Heute wollen wir dann den Faulen Tag von gestern nachholen, deswegen gibt es auch nicht viel zu berichten. Schon zum Frühstück war die Funkstation wieder online und die ersten QSO’s auf 20 m haben sich im Log abgezeichnet. Zeitgleich hat TobbY sich mit dem ein oder anderen noch offen Thema am Rechner für den Urlaub befasst, wie die anderen auch. Beim Frühstück hatte sich die erste Wespe allein zu uns verirrt. Und nach ein paar Runden um den Tisch hat sie ihr Opfer identifiziert: gelis Oberschenkel. Nach dem Stich durften dann Nick und Nils ihre Mutter mit den Temperaturen des Stichheilers foltern, danach wurde mit der gut gekühlten Colaflasche der Stich weiter gekühlt und bis zum Abendessen war der Stich eigentlich fast vergessen.
Gegen Mittag haben dann Nils, geli und TobbY den Ausflug in den See gemacht und sich abgekühlt. Heute wollte Nick nicht mit und auch hinterher nicht noch mal seinen Bruder scheuchen, dass die beiden ein wenig im See toben. Nils war am Ende die größte Memme, noch größer als TobbY … also geli im See, dann gefühlte 5 min später TobbY und mit noch mal gut 3 – 5 min. Abstand unser Nils.
Wir haben schon im laufe des Tages beobachtet, wie an den Plätzen neben uns aufgeräumt wurde und die Fahrzeuge umgestellt wurden. Eigentlich ist das keine Meldung wert, denn das passiert in der Saison ständig auf einem Campingplatz, interessant 1 wurde es, als die neuen Nachbarn mit ihrem Schiff von Wohnwagen aus Iserlohn anrollten. Ein Doppelachser und ein PKW mit Zelt. Was erst interessante Nachbarn zu sein schienen, stellte sich schon im laufe des Tages heraus, eine Familie die Quasi ab dem Aufstehen bis zum Abendessen am Quasseln ist, und der arme Milo, ein Einzelkind bekommt die Erziehung eher mit dem Holzhammer und sucht dringend Anschluss.
Gegen späten Nachmittag, eigentlich frühen Abend als geplant schon der Grill brennen sollte, kam das erste Gewitter hier auf dem Platz. Der Wind vor dem Regen war so heftig, das die wenigen Zeltschrauben die Nils beim Aufbauen eingebaut hatte nicht ausgereicht haben bzw. sich sogar aus dem Boden gezogen haben. Also hat TobbY erst mal das Vorzelt an den Querverbindungen fest gehalten und Nils hat ein paar Schrauben nachgerüstet.
Kurz drauf war dann das Gewitter vorbei und wir konnten wie geplant den Grill anwerfen und Abendbrot machen. Zwischendurch meldete dann Nils den nächsten Schaden. Die Schraube im Küchenschrank die wir in Iserlohn erst erneuert hatten, hat sich wieder gelöst. Beim Wiedereinbau hat Nils dann in das Gewinde ein wenig Kücherollte gepesst und wir hoffen, das die Schraube jetzt hält, sonst muss daheim noch der Schraubenkleber Mittelfest ran.
Und jetzt noch mal die Geschichte aus der Sicht von Nick:
Fauler Tag
Heute haben wir ein faulen Tag gemacht. Das heißt das wir garnix gemacht haben.
Als erstes sind wir aufgestanden und haben Frühstück gemacht. Dann hat mein Bruder abgewaschen , ich denn Grill, während Papa gefunkt hat und Mama irgend was repariert hat. Dann saßen nur Rum und haben garnix gemacht. Irgendwann sind Papa Mama und Nils ins Wasser ,ich musste auf die Technik aufpassen.Am Abend haben wir gegrillt, es gab Würstchen und Kartoffelsalat.
Als es dann gewittert hat mussten wir das Zelt abspannen ,weil Nils es nicht nicht ganz gemacht hat am ersten Tag. Dann sind wir irgendwann ins Bett gegangen.
Anmerkung von Nils beim Einfügen der Bilder. Da heute ein Fauler Tag war habe ich auch nicht all zu viele Bilder, daher gibt es einige Bilder von einem Schönen Schiff, dass wir auf dem See gesehen haben.
- und später nervig [↩]



