Lange verschoben aber heute … wir hatten verabredet das wir gegen 09:00 Uhr aufstehen und nach dem Frühstück zeitig aufbrechen wollten. Dennoch waren wir erst gegen 12:30 Uhr in Karlskrona angekommen. Dort ging es gleich in den zum Weltkulturerbe der Unesco 1 zählenden „Naval Port of Karlskrona“. Dort ist auch das Marine Museum beheimatet und kann kostenlos besichtigt werden.

Das Museum zeigt mehrere Ausstellungen in verschiedenen Hallen. Leider ist TobbY vor allem in der U-Boot Halle versumpft und hat daher von den anderen Ausstellungen nur im Vorbeirennen etwas mitbekommen. Wie aber auch gestern in Eriksberg gibt es für das Navi Museum eine Audio Guide App, sodass TobbY wenigstens die Erläuterungen zu den anderen Hallen noch nachhören kann.

Ab 15:00 Uhr hat die Reiseleitung dann im Halbstundentakt daran erinnert, dass wir neben dem Besuch des Museums auch noch eine Fahrt mit einem Stadtboot unternehmen wollten, das uns einmal um die Altstadt herumbringen sollte. Zurück sind wir dann an der Kirche vorbeigelaufen. Leider ist geli bei der Planung der Route bzw. der Fahrzeiten ein kleiner Fehler unterlaufen, sodass wir den Abstecher nach Wämöparken 2 der gut 30 min dauert mitgenommen haben. In dieser Zeit hätte TobbY noch ein bisschen länger durch das Museum schlendern und vor allem auch in die Unterwasserwelt der Ostsee eintauchen können. Aber es hat nicht sollen sein.

Der längste Abschnitt der Fahrt zwischen den Haltestellen Kungsbrotrappan und Björkholmen führt ausschließlich an dem Marinestützpunkt vorbei und auf dem Abschnitt ist leider Fotografieren verboten. Sonst hätte der Leser jetzt noch eine Radar Anlage und eine Log Periodic Antenne für Kurzwelle bewundern dürfen.

Nachdem wir das Bot verlassen haben, sind wir einmal quer durch die Stadt zurück zum Auto gelaufen, und haben im vorbeigehen noch einen Blick in die Kirche geworfen. In der Kirche ist aktuell eine Orgelbauer aktiv. Auf Nachfrage wurde uns erläutert, das dieser einen Fernsteuerplatz für eine der zwei Orgeln der Kirche baut. Zum einen fehlen in den Kirchen Schwedens Organisten und man hofft so mehr junge Menschen für diese Aufgabe zu begeistern, wenn man dazu nicht in die Höhe der Kirche klettern muss, zum andern soll der Organist besser mit dem Chor und dem Priester interagieren können, wenn er nicht immer über Spiegelkonstruktionen dem Treiben zuschauen muss.

Daheim haben wir mit unserer Henkersmahlzeit, Köttbullar mit Natokit und Salat, die letzten Vorräte aufgebraucht um diese nicht mit nach Deutschland transportieren zu müssen. Unsere letzte Nacht in diesem Wohnwagen steht bevor. Aber die Betten im Wohnwagen 3 sind ein echter Luxus im Vergleich zu Feldbett mit Isomatte.

  1. World Heritage List https://whc.unesco.org/en/list/871/ []
  2. Boat – Hop-on Hop-off http://b2.boka-blekinge.se/en/to-do/1580080/boat-hop-on-hop-off/showdetails []
  3. zumindest für TobbY und geli []

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