Und Ziel war heute die Insel Krk mit einer Rundfahrt, einer Römersiedlung zu Beginn und einer Tropfsteinhöhle als Ausklang. Ausserdem konnten wir eine ungeziefer Lampe erstehen, den Zeltplatz vom gegenüberliegenden Ufer erspähen und mal wieder eine kostenlose Autowäsche in Anspruch nehmen.

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Wann beginnt eine Reise? Mit der Planung heute vor und während des Frühstückes. Da es bereits in der Nacht geregnet hat und der Wetterbericht auch noch weiteren Regen versprochen hatte ist das doch der ideale Tag für einen Ausflug.
1. Ziel laut unserem Reiseführer Municipium Flavium Fulfinum eine römische Ansiedlung ganz in der Nähe der Brücke und noch nicht lange aus dem Gelände der Raffinerie entlassen. Nach den Römern im 1. Jhd. haben dann die Christen an der gleichen Stelle eine Kirche erbaut, denn die schützende Bucht war für den Handel Ideal.


Weiter ging es dann in Richtung der Stadt nach der die Insel ( auch wenn man bei den Pass- und Gebirksstrassen nich glauben mag das man sich auf einer Mittelmeerinsel befindet) benannt ist.

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Die Stadt stand ursprünglich nicht auf der Route aber wir haben immer wieder Webung für ElektroKRK gelesen und das die in einem Einkaufszentrum sein sollen. Und was soll ich berichten wir haben den Laden gefunden und haben für 89.90 HRK eine Ungeziefer Lampe bekommen, hoffentlich dann morgen keine neuen Stiche.

Nachster geplanter Zielort war Baska, der ehemalige Fähranleger an der Südspitze der Insel. Auf dem Weg dorthin kommt man an der Bucht von Sankt Maria vorbei, eine gut geschützte Bucht an der sehr viel Wassersport gemacht wird. So konnte ich hier dem Nils mal einen Wasserski Lift zeigen. “Wann darf ich das mal ausprobieren?” Anschließend ging es an der Müllhalde vorbei zum Strazevnik Pass (367 m). Die Straße wurde vom Reiseführer als “die schönste Strecke auf Krk” ausgezeichnet und man hat nicht gelogen.
Da wir auf der Fahrt in den Süden noch das schlechte Wetter im Rücken hatten konnten wir auf dem kurz unterhalb des Passes gelelgenen Aussichtspunkt die geniale Fernsicht genießen.

Nach dem Aussichtspunkt sind wir dann gemütlich bis nach Baska runter gerollt. Jetzt ist auch klar warum man den Fähranleger verlegt hat. Die letzten zwei Kurven hatten 18% Gefälle bzw. zurück Steigung.
Ansonsten war zwar das Wetter top, wir hatten auch Badezeug mit aber der Strand war gekrachte voll.

Also ging es gleich auf den Rückweg und der sollte in Silo vorbei führen, da wir mal zu unserem Zeltplatz schauen wollen.

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Wie schon auf dem Bild zu erkennen ist, zog langsam aber kontinuierlich von Norden eine Front rein und dann auch durch.
Der Regen hat die Aussicht auf unseren Zeltplatz eingeschränkt denn wenn alle vom Strand flüchten und ich sogar mit dem Auto wegen des Wassers auf der Scheibe rechts ran fahre dann steigt keiner freiwillig aus. Ausserdem waren in Silo nur noch zwei der vier Mitfahrer online.

Da auch Silo eine Sackgasse ist mussten wir wieder ein Stück zurück (Steigung erneut 18% aber nicht so kurvig). Anschließend ging es dann nach rechts zur Höhle, an der Bucht von Soline entlang. Hier trocknete es langsam ab und an der Höhle in Rudine war es wieder so gut das man den Eingang trockenen Fußes erreichte.

Die Tropfsteinhöhle ist 110 m lang, 13 m unter der Erde und 30 m oberhalb des Meeresspiegels. Normalerweise ist die Höhle im Sommer trocken wodurch die Tropfsteine 1 mm in 30 Jahren wachsen, da sie nur bei Regen wachsen können.
Anschließend ging es zurück durch den Ort bis zur Straße, rechts weiter in Richtung Brücke. Maut für die Brücke wird als Eintritt auf die Insel Krk in Höhe von 35 HRK genommen sodass für den Rückweg galt freie Fahrt.
Im Plodine in Crikvenica haben wir dann noch die fehlenden Lebensmittel für das morgige Frühstück besorgt und sind auf dem Campingplatz eingeritten. Gut das die Kühlboxen gut isoliert sind. So haben sie den Stromausfall gut verkraftet.

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