Da ich ja so nett für meinen Sohn aufgefordert wurde, auch über die HamRadio in Friedrichshafen ein wenig zu berichten, kommt hier ein Kurzbericht für alle vier Tage. Denn, ich fasse es kurz, es ist ein Konferenzbesuch ohne das übliche Sightseeing-Programm bzw. mit einem sehr abgespeckten Freizeitprogramm.
Beginnen wir am Donnerstag: zwischen 10:00 und 11:00 Uhr bin ich mit Auto- und Wohnwagen in Ilmenau gestartet. Geli war frühs noch einkaufen. Ich hatte total vergessen, dass sie wegen ihres Konzerts heute Abend den Tag frei gemacht hat.
Gestartet bin ich umgehend auf die Autobahn, über Schweinfurt, Würzburg, Ulm und dann spontan in Neu-Ulm auf die B30 direkt Richtung Friedrichshafen abgebogen. Der Wohnwagen war ziemlich leergeräumt, ich muss sagen zu leer. Ich hatte noch überlegt ob ich die Markise einhänge, hätte ich es mal gemacht. Es war ja Absicht die Stühle und den Tisch auszuladen, aber einen pro Person nehme ich bei so einer sengende Hitze das nächstes Mal mit.
Auf die B30 bin ich abgebogen, nachdem ich festgestellt habe, dass über die zuvor geplante Autobahnroute mit A98, ich mit dem Sprit nicht mehr hingekommen werde. Ich habe dann mehrfach überlegt, wo ich tanken könnte, bis ich am Ende irgendwo unterwegs eine Shell genommen habe. Interessanterweise bin ich am Erwin-Hymer-Museum 1 bei Bad Waldsee vorbeigekommen. Das sollten wir als Camper auch mal in eine Reiseplanung mit einbauen.
In Friedrichshafen am Messe-Parkplatz 2 angekommen, ging alles recht schnell. Einchecken, Stellplatz suchen, Wasserwaage hinlegen, Stützen runter fahren. Fertig. Ich habe mir einen Stellplatz ausgesucht, an dem ich freie Sicht auf den Startplatz der Zeppeline habe. Gegen 17.30 Uhr habe ich KDS geschrieben, dass der Wohnwagen ausgerichtet steht. Ich warte aktuell auf die Rückmeldung, wie das heute mit Abendessen aussieht.
Ob ich mir das gut überlegt habe, werde ich sicher morgen früh feststellen.
Bei der Hitze hat leider der Kühlschrank, ich hatte ihn vergessen, auf Fahrzeugstrom umzustellen die Getränke nicht über die gesamte Fahrt kühl gehalten und bei der Hitze hatter er auch keine Chance, sie zeitnah trinkfähig runter zu kühlen. Also erst mal noch die Reste der gekühlten Getränke von der Hinfahrt austrinken.
Ursprünglich hatte ich gedacht, ich könne mich im Wohnwagen hinsetzen, wenn ich alleine bin, habe ich Tisch und Bett getrennt. Aber bei den Temperaturen war es vor dem Wohnwagen im Schatten, durch den fehlenden Stuhl jetzt auf dem Fußtritt vom Eingang, doch die angenehmere Variante.
Bis ca. 19 Uhr habe ich auf eine Rückmeldung von Ben und damit für ein Treffen mit dem Referat gewartet. Danach bin ich mit dem Fahrrad zu dem Hotel der Ilmenauer aufgebrochen für ein gemeinsames Abendessen. Am Hotel angekommen, musste ich feststellen, dass dieses Hotel keine Gaststätte hat. Ich habe noch einmal zurückgerufen und erfahren, dass sie, wenn man am Kreisel geradeaus fährt, bei dem Griechen sitzen. Dort haben wir uns dann zum Abendessen getroffen.
Während wir schon in der Gaststätte beim Griechen saßen, hat sich Ben dann gemeldet und mitgeteilt, wo sie sich mit dem Referat treffen, aber dass sie auch noch eine gute Stunde brauchen werden. Jetzt hatte ich bestellt und bin bei der Ilmenauer Truppe geblieben.
Zurück am Wohnwagen habe ich mich noch ein paar Minuten an den Rechner gesetzt bzw. am Laptop fern gesehen. Es war so warm im Wohnwagen, dass man das nur im Schlüpfer konnte. So habe ich dann auch die Nacht geschlafen. Wobei ab 4 Uhr morgens brauchte ich dann doch meine Bettdecke.
- https://www.erwin-hymer-museum.de[↩]