Nach dem gestrigen Chaostag sollte es heute wieder ruhiger werden. Jetzt wirklich die letzten Reste Obst zum Frühstück verspeist, Brot und Wurst bzw. Brotaufstrich fielen mangels Vorhandensein aus, und dann zu Fuß zum Strandbad.
Dort waren wir heute den Gewalten und Spielereien des Wetters ausgesetzt. Von schönster Sonne über absolut Dunkel 1, viel Wind zu abschließend Sonne satt ohne Wind mit leichter Quellbewölkung. An den anderen Stränden war es wahrscheinlich nicht so trocken, so zeigen es zumindest die Wolken 2.
Da wir uns noch nicht einig geworden sind über das weitere Programm für die nächsten Tage, haben wir uns erst mal am Bahnhof nach dem Preis für den IC nach Budapest erkundigt. Nach den Erfahrungen mit dem Verkehr in der Hauptstadt wollten wir wenn überhaupt nicht mehr mit dem Auto fahren. Abfahrt des Zuges 07:17 Uhr, Preis: ca. 1700 Ft.
Gut, aber erst mal den heutigen Tag zu Ende bringen, dazu gehört Abendessen und noch kurz einkaufen, damit das morgige Frühstück nicht so spartanisch ausfallen muss. Den Heimweg haben wir dann gestoppt, damit wir wissen wie viel Vorlauf wir vor dem Zug brauchen.
Daheim angekommen, bevor wir mit Druck auf der Blase ins Zimmer abbiegen konnten, gab es noch ein sehr interessantes Gespräch mit den Gästen des Bungalows, Polen und dem Vermieter, Ungar in folgenden Sprachen: Polnisch, Deutsch und Schwedisch. Der Vermieter sprach auch Schwedisch, da seine Tochter in Schweden wohnt, konnte aber kein Deutsch. Der Pole konnte sowohl Deutsch als auch Schwedisch und hat so übersetzt.
Im Zimmer bzw. auf dem Balkon noch die letzten drei Postkarten geschrieben, dabei eine Armada Mücken erlegt, von der anderen zerstochen worden, noch mal die Reiseführer von Budapest durchgeblättert, eine Reiseunlustentscheidung getroffen und anschließend ab ins Bett.


