und auch die Pumpe ist noch nicht soweit zum Abpumpen vorbereitet, sodass der Füllstand überwacht wird. Also ist das Wasser frei ins Erdreich gelaufen und hat sich seinen Weg durch das Mauerwerk gebahnt. Ab dem Moment haben dann Nils und TobbY um das Wasser und Nick und geli um den Wohnwagen gekümmert.
Gegen 19:00 Uhr waren wir dann soweit fertig, dass wir alle zur Feuerwehr gefahren sind. Dort fand das Sommerfest des Vereins statt und wir konnten uns an Spanferkel satt essen.