… oder warum Kroatien das Land der Gewitter ist.

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Unser dritter Tagesausflug führte uns heute zu den Plitwitzer Seen, da wir hofften so dem Regen am Zeltplatz zu entgehen.

Gestern Abend haben geli und ich uns den Wetterbericht angeschaut und beschlossen einen ganzen Tag Regen am Zelt brauchen wir nicht. Also haben wir uns entschieden doch noch den Tagesausflug zu den Plitwitzer Seen zu machen. Laut Navi sind das auch nur 133 km (ca. 2 h) bis zum Parkplatz No. 1, der vom Reiseführer für den Tagesausflug empfohlen wurde.
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Nach dem Aufstehen hat es dann am Zeltplatz auch schon so geschüttet das geli sogar für den kurzen Weg zum Bäcker das Auto genommen hat. Zum Frühstück haben wir die Jungs dann ein wenig angetrieben und sind gegen ca. 09:30 Uhr aufgebrochen.

Die Bilder von der Fahrt zeigen eindrucksvoll wie wenig das Wetter motiviert etwas zu unternehmen und nicht mal die Burg in Senje konnten wir auf der Hinfahrt sinnvoll fotografieren. Immer noch von der Hoffnung getragen das nach min. zwei Gebirkspassen im Inland das Wetter sich doch besseren müssen fuhr ich den Schlaf- und Ruhewagen gemütlich durch Kroatien (Aquaplaning in Serpentinen nicht mit eingerechnet).
Ca. 15 km vor erreichen des Zieles hörte dann der Regen auch wirklich auf, aber nur um dann 5 km vor dem Ziel mit doppelter Heftigkeit wieder einzusetzen.
Aber was soll’s? Jetzt sind wir einmal hier, Jacken haben wir mit und weiter als bis auf die Haut geht Wasser bekanntlich nicht. Hätte ich geahnt das es bereits 10 m nach dem Eingang in den Nationalpark bis auf die Haut durch ist hätte ich wohl besser die Badehose und Sandalen angezogen.
Meine Familie hat sich noch in eiem der Souvenirgeschäften einen Regenponcho gegönnt, aber auch die waren bei den Wolkenbrüchen eigentlich nur Makulatur.
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Ich kann euch leider von der atemberaubende Landschaft nur wenige Bilder präsentieren, das das Handy zwar Wasserdicht und zum Tauchen geeignet sein soll, ich aber mit den Schwimmhänden sehr oft den Auslöser nicht drücken können. Und da ich nicht damit gerechnet hatte habe ich auch vorher nicht die Unterwasserkonfiguration eingestellt, damit oder mit Sprachsteuerung wäre leichter möglich gewesen. Aber auf so was kommt man in dem Moment auch nicht mehr, leider.
Letztendlich sind wir dann doch so gestartet wie uns der Reiseführer empfohlen hat, vom Eingang entlang des großen Wasserfalls die kleineren ab um dann an P3 das Elektro Schiff zu besteigen.
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Schon die letzten Meter vor dem Schiff waren für unseren Nick nur noch unter Protest und von Mama mehr gezogen möglich.

Also haben wir nach der Bootsfahrt die Runde abgebrochen und sind schon von dort mit der LKW Bahn Richtung Parkplatz zurück. Bei gutem Wetter wäre der Park sicher noch doppelt so beeindruckend aber auch doppelt so überlaufen gewesen. Die empfohlene Rund für den Tagesausflug von der Kvaner Bucht sollte jetzt einen zweiten Fußweg vom Anleger P2 auf der anderen Seite (siehe Bild) zum LKW-Zug Station 3 umfassen (noch mal ca. 2h laufen) aber das war angesichts des Wasserstandes in der Unterhose und der nicht zu erwartenden Wetterbesserung mit dem Nick nicht mehr zu nachen. Schon der noch notwendige Fussmarsch von der Station 1 zum Parkplatz 1 entlang vieler beeindruckender Aussichtplattformen war für geli die den Nick mehr zog als er lief sehr anstrengend. Da ich aber auch durch war, wollte ich auch nicht noch einen frierenden Zappelphillip auf den Schultern haben.

Kaum waren wir dann wieder am Auto, als wollte uns das Wetter ärgern, hörte der Regen auf und es ließen sich vereinzelte Sonnenstrahlen sehen. Die Jungs haben wir dann erst mal komplett ausgezogen und in Ihre Kindersitze gesetzt. Für jeden hatten wir eine Decke dabei. Ich hatte noch ein letztes trochenes T-Shirt in meinem entsprechend Lager und so konnte ich, zwar Barfuß aber einigermaßen gut den Heimweg antreten. Heizung auf Oma (Iserlohn) Stufe, Gebläse Stufe 3 und die Klimaanlage an zum Entfeuchten ging es auf den Rückweg. Nach ca. 30 km haben wir dann entschieden die Socken trocken an den Füßen besser weiter (mir war auch sonst die Heizung zu hoch) und wir können auf der Lüftung besser Kundersachen trocken, sodass die Kinder in Senje jeder wenigstens wieder einen Schlüpfer an hatten. Barfuß oder in Socken eine solche Strecke Auto zu fahren ist einen neue aber nicht auf Wiederholung angelegte Erfahrung.
Von der Rückfahrt gibt es sonst nicht viel zu berichten, nur daß das Wetter etwas aufgeklart hat einige Bilder mehr gemacht werden konnten. Nachdem die Jungs dann auch langsam wieder richtig warm geworden sind, und was im Bauch hatten, lebten sie langsam wieder auf und nervten zunehmend Mama auf dem Beifahrersitz da ihr Lautstärke und Frequenz kontinuierlich anstieg.

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