Wie immer, wenn ca. 3 Wochen rum sind, dann geht es zurück da wir ja auch wieder arbeiten müssen.
Da unsere Planung für Dänemark dieses Jahr sehr spontan war ist auch die Planung der Rückreise angepasst worden. Ursprünglich hatte sich TobbY ja Kroatien gewünscht, dann kam aber wieder die Hitze und wir haben den Kompass 180° rumgedreht und sind wieder nach Skandinavien (Dänemark) gefahren. Während für die Hinfahrt der Zwischenstopp Rügen und Störtebeker hieß, war der Rückweg über die Brücken nach Hamburg mit Zwischenstopp in Hamburg geplant. Warum wollten wir nach Hamburg, natürlich wie ihr schon mitbekommen habt, wir sind Wiederholungstäter, und das wäre auch das Ziel in Hamburg gewesen: das Miniatur Wunderland. Aber in dem Zeitraum, der für die Heimfahrt in Frage gekommen ist, haben wir nur noch Tickets für die späten Abendstunden bekommen, und das ist nicht die Zeit und Dauer, die wir uns vorgestellt haben.
Also hatten wir mit dem zweiten Campingplatz schon die Weichen für die veränderte Route gestellt. Die Route über Hamburg, dann die A7 und den Harz ist zwar nur unwesentlich länger 1 als die Route über Gedser und Rostock, die nur 621 km 2 lang ist, aber sie hat ein paar Nadelöhre, die wir auf der anderen Route umgehen. Auch auf der Route gibt es das Nadelöhr „Westlicher Berliner Ring“, aber das haben wir nach den Erfahrungen der vergangenen Jahren vorgezogen 3 .
Wir hatten die Fähre wieder für 11:15 Uhr gebucht, dieses mal nicht mit einem Flex Ticket, aber wir sind unter der Woche unterwegs und da sind die Fähren voraussichtlich nicht vollständig ausgebucht wie am Samstag oder am Wochenende. Wir hatten uns ja die Strecke die Woche schon mal angeschaut und wussten, dass wir voraussichtlich 45 min für die Strecke brauchen werden, also ist Aufbruch für 10:00 Uhr geplant. Leider waren wir mit Frühstück und Vorzeltabbau wieder etwas spät dran. Die Nacht wahr etwas kühler und die Sonne heute früh nicht sofort voll da, also war das Vorzelt etwas feucht. Also haben wir versucht die schon trockene Östliche Zeltwand schon abzubauen und damit während des Frühstücks ein wenig Durchzug zu erzeugen. Das hat aber das Vorzelt nicht ausreichend getrocknet aber wir müssen los. Als wir mit dem Abbau fertig waren, waren wir schon kurz nach 10:00 Uhr sodass die Reiseleitung untersagt hat, noch mal fix schiffen zu gehen. In knapp einer Stunde sind wir in der Warteschlange und dann gehen wir halt dort.
Wir waren Pünktlich, die Fähre hatte etwas Verspätung 4 also passte alles. Während der Überfahrt sind wir heute nicht aufs Regendeck gegangen, sondern haben ein Deck drunter an einem Fenster platz genommen. In Rostock noch fix vollgetankt und dann rollten wir gemütlich Richtung Berlin. Der westliche Berliner Ring ging etwas langsamer, kurzzeitig Stopp and Go weil die eh schon nur zweispurige Bahn auch noch Baustellenbedingt auf eine Spur zusammen geführt werden aber wir liegen gut in der Zeit. In Dessau haben wir dann am Kaufland einen Tankstop mit Fahrerwechsel eingelegt 5 . Auf dem letzten Stück im Bereich des Hermsdorfer Kreuzes ist geli dann auch noch in eine Regenfront gekommen, aber in Ilmenau war es zu Einparken wieder trocken. Das Einparken und das Ausladen erste Runde ging inzwischen Flott und eingespielt von der Hand 6 .
Nach einem so langen Tag hatte dann keiner mehr Bock zu kochen, und wir haben uns alle schon während der Fahrt einen Döner ausgesucht. TobbY hat sich dabei übernommen und hat den Salat übrig gelassen, obwohl das Salatmonster sonst den Salat einfach so verdrückt. Morgen noch sauber machen und das Vorzelt ordentlich verpacken und dann ist auch der Urlaub vorbei.




