So langsam neigt sich auch dieser Urlaub wieder dem Ende zu, als sollten wir noch zwei etwas ruhigere Tage machen. Da auch das Wetter wieder etwas besser werden soll, wollen wir endlich auch noch mal zwei Tage am Strand machen und uns von der Nordsee einsalzen lassen.
Aber erst mal muss noch der gestern vorbereite Anruf mit der Vertragsverlängerung für unsere Handy Verträge über die Bühne gebracht werden. Wie zugesagt hat der Mitarbeiter, der mich gestern schon kontaktiert hat, pünktlich um 10:30 Uhr angerufen. Dank unserer Absprachen wussten wir genau, was wir wollten und konnten die Richtung des Gespräches entsprechend lenken. Am Ende waren wir sogar richtig erfolgreich und er hat uns den Vertrag für Nils noch 2 € günstiger geben können, als die Online Recherche gestern ergeben hatte.
Wie bekannt ist, funke ich nebenbei in FT8 und stachel die Ilmenauer OM’s an, das sie doch anrufen sollen. Richtig Aktion hat aber bisher nur Thomas 1 und KDS 2 gezeigt. Aber während wir gerade nicht aufpassen konnten, kam er ins Log.
Danach haben wir in Ruhe gefrühstückt und sind gegen 14:00 Uhr aufgebrochen zum Strand. Ein netter Wellengang, ordentliches Wetter und wir hatten Spaß. Damit immer einer bei den Sachen bleibt, war erst TobbY draußen geblieben, wurde von Nick, den sein Bruder geschickt hat, abgelöst und der konnte wieder rein, als geli nach zwei heftigen Wellen, die sie von den Beinen geholt haben, erst mal die Segel gestrichen hat.




Während TobbY und die Jungs dann im Wasser waren wurde er erst auf den JetSki der Reddingsbrigade 3 aufmerksam, der ein komisches Manöver fuhr und dabei einen Schwimmer aus dem Wasser auf das Rettungsbrett gezogen hat. Auf gleicher Höhe ergab sich dann am Strand ein Menschenauflauf, von der Reddingsbrigade kamen drei Fahrzeuge, der geländegängige RTW der KNRM und auch deren Boot war mit dem Schlepper schon fast im Wasser konnte aber dann den Einsatz abbrechen, wir wir abends auf der Webseite der KNRM 4 lesen konnten.
Der Auflauf löste sich umgehend auf, der Rettungswagen stand dieses mal am Hauptquartier der Reddingsbrigade, nur um gut 30 min später wieder zusammen zu kommen. Der Jet Ski hatte das Kind an die Helfer am Land übergeben und ist gleich wieder raus gefahren und hat umgehend seine Patrouille fortgesetzt, die er schon die ganze Zeit durchgeführt hat, er ist wieder den Strand rauf und runter gefahren und hat nach den Schwimmern sowie den Surfern Ausschau gehalten.

Nur um sich an fast der gleichen Stelle kurz darauf wieder zu treffen, denn der nächste Schwimmer aus dem Wasser zu ziehen. Erst haben wir das Side by Side am Strand beobachtet, die nach etwas im Wasser Ausschau hielten. Der Jet Ski war gerade nicht verfügbar, also machte sich ein Rettungsschwimmer fertig, dann sah es wohl so aus, als ob sich der Schwimmer gefangen hat, der Rettungsschwimmer zog sich wieder an und dann doch raus aus den Sachen, Boje geschnappt und rein in die Nordsee. Er muss an dem Schwimmer dran gewesen sein als der Jet Ski wieder eingetroffen ist, erst den Schwimmer an Land gebracht hat, dieses mal waren sie aber wohl schneller, denn außer einer Rettungsdecke habe ich keine weiteren Rettungsmittel gesehen, und dann seinen Kollegen bei fast voller Fahrt erst eingesammelt und weider abgeworfen hat.

Während sich die Besatzung von einem Pickup noch um den Schwimmer gekümmert hat, ist das Side by Side zur Basis zurück und hat Warnflaggen geholt. Alle Fahrzeuge fuhren inzwischen mit Roter Flaggen und auch an den Fahnenmasten hingen inzwischen überall Rote Flaggen, also nicht mehr weiter als bis zum Oberschenkel in die Nordsee und für uns das Zeichen, wir sollten Aufbrechen.
Was haben wir aus der Episode gelernt? Geli hat es am Abend so formuliert: „Erkenntnis des Tages: man sollte nicht nur auf die Flaggen schauen, wenn man den Strand betritt, sondern auch zwischendurch.“
Nils ist dann gleich zum Wohnwagen und muss selbst berichten, wir anderen sind erst mal einkaufen gefahren. Eigentlich wäre ich auch gerne gleich zum Wohnwagen aber mir war beim Frühstück aufgefallen, unsere Käseauswahl gleicht der in Ilmenauer Supermärkten und somit hieß es erst mal, wir fahren noch zum Käseladen. Im Käseladen hatten uns schon einige Sorten zugesagt aber wir haben nur drei mitgenommen, denn morgen wollten wir einen weiteren Strandtag machen und den kombinieren mit dem Besuch auf dem Wochenmarkt in Noordwijk in der Nähe des Dirk und hoffen das wir dort auch noch mal einen Stand mit Richtig gutem Holländischen Käse antreffen.
In der Fußgängerzone vor dem Käseladen haben wir dann den Sommermarkt, eine Markt für Kunst und allerlei Nippes, der sich durch die ganze Fußgängerzone schlängelt. Und am Ende des Marktes stand eine … Richtig, eine Pommesbude und was wollte Nick dort haben, richtig eine Schale Pommes, und wie haben wir das Nils verraten: „Nick musste erst noch, … „.
Da der Inhaber der Pommesbude einen Tshirt mit der Aufschrift „I can fry“ trug, und wir überlegen uns eine Pommespresse zu besorgen, musste ich die Chance nutzen, mich zu erkundigen wie Holländische Pommes richtig Frittiert werden. Zuerst kommen sie bei 140° C ins Öl, bis sie ungefähr zu 1 drittel anfritiert sind. Dann werden die Pommes abkühlen gelassen und kommen für die zweite Runde bei 180° C zum fertig Garen noch mal rein. Dann hat er uns noch verraten, das das Geheimnis aber auch in der Kartoffelsorte liegt die er verwendet, die haben wir uns nicht sicher gemerkt, denken aber das er Agria gesagt hatte.
Anschließend ging es noch in den Supermarkt um das Abendessen zu beschaffen und dann zurück zum Wohnwagen.
- Und das gefühlt eher beiläufig. [↩]
- Der dafür bisher immer ohne Erfolg [↩]
- Wasserwacht[↩]
- https://www.knrm.nl/nieuws/knrm-reddingstation-noordwijk-aan-zee/twee-alarmeringen-op-een-dag-voor-knrm-reddingstation-noordwijk Niederländisch mit Google lesbar:
3:21 Uhr – Kind in Mui im Nomade Beachclub in Noordwijk.
Kurz darauf ging ein zweiter Bericht ein: Ein Kind soll in einem Mui in der Nähe des Nomade Beach Club gelandet sein. Der Rettungsbrigade (NRB) gelang es schnell, das Kind aus dem Wasser zu holen. Das Rettungspersonal untersuchte das Kind und glücklicherweise stellte sich heraus, dass alles in Ordnung war. Unser Rettungsboot war startbereit, konnte aber kurz vor der Abfahrt abgemeldet werden.[↩]