Heute steht Siofok auf dem Besichtigungsprogram. Aufbruch nach dem Frühstück.
Auf der Hinfahrt entdeckten wir einen Markt, den wir uns auf der Rückfahrt mal näher anschauen wollen.
In Siofok angekommen steuern, wir als erstes den Wasserturm, das Wahrzeichen Siofoks an. Unten in dem Turm ist die Touristeninformation untergebracht, in der wir uns noch mit einem Stadtführer ausgestattet haben. Außerdem haben wir erfahren, dass wir die 128 Stufen des Turmes für 200 Ft. / Person besteigen dürfen. Diesen Ausblick genossen wir dann auch denn die Zeit gab unser Parkticket, das man zu unserer Überraschung in der Touristenhochburg nicht mit Karte zahlen durfte, gerade noch her. Über den Ausblick durch die verdreckten Fenster war ich ein wenig enttäuscht.
Weiter ging es dann zum Hafen, wo wir nach einigen Suchkreisen dann an der Autozugverladerampe des Parkplatzes fündig geworden waren.
Mal wieder Zeit für ein kurzer Einschub: Die Eisenbahn fährt hier entlang der Küstenlinie, auf der Nordseite mit Diesel auf der Südseite mit Strom. Die Schrankenschließzeiten sind für den Ilmenau geschädigten eine echte Wohltat, kaum ist der letzte Wagon durch gehen die Schranken wieder auf. Auch sind die Schrankenanlagen für den Autofahrer besser zu verstehen. Sie blinken weiß wenn man fahren darf und mit zwei Leuchten Rot wenn du stehen sollst.
Zurück zum Hafen in Siofok, dort haben wir uns erst mal umgeschaut um dann die Zeit für das günstigere Ticket zu verpennen, dann für umgerechnet ca. 1€ mehr dann das andere Boot für die Küstenrundfahrt genommen. In diesem Falle sagen Bilder mehr als alle Worte.
Im Anschluss an die Bootsfahrt sollte es dann zum im Stadtführer angekündigten Radio Museum gehen. Unter der Adresse haben wir dann den Amatuerfunkclub gefunden, aber leider kein Radiomuseum und leider auch keinen der uns den Club hätte zeigen können.
Nun gut, es war ja kein großer Umweg, wir wollten eh auf der 65 weiter nach Sagvar. Dort sollten laut Reiseführer 1 eine alte römische Festung und eine 17 000 Jahre alte Jägersiedlung freigelegt worden sein, aber leider haben wir die auch nicht gefunden 2.
Auf dem Weg sind wir das erste Mal an einem richtigen Flugplatz mit Tower vorbeigekommen, auch ein Segelflieger war in der Luft.
Der nächste Zwischenstopp sollte der Markt werden. Geli ist auch fündig geworden, ein neuer Rucksack, an dem die Träger an mehr als nur noch drei Fäden hängen. TobbY hatte noch Angelruten entdeckt, aber mit 8m waren sie zu kurz um als Antennenmast zu dienen 3
Da das Wetter immer schlechter wurde, haben wir beschlossen nach einem noch nötigen Einkauf 4 erst mal für zwei Stunden in das Haus zu fahren und nicht mehr zum Strand zu gehen.
Zum Abendessen ging es dann noch mal in die Nähe vom Strand und auf dem Rückweg sind wir gerade mal ein bischen nass geworden, bevor es dann richtig mit dem Regen losging.
In Anbetracht des morgigen Feiertags wurden wir noch Zeugen eines Feuerwerks geworden.
Nur um die Antenne noch mal aufzubauen war mir das Wetter nix.
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