… und zwar zurück nach Ilmenau. Diese Reise begann nur etwas chaotisch, ging dann aber problemlos weiter, um dann wieder Chaotisch zu enden. Und ganz zum Schluss bleibt doch alles beim Alten…
Fangen wir am Morgen an. Wir hatten heute trotz auscheckens den ersten Tag, an dem wir etwas länger schlafen konnten, was mir aber immer noch nicht so wirklich geglückt ist. Gott sei dank wie ich inzwischen weiss, denn so ist mir der JetLag wohl erspart geblieben, da ich in der Woche nicht wirklich in der Zeitzone angekommen bin. Das Shuttel zum Flughafen hatte Stefan auf um 10:20 gebucht. Laut Concierge, bei dem er gebucht hat, war das für meine Abflugzeit (13:30) ideal.
So standen wir also 10:10 Uhr nach dem Auschecken 1 vor der Hoteltür und fragten bei dem Shuttel das dort stand, ob es unseres sei und wir mit einsteigen sollen. Man fragte nach unserer Shuttelzeit (10:20) und verneinte, da würde noch eine andres kommen. Um 10:30 Uhr standen wir immer noch von der Hoteltür und fragten uns, wann denn unser Shuttel kommen würden. Also ist Stefan wieder rein zum Concierge, der hat 2 wild rumtelefoniert und uns dann eine Limosine 3 gerufen, da es wohl kein Shuttel geben würde. Dem Fahrer hat er noch gesagt, das mit der Zentrale 4 vereinbart sei, das wir zum Shuttelpreis transportiert würden. Der Fahrer von dem Taxi hat dann als wir ausgestiegen sind erfolgreich vergessen zu kassieren, noch besser.
Da ich den früheren Flug hatte, ging es zum Terminal B 5 und ich hab mich zum Bagage Drop in der Schlange angestellt, eingecheckt und Boardkarten hatte ich bereits im Hotel erledigt. Am Bagage Drop war etwas Stau, wenn ich reise passt doch immer was nicht, das Kofferband war ausgefallen. Stefan hat sich verabschiedet und ist mit dem Skytrain zum Terminal A gefahren um sich seines Koffers zu entledigen. Nach der Kofferaufgabe bin ich dann zum TSA Check gegangen. Drei Reihen 6 für prechecked 7 eine Reihe 6 für Flughafenpersonal und drei Reihen 8 für alle anderen. Gott sei dank hatte der Officer ein Einsehen und hat immer kleinere Guppen à 10 Personen aus der rechten Schlange in die Personalschlange wechseln lassen, woraufhin ich dann doch recht schnell durch war, auch wenn die Amis wieder Schuhe Gürtel usw. getrennt durchleuchten wollen.
Am Gate angekommen stand ein Flugzeug da und ich dachte: “Puh … noch mal Glück gehabt … bist pünktlich”. Aber bei nichten, ich war überpünktlich, denn es war nicht mein Flieger sondern der Flieger nach Detroit der ca. 45 min vor meinem raus geht. Ach ja für alle die es nicht wissen, ich bin zwar hin über Detroit zurück dann aber über Atlanta geflogen. Also hab ich am Gate sitzend noch zugeschaut wie die Detroit Maschine geschlossen und gepushed wurde und konnte auch zuschauen wie sie meinen Flieger leergeräumt und wieder startbereit gemacht haben.
Vom Flug nach Atlanta gibt es nicht viel zu erzählen, 1h 5min also fast zu knapp dass die Kabinencrew mit dem Erfrischungsgetränk austeilen und einsammeln durch kommt.
In Atlanta dann nach der Landung erst mal geschaut, weiter geht es am Terminal E und wo ist das jetzt … Nach einigen 100 Metern laufen habe ich dann von Terminal A kommend die U-Bahnstation für Terminal B gefunden und bin dann zu E gefahren. Dort am Gate stand zwar die Maschine schon, aber es dauerte noch gut 2h bis das Boarding begann. In der Zeit hab ich mir dann endlcih mal was zum Frühstücken 9 besorgt. Aber auf dem Flughafen war es billiger als im Walt Disney World. Zum Boarding gibt es nicht viel zu erzählen, außer für die nicht so erfahren USA Reisenden: Mit der Emigration 10 machen sie einen riesen Aufwand. Die Passkontrolle bei der Aussreise macht das Bodenpersonal von Delta beim Boarding. “This is a Passport control flight. Please show the picture page of your passort during Boarding.” Nachdem wir alle im Flieger saßen, die Tür bereits geschlossen, das Boardentertainment der älteren Boing aber noch nicht zugeschaltet war, standen wir … standen wir … standen wir und warteten auf die Push- bzw. Rollfreigabe. Atlanta hatte zu dem Zeitpunkt 1h Verspätung beim Abflug, die wir aber mit 155 km/h Rückenwind 11 aber bis Frankfurt fast wieder eingeflogen hatten. Durch den Westwind musste unser Flieger um Frankfurt noch eine Ehrenrunde drehen um in der richtigen Landerichtung runter zu kommen.
Laut meinem WhatsApp log habe ich 08:29 geli die Message geschickt: “[02.08., 08:29] TobbY: Wir rollen in FRA” also eine Flugzeit von knapp 8h in denen ich erst Cassino Royal auf englisch 12 geschaut und Abendbrot gemacht habe, dann die noch nicht gelesene Bachelor Arbeit gelesen und anschließend so ca. 3-4h gedöst / geschlafen habe. Das Frühstück mit einem nicht aufgebackenen Croissont war nicht unbedingt überragend, aber gut, was essen kann man später.
Die Einreise in die EU in Frankfurt lief genauso unspektakulär wie die Ausreise und die Einreise im letzten Jahr, Pass ins Lesegerät, Warten bis sich der Rechner am virtuellen Spiegel ausgekäst hat und dann an den beiden gelangweilten Bundepolizisten mit einem freundlichen Guten Morgen vorbei gehen. Am Band noch auf den Koffer warten, dann durch die Grüne Tür 13 und die Bushaltestelle suchen. Mit dem Shuttel ging es dann zum Fernbahnhof, dort auf Nachfrage was ich denn für Flughafen bis Hauptbahnhof nachlösen muss eine Karte für die S-Bahn gekauft und das erste mal in Frankfurt S-Bahn gefahren.
Gut eine Stunde vor Abfahrt meines Zuges in Frankfurt saß ich dann dort am Gleis und habe ein lecker “Stulle” nach Mama’s Art gemampft. Der Gegenzug hatte ca. 10min Verspätung, meiner war dann in Frankfurt noch pünktlich, hat sich bis Fulda aber +7 Minuten eingefangen. Die 7 min. sind die Zeit, die ich in Erfurt zum Umsteigen hatte, also bleibt dem “erfahrenen” Zugfahrer nur die Variante: Gotha in die Regionalbahn und dann in Neuditendorf in den Zug nach Ilmenau umsteigen. Dazu musste ich aber erst noch die Zugbegleiterin suchen, denn ich hatte ja Spartickets mit Zugbindung und die muss erst aufgehoben werden. Der Zug der noch bis Dresden durchfuhr war verdammt voll, gut das ich mir einen Sitzplatz mit gebucht hatte.
“[02.08., 13:54] TobbY: Bin im letzten Zug” und wurde dann pünktlich 14:31 Uhr am Haltepunkt Unterpörlitz von meiner geli eingesammelt und bin wieder daheim.
Damit war der Tag und die Reise aber noch nicht rum, denn wie sollte es bei einem TobbY anders sein, mein neuer Koffer mit TSA Schloss war von der TSA 14 auch schön geöffnet worden. Es lag wieder der bekannte Zettel drin und damit nicht genug, sie haben das Schloss nicht wieder abgeschlossen. Die Recherche im Netz ergab, das ist wohl eher üblich als dass der Koffer wieder verschlossen würde und man könne das Schloss mit einem geeigneten Werkzeug 15 wieder zurück springen lassen und somit verschließen.
Nun ist aber wirklich die nicht mal eine Woche rum und wenn Ihr die Bilder angeschaut habt, habt ihr es geschafft.
- Die Rechnung lag zur Kontrolle schon heute früh vor dem Aufstehen in meiner Mailbox [↩]
- laut Aussage Stefan [↩]
- Taxi whatever [↩]
- Taxi und Shuttel kommen von der gleichen Firma [↩]
- Abflug von DELTA [↩]
- leer [↩][↩]
- US Bürger [↩]
- rappel voll [↩]
- immerhin war schon Nachmittag [↩]
- also der Einreise in die USA [↩]
- Groundspeet > 1000 km/h [↩]
- Im Airbus gab es den schon auf Deutsch [↩]
- Hatte nur die Maus als Messexemplar gekauft und war unter allen Freimengen [↩]
- Transportation Security Administration [↩]
- z.B. ein kleiner Schlitzschraubendreher [↩]




