In Walt Disney World hat es eine Ente mit dem Zeichner gehalten und ist im Hotelpool schwimmen gegangen. Zu dem Hotelpool hatte ich ja am ersten Tag schon was geschrieben, aber das reicht noch nicht. Wenn man so in dem Pool rumplantscht, und rumplanschen ist der richtige Ausdruck, dann kommt man nicht umhin sich die Randsteine mal in Ruhe anzuschauen. Und die haben alle 50 – 60 cm eine Inschrift, nämlich die aktuelle Wassertiefe an der Stelle, und die schwankt immer so zwischen 3 und 4 ft, also 90 cm bis 1,2 m. Und dann haben sie an dem Pool auch einen Hochstuhl, und man würde annehmen das es sich um einen Lifegard handelt, aber weit gefehlt … Das ist die manuelle Ampel für die Rutsche, denn nur wenn die Person da ist, ist die Rutsche geöffnet und mittels Daumen hoch wird dem nächsten Rutschenden das Startzeichen gegeben. Wenn die Person geht, hängt sie unten in der Rutsche ein Netz ein, damit keiner Rutscht oder die Rutsche hoch klettert. Ich schreibe bewusst Person, denn als Rettungsschwimmer kann ich sie nicht bezeichnen, eher als Rutschaufsicht, denn am Stuhl hängt ein Schild, “Swim on your on risk, no lifeguard on duty” 1.Und dann hab ich noch was. Was erwartet ihr, wenn ihr am Pool auf die Toilette geht, klar einen “Attention, Wet Floor” 2. Dafür gibt es aber wie es sich gehört die Warnung mit dem Klappschild.
Und wie Ihr euch sicher denken könnt, muss der letzte Konferenztag hochgradig spannend gewesen sein, sonst hätte ich sicher damit und nicht mit dem Poolleben begonnen. Die erst zwei Sessions am Vormittag waren ja noch einigermaßen erträglich, in der ersten am Nachmittag haben mich aber auch die Auflösungserscheinungen eingeholt, die Stefan schon vom der zweiten am Vormittag beschrieb. Nach drei von geplanten sieben Vortragenden war Ende, der Rest hatte nicht den Raum gefüllt. Also in den nächsten Raum der noch interessante Vorträge versprach, den letzten Rest mitgenommen und dann war auch dort die Messe gelesen. Nun ja, ich kreuze mir im Programm ja immer alles an was interessant klingt sodass man noch Auswahl hat, nur im dritten Raum angekommen war dort schon gähnende Leere.
Ok … dann schauen wir mal nach der Kaffepause, die fand schon nicht mehr im Coffeebreak Area statt, da dieses bereits abgebaut wurde, bin ich dann in meine letzte Session gegangen und hab ein Dejavue erlebt. Also ich kannte ja schon viel und hab auch schon viel auf Konferenzen ertragen, aber das jemand mehrere Paper einreicht und alle Vorträge mit den gleichen Folien hält, war mir doch was neues. Vielleicht wäre es auch nicht aufgefallen, wenn seine Powerpoint Kenntnisse nicht so Mangelhaft gewesen wären, dass er sich beim ersten erst Powerpoint und die Steuerung seiner Videos hätte erklären lassen müssen. Aber jetzt genug, der Sonntag ist rum und die Konferenz auch.
Abschluss was das Essen betrifft haben wir wieder in der Brauerei gamacht und es uns mit Spareribs und einem gemeinsamen Natcho Teller und je zwei Bier für in Summe 3 $100 USD ausklingen lassen. Morgen geht es um 10:20 mit dem Shuttel los und dann mit dem Flieger zurück.






