Ein Blick aus dem Fenster sagte uns heute morgen das dies der Tag für die Westumrundung ist. Also frühstücken, heute musste dafür die Melone herhalten, und dann geht es los.

Erst mal zurück zur Fähre 1 und dann haben wir begriffen was es mit den Sturmwarnungen auf sich hat.

Von dem Südufer mussten wir erst mal zwei Fähren bis wir an der Reihe waren, außerdem war die Überfahrt heute auch einiges Unruhiger 2. Jetzt Richtung Norden auf die Uferstraße und dann Richtung Westen.

Der erste Zwischenstopp in einem kleinen Dorf dessen Namen ich vergessen habe diente lediglich dem Besuch der Post. Den ersten Schwung Urlaubskarten abgeben. Und da hat uns doch tatsächlich ein Postkartenstand die falschen Briefmarken verkauft.

Nun dann ging es weiter und da nur Kilometerschrubben für TobbY nix ist, versuchte er einem Hinweis nach Nagyvazsony kurven. Die ausgewiesene Ruine haben wir zwar nicht gefunden dafür auf der Rückfahrt zur Uferstraße eine sagenhafte Aussicht.

Der nächste Stopp und das eigentlich Ziel des Tages ist bald erreicht: Badacsony, die Stadt des Dichters Karoly Kisfaludy. Das Museum im Szegedy-Roza-Haus oben auf dem Berg war die erste Station die Besichtigt werden wollte. Von einer Wanderung zu einem der Aussichtspunkte auf der Badacsony-Kuppel musste aber wegen des Wetters und der Temperatur abstand genommen werden. Wieder den Berg und die enge Straße runter und der nächste Stopp in Badacsony steht an. Geli will verschiedene Weine als Mitbringsel testen und ist in den drei Weinkellern auch ausreichend fündig und blau geworden 3, eine Schmalzstulle sollte dem Abhilfe schaffen brauchte dann aber doch noch mindestens 1 Stunde im klimatisierten Auto um wieder fitt zu sein. Im nächsten Ort sind wir dann noch mal kurz Rahngefahren und haben die fehlende Sorte nachgekauft.

Der nächste Stopp war dann das Schloss bzw. der Schlossgarten und die Kutschenausstellung in Keszthely. Der Parkscheinautomat nimmt hier auch €-Münzen nur ausgerechnet heute hatte ich unsere Sammlung nicht dabei.

Danach ging es dann weiter mit der Umrundung. Ein neues Spiel auf den Fahrten ist für diejenigen die TobbY länger kennen gar nicht so neu, er schaut sich Autokennzeichen an. Es ist schon interessant, jedes zweite Auto hat ein deutsches Kennzeichen. Manchmal sind auch noch andere Touristen dabei. Der nächste Stopp sollte uns bei einem Obststand halten lassen. Einen Großeinkauf für umgerechnet 10€ 4.

Nun ging es auf den letzten Teil unseres heutigen knapp 300km Trips, die Fahrt zurück nach Balatonszarszo. Dort sind wir dann um ca. 16:30 Uhr am Strand angekommen und haben bis zur Schließung des Strandes noch einmal die Wassertemperatur getestet und ein wenig relaxend.

Zum Abendessen sind wir dann doch in die Kneipen gegangen die wir gestern noch gemieden haben. Es waren doch nicht nur Döner und Pizza sondern auch entsprechende ungarische Spezialitäten. Noch ein Eis und dann ab in das Haus. Um noch irgendwas in Richtung Funk zu machen war ich nach dem Tag zu müde.

 

  1. auf dem Weg, an der Kreuzzug nach Tihany haben wir das erst und bisher einzige Feuerwehrauto gesehen und wieder  keinen Fotoapparat griffbereit []
  2. die vierte Fähre lag auch in dem Hafen auf der Nordseite vertraut []
  3. hätte TobbY nicht einen Geschenkempfänger vergessen []
  4. 10 Pfirsiche; 10 Nektarinen; 1kg Zwetschgen; 4 Paprika & 3 Pfefferoni []

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