Der Tag fing eigentlich fast wie immer an… Aufstehen, ein Kind auf den Weg nach Premantura schicken und Salat machen. Mit dem kleinen Unterschied das seit zwei Tagen der Nick freiwillig zum Brötchen holen fährt, da ihm sein Freund ein Schwimmmaske geliehen hatte, die er nun gerne selbst besitzten würde. Und da er vor zweit Tagen gut 160 KN auf dem Weg vor dem Zelt gefunden hat, und davon 60 KN als Finderlohn behalten durfte, müssen die ja unter die Leute gebracht werden. Nachdem er gestern beim Brötchen holen nur nachgeschaut hatte, in welchen Farben es die Maske gibt, musste er heute noch nachforschen was die Maske kostet. Und diese Nachforschung hat dafür gesorgt, dass er sehr geknickt wieder zum Zelt zurück gekommen ist. 600 KN … also für den kleinen Wicht unerreichbar.

Papa hatte heute früher begonnen Salat zu machen und das W-Lan ging auch gut, sodass wir den ganzen Vormittag Internetradio hören konnten. Nach dem Frühstück sollten die Jungs das Zelt fegen, den Abwasch machen und vor dem Zelt die Steine mal wieder aufräumen. Nils hatte schon zwei mal das Zelt  gekehrt, also war er der Meinung, heute sei der Nick mal dran. Der Nick hat das dann auch in der Ihm eigenen Perfektion gemacht, aber damit so lange gebrucht, das Nils sowohl die Steine als auch mit Murren den Abwasch fertig hatte. Während also mal der Tisch schön leer war, konnte Papa das Schlauchbot flicken und hofft, das morgen die dritte Kammer auch wieder die Luft hält.

Nach den ganzen Arbeiten ging es an die Vorbereitung für die Schule. Also Nick musste eine Geschichte lesen, wobei geli das Zuhören sehr schwer gefallen ist. Und nach dem Versuch gestern, zwei DinA 5 Seiten über Venedig von Nils zu bekommen, wovon nach viel Meckern eine entstanden ist, sollte der Nils heute eine weitere Seite über die Radtour verfassen. Dazu hat er wieder Papa’s Bleistift verwendet, den er schon gestern nehmen durfte, da die Jungs ja nix mitgenommen hatten. Leider kann der Nils nicht still arbeiten und so wurde der Bleistift so hin und her geschleudert, bis der Deckel weggeflogen ist 1. Dann ging es los, Deckel suchen … mit viel schlechtem Gewissen lagen dann 11 € bei Papa auf dem Laptop um Ersatz zu beschaffen … aber Papa war traurig und wollte seinen Deckel wieder haben und Nils hatte ein schlechtes Gewissen weil die Kappe vom Stift weg war 2

Nun durch das Suchen und das heraussuchen was ein neuer Stift kostet, bzw. gleich ein paar neue zu bestellen ist der Nils irgendwie geschickt um seine Schreibübung rum gekommen.

Gegen 15:15 Uhr haben wir uns dann aufgemacht wieder mal was zu unternehmen. Mama und Papa hatten sich überlegt, das sie den Kindern eine Aktivität nach ihrem Geschmack gönnen wollten. Also war Klettern angesagt. In Pula, so hatten wir dank Flyer auf dem Parkplatz in den letzten Tagen mitbekommen gibt es einen neuen Kletterparkt. Da Papa mit seiner Hand nicht unbedingt klettern wollte ging es halt nur für die Kinder in den Parcour. Papa hätte laut angeschriebener Gewichtsbeschränkung 3 eh nicht gedurft … nach ein paar Gesprächen mit den Betreibern dann schon, denn die Anlage ist, wie sollte es anders sein, auf 22kN also 2,2 t. ausgelegt.

Im Anschluss an den Kletterparcour sind wir dann noch in Pula in der Stadt gewesen. Wir mussten ja wenigstens mal das Colosseum von außen bzw. durch die Bögen auch von innen bestaunen. Außerdem ging es noch ein paar Blicke in die Altstadt werfen und am Hafen ausfindig machen, wie es mit einer Bootsfahrt in den National park Brijuni islands (ital. „Brioni“) aussieht. Diese haben wir für  Montag abend dann auch gebucht, incl. Abendessen …

Danach ging es weiter mit einem kurzen Einkaufsstop im Plodine zum Abendessen. Aber wie immer an diesem Kreisel ging das mit dem Abendessen schief. Wir wollten Ferkel 4 aber gibt es nur zwischen 18:15 (30) und max. 19:30 … dann ist das Ferkel alle und es war leider schon 20:00 Uhr durch. Also haben wir ausgetrunken und sind auf der anderen Seite in eine Kneipe rein, die wir heute erst entdeckt hatten und haben uns dort das Abendessen genehmigt. Es war recht gut, nur der verbliebenen Zeit ist es geschuldet, das wir diese Kneipe nicht noch mal besuchen werden.

  1. Man muss wissen, dass es sich bei dem Bleistift um einen Druckbleistift der Marke Faber Grip handelt, den Papa inzwischen gefühlte 10 Jahre besitzt. Er hat ihn aus dem Büromaterial Fundus des Fachgebietes Arbeitswissenschaft noch gehabt, und jetzt ist der Deckel weg …, hoffentlich bekomme ich das Ersatzteil vom Ersatzteilservice []
  2. es ist jetzt 22:27 und Nils bricht auf zum Duschen, und vorher meinte er … “Ich habe immer noch ein schlechtes Gewissen.” und auf die Rückfrage von Papa warum: “Weil die Kappe von deinem Stift weg ist.”[]
  3. 120 kg[]
  4. vom Spieß[]

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